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Topographies of Artistic Mobility in Europe and Asia
While recent scholarship dealt with the economic and political historio-graphies of road systems, this book focuses on routes as stimuli of cultural transfer and artistic production.
Framed in the historiography of longue durée, routes may be addressed as trajectories that cut across cultural geographies and periodizations. With focus on the early modern period, the volume foregrounds an unprecedented expansion and transformation of route-networks. New combinations of transcontinental routes profoundly affected cultural topographies and symbolic paradigms. The rise of Asian and European port cities as nodes of maritime systems and prosperous cultural contact zones is closely linked to these shifts; routes, hubs, and the fabrication of collective imaginations about them therefore constitute the central themes of this book.
Das Sehen in Kunstgeschichte und Visual Culture Studies
Kunstgeschichte und Visual Culture Studies haben das Sehen als Grundlage wissenschaftlichen Handelns gemeinsam. Mit diesem Fokus betrachtet Susanne von Falkenhausen erstmals Kunstgeschichte und Visual Culture Studies in vergleichender Perspektive.
Seit dem Aufkommen der Visual Culture Studies um 1990 ist ihr Verhältnis zur Kunstgeschichte geprägt von Grenzpatrouillen im gemeinsamen Feld des Visuellen: Debatten, Polemik, Abgrenzungsrhethorik. Mit einer Lektüre elementarer Texte aus beiden Gebieten lässt Jenseits des Spiegels diese konfrontative Dynamik hinter sich. Die Frage nach dem Sehen als wissenschaftliches Handeln zieht sich durch die vergleichenden Analysen. Im Fokus stehen der Umgang mit visuellen Ordnungen wie der Zentralperspektive, die Auffassungen des Verhältnisses von Sehen und Wirklichkeit, von Sehen und Fremdheit/Alterität, Sichtbarkeit als politische Ressource, das Konzept der Identität und die Denkfigur des Lacan’schen Blickregimes, des Gaze. Im Ergebnis stellt sich die Frage nach einer Ethik des Sehens.
Historizität und Anachronie in der Gegenwartskunst
Kunstwerke eignen sich hervorragend zur Verkehrung chronologischer Abfolgen und zur Überbrückung historischer Distanzen. Sie können auf widersprüchliche zeitliche Modalitäten rekurrieren und chronologische Ordnungen durcheinander bringen.
Wenn sie vergangene Bildsprachen wiederbeleben oder eigenmächtig kunsthistoriographische Modelle hervorbringen, positionieren sich künstlerische Arbeiten mitunter in Konkurrenz zu den Kunstwissenschaften. Dieses Durchdringen künstlerischer und kunstwissenschaftlicher Praxis, benannt im Kunstwort „Kunstgeschichtlichkeit“, steht im Zentrum des Bandes. Welche Methoden und Figurationen des Geschichtlichen dabei eingesetzt werden, zeigen die versammelten Beiträge und diskutieren so das aktuelle Geschichtsbewusstsein der Gegenwartskunst aus einer kunsttheoretischen Perspektive als Teil einer grundlegenden kulturellen Neuorientierung.
Quentin Massys' Goldwäger und die altniederländische Malerei
Author: Holger Kuhn
Wie sieht der Wert des Geldes aus? Diese Frage stellt Quentin Massys im Gemälde des Goldwägers und seiner Frau, das im Zentrum von Holger Kuhns Studie steht, die den Zusammenhang von Ökonomie, Religion und Visualität um 1500 erforscht. Das Antwerpener Kaufmannsbild verleiht dem Kaufmann ein Gesicht, das als populäre Ikone einer scheinbar profanen Ökonomie gilt. Demgegenüber untersucht Kuhn einen Schwellenbereich, in dem Sakrales und Profanes nicht zu trennen sind. Geld ist in Religion und Theologie tief verwurzelt. Es ist abhängig von Glauben und Beglaubigung. Monetäre Medien wie Münzen können verborgene Verwandtschaften mit religiösen Bildmedien offenbaren. Beide machen Unsichtbares sichtbar, sei es den Wert des Geldes, sei es den unsichtbaren Gott. Der Zusammenhang von Bild, Geld und Gott wird nicht nur aus kunsthistorischer Perspektive untersucht, sondern in einem Netz aus kulturhistorischen Diskursen und medialen Praktiken verortet.
Auf welche Weisen setzen sich die Künste mit ökologischen Fragen auseinander? Welche Vorstellungen von Naturen und Umwelten kommen im Verhältnis von Ökologie und Künsten zum Tragen?
Ökologie ist in den letzten Jahren in den Sozial-, Kultur- und Kunstwissenschaften und auch in den Künsten selbst zu einem Schlüsselthema geworden. Dies zeigt eine Vielzahl von künstlerischen Arbeiten, die sich mit Fragen des Lebensraums, der Gestaltung von Natur- und Stadträumen und den Materialitäten der Umwelt auseinandersetzen. Vor diesem Hintergrund nehmen die Beiträge des Bandes die Strategien und Formen in den Blick, in denen ökologische Themen künstlerisch aufgegriffen, verhandelt und in Szene gesetzt werden. Sie zeigen, wie Klima- und Umweltveränderungen sowie deren Folgen für die Lebens- und Handlungsbedingungen in künstlerischen Szenarien erprobt und durchgespielt werden.
Mit Beiträgen u.a. von Hartmut Böhme, Bruno Latour, Friedrich von Borries, Evi Zemanek und Benjamin Bühler.
Bildphänomene der Schrift in kultur- und medienkomparativer Perspektive
Series:  Eikones
Author: Birgit Mersmann
Grammatologie und Ikonologie aufeinander beziehend, verfolgt die Schriftikonik das Ziel, Bildphänomene der Schrift aus kultur- und medienkomparativer Perspektive zu erforschen.
Um Schriftikonik als transdisziplinäres Forschungsfeld in Geschichte und Gegenwart zu verorten, wird ein Bogen geschlagen von den Anfängen der Schriftbildlichkeitsreflexion innerhalb der abendländischen Grammatologie des 17. Jahrhunderts bei Wilkins, Leibniz und Humboldt bis zu aktuellen Ideo-/Piktographisierungstendenzen in der digitalen Hyperschriftkultur. Am Ende der historisch-vergleichenden Argumentation steht die These, dass die abendländische Grammatologie erst in der digitalen Kultur des Computerzeitalters zu sich kommt. Dort kann sich Schriftbildlichkeit, von gesprochener Sprache losgelöst, in ihrer Eigenlogik entfalten.
Formen und Funktionen des Zeichnens im Kontext europäischer Forschungsreisen 1770-1830
Author: Joachim Rees
Zwischen 1770 und 1830 leiteten die von europäischen Staaten und Wissenschaftsinstitutionen organisierten Übersee-Expeditionen einen ›visual turn‹ mit weitreichenden Folgen ein: War die Fremderfahrung bis dahin weitgehend eine Domäne der Schrift gewesen, wurden von den entferntesten Punkten auf dem umrundeten Globus nun visuelle Aufzeichnungen zurückgebracht, die als Urkunden des Augenscheins Phänomene des kulturell Fremden beglaubigen sollten. Die Studie widmet sich diesen Bildpraktiken und -produzenten im ›zweiten Zeitalter der Entdeckungen‹. Im Mittelpunkt stehen drei große Themen: das Aufgabenspektrum des Expeditionszeichners als Vermittler zwischen künstlerischen und naturwissenschaftlichen Bildkriterien; das Zeichnen unter mobilen Bedingungen und in prekären Beobachtungssituationen; die Zeichnung als epistemisches Dokument und Zeugnis des Kulturkontakts.
Adolf Hölzel und die Moderne
Beseelt von der Vorstellung, es könne, ähnlich der Musiktheorie, eine Harmonielehre der Farben in der Malerei gefunden werden, beginnt Hölzel Anfang des 20. Jahrhunderts einen avancierten theoretischen Diskurs. Hölzels pikturales Denken war dezidiert auf die bildimmanenten und formalen Gestaltungsprinzipien des Bildes und insbesondere die der Farbe ausgerichtet, verstand er das Bild doch immer als begrenzte zweidimensionale Fläche, die es durch Farbe zu verwandeln galt. In der Geschichte der Farbgestaltung und Farbtheorie nehmen die Farbenlehre Adolf Hölzels und sein künstlerisches Werk eine prominente Stellung im Übergang zur Moderne ein. Beleuchtet wird Hölzels Position im Generationenwechsel der Avantgarden bis hin zu den Hölzelreflexen in der Kunst nach 1945.
Die Anfänge der Zukunft
Die Neuen Medien sind Teil des Alltags geworden. Das Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe begleitet diesen Wandel in der Kunstwelt. Vor dreißig Jahren erdacht und fünf Jahre später gegründet, ist das ZKM heute eine einmalige Kultureinrichtung mit weltweiter Reputation.
Dieses Buch beschreibt den Weg von der Vision in die Realität. Es gibt Auskunft über die »Anfänge der Zukunft« in einem kulturpolitischen Prozess. Im Blick stehen Werden und Wachsen der Idee, die damalige Medienkunst, die Karlsruher Kunst- und Kulturszene und die inhaltliche und bauliche Realisierung. Zeitzeugen aus Kunst, Kultur, Wissenschaft, Architektur und Politik berichten, die an der Entwicklung mitgewirkt haben. Sie zeichnen den Entstehungsprozess nach und schildern ihre persönlichen Eindrücke und Erfahrungen. Die Leserinnen und Leser erwartet ein in einem Kaleidoskop der Vielfalt entstandenes kulturpolitisches Zeitdokument.
Extreme Bilder des christlichen Martyriums
In den jüngsten bildtheoretischen Debatten hat die Idee der Zeugenschaft steigende Konjunktur erlebt. Bilder sind nicht nur »stumme Zeugen«, sie halten vielmehr die Aussagen von Augenzeugen fest, und werden so zu historischen Quellen. Sowohl die Bilder als auch ihre Betrachter werden somit selbst zu »Augenzeugen« eines Ereignisses und das »Sehen mit den eigenen Augen« zu einem Kriterium von Evidenz. Die vorliegenden Beiträge widmen sich extremen Bildern des christlichen Opfertodes, wobei sie die Bildgeschichte des Martyriums als Zeugenschaft thematisieren. Hierbei werden bislang kaum untersuchte Verbindungen zwischen der martyriologischen Bildtradition und den Evidenzverfahren in der Theologie, den Naturwissenschaften und im Bereich des Rechts in den Fokus genommen. Das Verhältnis zwischen »testimonium« und Bildevidenz wird auf diese Weise vielschichtig diskutiert, wobei der Schwerpunkt auf die Zeit um 1600 gelegt ist.