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„Man muss denken, wie die wenigsten und reden wie die meisten.“ Als einer der verständlichsten Denker der Philosophiegeschichte wird Arthur Schopenhauer konsequent diesem Credo gerecht.
Mit seiner pessimistischen, oft misanthropischen Grundeinstellung bietet Schopenhauer dem deutschen Mainstream-Idealismus die Stirn und verfasst – nicht ohne satirisches Talent – Polemiken gegen dessen Hauptvertreter Hegel, Schelling, Fichte und Schleiermacher und setzt dort an, wo Kants Philosophie aufhört. Während es mit anderen Philosophen zeitlebens zum Zerwürfnis kommt, residiert Schopenhauer ohne größere Konflikte mit seinem Pudel „Butz“ in Frankfurt und ist Auslöser des Pudel-Booms der 1850er Jahre.
Anhand von zahlreichen illustrierten Texten werden die Biografie und das Werk Schopenhauers anschaulich dargestellt: sei es nun Schopenhauer als Privatnachdenker, Künstlerphilosoph, Begründer der Willensmetaphysik oder der Mitleidsethik. So bietet der Comic aus der beliebten Reihe Philosophische Einstiege eine verständliche und amüsante Einführung in das Denken eines echten Klassikers der Philosophie.
Der Band untersucht erstmals die gesamteuropäische Rezeption des für die mittelalterliche Literatur einschlägigen Autors Alanus ab Insulis.
Die Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen (u.a. Latinistik, Germanistik, Romanistik, Anglistik, Philosophiegeschichte) untersuchen die intellektuellen Auseinandersetzungen mit Alanus im gelehrten Milieu, das Verhältnis von Alanus’ allegorisch-literarischen Werken und mittelalterlichen ‚Klassikern‘ wie Jean de Meun, Dante und Chaucer sowie die Ausstrahlung von Alanus’ Werken in den deutschsprachigen Raum (Frauenlob; Heinrich von Mügeln). Beiträge u.a. von P. Adamson (München), F. Bezner (Freiburg), Th. Haye (Göttingen), D. Hult (Berkeley), A. Kablitz (Köln), B. Kellner (München), N. Largier (Berkeley), J. Simpson (Harvard), A. Volfing (Oxford).
Eine Archäologie der Gegenwartskunst
Author: Helmut Draxler
Das Buch rekonstruiert die historischen und symbolischen Voraussetzungen von Gegenwartskunst in der Niederländischen Malerei zwischen dem 15. und dem 17. Jahrhundert.
Hat Gegenwartskunst eine Geschichte? Helmut Draxler blickt hinter die Begründungsmythen von Moderne und Gegenwartskunst als heroische Überwindungsleistungen alles Alten im Namen eines Neuen. Eine Tradition des Gegenwartsbezugs von Kunst wird hierbei sichtbar, die tief in jener Geschichte verwurzelt ist, als die Malerei begann, um ihren Status als Kunst zu ringen. Die historischen Niederlande zwischen dem 15. und dem 17. Jahrhundert stellen den exemplarischen Schauplatz dieses Ringens dar. Durch den Verlust vorgegebener Wahrheiten und Funktionen entwickelt die Malerei – im Spannungsfeld zwischen ökonomischen, politischen und religiösen Krisen – Strategien der Selbstbehauptung als Kunst. Anhand besonderer Bildideen – dem Bild als Schwelle, dem antagonistischen, dem analytischen und dem synthetischen Bild – wird die Wirkmächtigkeit dieser Strategien nachvollzogen und so das Nachleben der Niederländischen Malerei als Gegenwartskunst erfasst.
Author: Dario Gurashi
Translator: Brian McNeil
The magic of the Renaissance embodies a great meditation on the human condition.
This book focuses on the contribution that Heinrich Cornelius Agrippa of Nettesheim made to the philosophical discussion. Agrippa views humankind as a microcosm, created by God in His own image, whose purpose is to bring creation to completion. Soul and body conceal divine powers that each person can rightfully awaken through magical knowledge and miraculous practice. Agrippa’s humanism responds to the spiritual crisis that hit the Christian world in the early modern period.
Die Magie der Renaissance verkörpert eine umfassende Meditation über die Würde des Menschen. Laut Agrippa von Nettesheim begünstigt die Wiedergeburt der okkulten Wissenschaften eine Reform der Kultur. In seinen Schriften wird dem Menschen die Verwirklichung der Schöpfung durch magische Weisheit zugesprochen.
Die Differenz denken
Author: Jutta Georg
In der Philosophiegeschichte findet sich keine detailliert ausformulierte Philosophie des Abschieds. Die Publikation liefert hierzu die Spur des Abschieds, als ein abwesend anwesendes Phänomen nachzuzeichnen ist.Neben der Rekonstruktion der relevanten philosophischen Thanatologienvon der Antike bis ins 20. Jahrhundert, der Phänomenologievon Leiden und Schmerz, des Trostes und der Trauer werdenvorrangig über Nietzsches Philosophie der tragischen Bejahungpraxisphilosophische Orientierungen für ein souveränes Verhaltengegenüber dem existentiellen Phänomen des Abschieds präsentiert.
Diskussion eines ästhetischen Begriffs
Erstmalig stellt dieses Buch die Theorie und Geschichte des ästhetischen Authentizitätsbegriffs vor und liefert Beiträge zu den Feldern Philosophie, Ästhetik, Literatur, Kunst, Musik, Film, Fotografie und Architektur. Unstrittig ist Authentizität mit seinem Bedeutungsfacetten Echtheit, Wahrhaftigkeit, Ursprünglichkeit, Unmittelbarkeit und Eigentlichkeit in der zweiten Hälfte des 20. Jh. zu einem allseits verwendeten Catchword geworden. Strittig sind allerdings Begriffsinhalt, Begriffsumfang, Verwendungsweise und der theoretische Ort dieses schillernden Begriffs. Der Band konzentriert sich auf den ästhetischen Authentizitätsbegriff und diskutiert unter theoretischen, systematischen, pragmatischen und historischen Gesichtspunkten dessen kognitive Validität. Mit Beiträgen von: Michael Wetzel, Gayatri Chakravorti Spivak, Jochen Mekke, Barbara Kuhn, K. Ludwig Pfeiffer, Volker Wortmann, Jürgen Fohrmann, Sandor Radnóti, Andreas Huyssen, Hans-Ulrich Reck, Rosalind Krauss, Reinhold Martin, Andrea Lapp, Susanne Knaller und Harro Müller.
Konsum ist schon lange nicht mehr nur eine Notwendigkeit. Zum Sommerschlussverkauf 2004 lud ein grosses britisches Kaufhaus mit dem Slogan ein: „I shop, therefore I am“. Menschen definieren sich nicht mehr nur über das, was sie produzieren, sondern auch über das, was sie konsumieren. Konsumentenstile werden zu Lebensstilen. Konsumentenvereinigungen und Konsumentenboykotte haben den Konsum als ein Mittel der politi-schen Auseinandersetzung entdeckt. Der Konsumismus scheint zur Ideologie des Zeitalters zu werden. Der vorliegende Band geht den philosophischen, wirtschaftsethischen, soziologischen, ökonomischen und politischen Dimensionen des Konsums nach. Wenn der kulturelle Zusatznut-zen der Konsumgüter wichtiger wird als der materielle Nutzen dieser Güter, wird Konsum selbst zu einem kulturellen Phänomen. Die Ethik und Kultur des Konsums ist eine umfassende Frage an die Kulturwissenschaften.
Theologie-Darwinismus-Nihilismus
Author: Edith Düsing
Düsings Buch bietet eine Gesamtsicht auf Nietzsches philosophisches Denken. Dieses wird entwicklungsgeschichtlich in den grundlegenden Problemkreisen der Theologie, des Darwinismus und des Nihilismus dargelegt. Zum ersten Mal zeigt Düsing – in intensiver Auseinandersetzung mit der Forschung – an Werk und Nachlaß von Nietzsche die hohe wechselseitige Spiegelung der naturphilosophisch-kosmologischen, der biologistischen, der moral- und der religions-kritischen Argumentationslinien auf. Aufgrund der Erweiterung der darwinistischen Auffassung von der zufälligen Entstehung und Entwicklung der Arten zur Sicht auf den Kosmos als Spiel und Chaos gelangt Nietzsche zu seinem Immoralismus und zur Ablehnung jeglicher Theodizee.
Zur Kulturgeschichte der wissenschaftlichen Wahrnehmungen
Series:  Bild und Text
Die Geschichte der wissenschaftlichen Wahrnehmungen zeigt uns wie die Wissenschaften in unsere Kultur eingebunden sind. Sehen ist nicht einfach die Wahrnehmung dessen, was da ist. Die Objektivität der Naturwissenschaften gründet zwar darauf, dass es jemanden gibt, der zuschaut. Aber die Wahrheiten werden nicht einfach durch wahrnehmen gefunden. 'Bilder des Wissens' sucht den Raum abzuschreiten, den diese Fragen eröffnen. Das Buch fragt, wie wir uns dieser naturwissenschaftlichen Erfahrung sicher sein können. Dabei findet es die Antwort in der Geschichte, die zeigt, wie sich die Welt-Bilder der Wissenschaften entwickelt haben. Ausgehend von der Antike werden die wesentlichen Phasen in der Entwicklung der wissenschaftlichen Beobachtungen skizziert. Breidbach diskutiert das Verhältnis von Erfahrung, Beobachtung und Experiment und erläutert die Genese der wissenschaftlichen Bildwelten. Dabei zeigt er auf, wo in den Beobachtungen der Wissenschaft neue Facetten einer Wahrnehmungskultur dieser Wissenschaften erwuchsen und wie sie zu bewerten sind. Aus dem Inhalt Erfahrung wissen Sehen – Beobachten – Experiment Zur Wissenschafts-Geschichte des Beobachtens Mittelalterliche Buchbilder und Tafelbilder Von der Standardisierung der Beobachtung Artefakte und Natur-beobachtungen I: Der freie Fall – Galileo Galilei Artefakte und Natur-beobachtungen II: Die Entdeckung des Blutkreislaufs durch William Harvey Sehen und Illustration Bilder und Beobachtungen Galileis Monde Pflanzenbilder Mikrophotographien Haeckels Embryonenbilder Zur Archäologie des Blickes Beobachtungsbestimmungen Wissenschaftstheorie und Experiment Naturwissenschaft als Geisteswissenschaft
Über Erkenntnis und Kunst im Denken Nietzsches
Author: Fredrik Agell
In seinem grundlegend neuem Buch interpretiert Agell Nietzsches veröffentlichtes Werk im Licht von Briefen und Arbeitsnotizen, Lektüren und Einflüssen. Er zeichnet das Bild eines leiden-schaftlichen Denkers, der bereits früh unter dem Einfluss F.A. Langes die Begrenzungen der Erkenntnis als entscheidendes Problem des Menschen erkennt. In Folge der nachkantischen Tragödie der Erkenntnis ist Nietzsche der Überzeugung, das Dasein sei nur durch die Kunst gerechtfertigt und sinnvoll, wobei er zur Kunst der Frühantike, zur ekstatisch-kathartischen Kunst des Tänzers, des Musikers und des Rhapsoden zurückkehrt. In einem gross angelegten rezeptions-geschichtlichen Überblick nimmt Agell ausserdem eine kritische Bewertung der Nietzscheinterpretationen Heideggers und Derridas vor.