Browse results

You are looking at 1 - 10 of 10 items for :

  • Just Published x
  • Status (Books): Not Yet Published x
Clear All
Ways of Thinking – a Theological Philosophy
Author: Markus Mühling
Theology is an explication, im-plication, and com-plication of the Christian perception of truth and value. The occurrence of this perception takes place in following the story of the Gospel, which remains open and organic, unable to be closed. Every formation of a closed system has to be exceeded on the way to a post-systematic theology.
The first part of this work deals with redefining basic concepts from a phenomenological perspective and from within a narrative ontology. Key terms such as relation, way-formational line, event, time, space, sign, metaphor, concept, name, model, theory, coherence, causality, contingence, subject, and truth, are explored and reworked. The main portion of the work delves into the threefold self-presentation of God in the perception of truth and value as displayed in the Gospel. The work concludes by taking up the consequences of the relationship between faith and religion, historicity and Holy Scripture, the concept of rationality, as well as the inter-disciplinary and academic study of theology.

Das 17. Heft des Archivs für Mediengeschichte widmet sich der Funktion von Medien in der Entstehung und Etablierung moderner Finanzwirtschaft. Ausgangspunkt ist der offenkundige Sachverhalt, dass symbolische und technische Medien in engem Austausch mit Institutionen, Kulturtechniken und administrativen Prozeduren nicht nur die Monetarisierung neuzeitlicher Wirtschaftsräume bestimmten, sondern vor allem die Ausbreitung und Innovationsschübe finanzkapitalistischer Wirtschaftsweisen diktierten.

Neben prominenten und exemplarischen (medien-) historischen Szenarien rücken die Beiträge die Varianten von Geldmedien, ihre medientechnischen Bedingungen, die finanzökonomische Rolle von Kulturtechniken und konkreten Geschäftspraktiken wie die enge Verflechtung von Geldsystemen und Institutionen im Zeichen der Finanzökonomie in den Mittelpunkt.

Mit Beiträgen von Florian Baranyi, Armin Beverungen, Till Breyer, Sophie Cras, Sebastian Gießmann, Alasdair King, Ann-Christina Lange, Andreas Langenohl, Nina Peter, Wolfgang Pircher, Ramón Reichert, Dennis Schep und Sebastian Schwesinger.
Ahura Mazda und sein Prophet Zarathushtra. 2. Auflage
Author: Harald Strohm
Die Mehrzahl damit befasster Iranisten und Indologen vertritt seit Langem die Ansicht, dass Ahura Mazda, der von Zarathushtra um etwa 1000 v. Chr. verkündete Monotheos, sich aus demselben Gott entwickelte wie der vedische Asura Varuna des benachbarten Indien. Mit weiteren, insbesondere psychologischen Argumenten unterfüttert, erweist sich diese »Gleichung« als einzigartige Chance, die Entstehungsgeschichte des altiranischen Monotheismus zu rekonstruieren.
Nicht nur Varunas Narrenrolle im indischen Theater, auch sein gefürchteter Groll, seine Gespaltenheit in lichte und finstere Züge, seine moralischen Ansprüche, seine Weltflüchtigkeit, sein gestörtes Verhältnis zu Frauen: Alle diese Züge haben ihr klares Pendant im Ahura Mazda des iranischen Propheten. Dennoch wurde er in den Offenbarungen ein völlig anderer. Der Sonderling in einer sonst illustren polytheistischen Göttergesellschaft mutierte zum schweigenden, transzendenten und streng richtenden Autokraten. Jedoch erschließen sich auch die Mechanismen dieser Transformation durch die Psychologie des Varunischen.
Author: Miriam Magall
Miriam Magall lädt ein zur Entdeckung der heiligen Stätten der Juden in Jerusalem.
Ihr Buch führt den Leser durch die jüdische Geschichte der heiligen Stadt, von alten und neuen Orten des Gebets bis hin zu Orten der ewigen Ruhe, seien es die über 2000 Jahre alten Grabstätten auf dem Ölberg, die Grabkammern der Könige oder die Gräber jüngst Verstorbener aus dem letzten Jahrhundert auf dem Herzl-Berg. Ein wunderbares Buch, das die mit Jerusalem so eng verbundene jüdische Geschichte auf besondere Weise in den Mittelpunkt rückt.

Aus dem Inhalt:

EINLEITUNG

ORTE DES GEBETS

DER TEMPEL IN JERUSALEM
SALOMOS TEMPEL
DER ZWEITE TEMPEL

DIE SYNAGOGE: RAUM UND FUNKTION

DIE SYNAGOGEN IN ANTIKE UND MITTELALTER
DIE SYNAGOGE DES THEODOTUS
DIE RAMBAN-SYNAGOGE
DAS GOLDENE TOR

DIE SYNAGOGEN DER NEUZEIT
DIE VIER SEFARDISCHEN SYNAGOGEN
DIE CHURVA-SYNAGOGE
DIE TIF’ERET-JISRAEL-SYNAGOGE

DIE MODERNEN SYNAGOGEN
DIE JESCHURUN-SYNAGOGE
DIE ITALIENISCHE SYNAGOGE
DIE SYNAGOGEN DER HEBRÄISCHEN UNIVERSITÄT
DIE ISRAEL-GOLDSTEIN-SYNAGOGE IN GIVAT RAM
DIE HECHT-SYNAGOGE AUF DEM SKOPUS-BERG
DIE ABBEL-SYNAGOGE MIT DEN CHAGALL-FENSTERN
DIE GROßE SYNAGOGE
DIE SYNAGOGE VON YAD VA-SHEM

ORTE DER EWIGEN RUHE

DER JÜDISCHE FRIEDHOF AUF DEM ÖLBERG
DIE GRÄBER IM KIDRONTAL
DIE KATAKOMBEN DER BNEJ-CHESIR
DAS GRAB DES SACHARJA
DAS GRAB ABSALOMS

DIE GRABKAMMERN
DIE KÖNIGSGRÄBER
DIE GRÄBER DER RICHTER, AUCH: SANHEDRIN TOMBS
DAS GRAB DER FAMILIE DES HERODES
DAS DAVIDSGRAB
ZWEI HÖHLEN: DIE JEREMIA-GROTTE UND DIE ZEDEKIA-HÖHLE

DER JÜDISCHE FRIEDHOF AUF DEM HERZL-BERG

ZUSAMMENFASSUNG
Zu abweichenden Strategien der Kriegsdarstellung
Im Unterschied zu vorherrschenden Bestandsaufnahmen zum Verhältnis von Krieg und Bild, die den Status quo heutiger Kriegsberichterstattung reflektieren, widmet sich dieses Buch der Suche nach abweichenden Strategien der Kriegsdarstellung. Wissenschaftler und Künstler verschiedener Disziplinen zielen mit ihren Beiträgen darauf, einerseits Unmöglichkeiten von Gegenbildern zu reflektieren und andererseits mögliche Gegenbilder aufzuspüren, die sich einem 'Terror der Bilder' oder einer 'Dynastie der Darstellung' des Schreckens von Kriegen und Gewalttaten verweigern.
Zum Projekt einer „erweiterten Vernunft“, das die Phänomeno-logie seit jeher verfolgt, gehört der Versuch, die zahlreichen Verhältnisse zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtba-ren zu klären. Dabei geht es im Rahmen einer Ästhesiologie oder einer Aisthetik nicht nur um eine Untersuchung der Potenziale des Sichtbaren, sondern auch des Unsichtbaren. Diese verweisen entweder auf den Grund der Möglichkeit der weltlichen Sichtbarkeit oder auf eine Grenze im Sinne eines „Ur-originären“, das sich dem Er-scheinen entzieht. Im ersten Fall nähert man sich dem Unsichtba-ren mit einer Kunst des Sehens dessen, was anderen unzugäng-lich bleibt, im zweiten Fall mit einer Kunst des „abweichenden“ oder anderen Sehens. Wir sehen meist nur, was wir bereits verste-hen, und sobald wir (wie in der Kunst) Unverständliches sehen, sehen wir plötzlich ganz anders.
Wahrnehmungsästhetische und intermediale Aspekte im Werk von Proust
Editors: Uta Felten and Volker Roloff
Dieses Buch wendet sich – über den Kreis der Proust-Kenner hinaus – an ein größeres Publikum, das sich, in einem Grenzbereich von Philosophie, Psychologie, Literatur- und Medienwis-senschaft, mit Theorien der Wahr-nehmung, der Sinne, des Imaginären und der Intermedialität beschäftigt. Dass Diskussionen auf diesem Gebiet – von Benjamin über Husserl und Barthes bis hin zu Belting – direkt oder indirekt zu Prousts Recherche führen, zeigen die Beiträge der Publikation auf eindrucksvolle Weise. Deutlich wird darüber hinaus, dass die Analyse der Korrespondenz der Sinne zentrale Probleme der gegenwärtigen Medien-ästhetik und Medienanthropologie betrifft.
Empfindsamkeit und Patriarchat im Zeitalter der Aufklärung
Author: Judith Frömmer
Mit der Hinrichtung von Ludwig XVI. hat die Französische Revolution, behauptet Balzac, zugleich alle Familienväter enthauptet. Bezeichnenderweise sind es aber gerade die Väter, die im Jahrhundert der Aufklärung zum Lieblingsthema eines bürgerlichen Literaturbetriebs werden. Wie konnte der bürgerliche Familienvater den Vatermord, den die Republik am absolutistischen Königtum beging, so unbeschadet überstehen? Ausgangspunkt der Studie ist die Frage, wie die väterliche Autorität innerhalb des autoritätskritischen Impetus der Aufklärung legitimierbar ist – ein Zeitalter, das sich Mündigkeit und Emanzipation und damit gerade die Befreiung von den väterlichen Vormündern auf die Fahnen geschrieben hatte. Insbesondere in der Empfindsamkeit rückt die Figur des Vaters ins Zentrum von Romanen und Theaterstücken, welche die patria potestas mit eben jenen ästhetischen Mitteln befestigen, mit denen sie diese gleichzeitig unterminieren.
Collage als Modus der Malerei von Pablo Picasso bis Richard Prince
Pablo Picasso, Kasimir Malewitsch, Kurt Schwitters, Jasper Johns, Edward Ruscha und Richard Prince sind die bahnbrechenden Künstler, deren bildgenerative Verfahren und Collagekonzepte Schaesberg paradigmatisch herausarbeitet. Die Collage setzt vorgefundene Bruchstüc ke dieser Welt zusammenhängend ins Werk, wobei die verschiedenen Materialien absichtsvoll nicht nur die Spuren ihrer Herkunft im Bild bewahren, sondern jegliche strikte, sequenzielle Entwicklung eines konsistenten semantischen Bildzusammenhangs verletzt. Die Collage unterminiert systematisch jene Vorstellungen, wie das Werk sich gemäß vorgeblicher ästhetischer Prämissen entfalten soll, um dadurch der Imagination des Betrachters künstlerische Produktionsprozesse zu übertragen.
Zur Archäologie der Computerkultur
Es geht um Technik und Medien, Medien und Wissen, Wissen und Technik – und deren wechselseitigen Zusammenhang, der sich zeigt, wenn man beide Seiten, Diskurs und Medium, als verkörpertes Wissen begreift. Dass digitale Medientechnik die Gegenwart und Zukunft beherrscht, ist unumstritten. Wie aber sieht dadurch die Vergangenheit aus? Diskurs und Medium perspektiviert Computer als Mediengeschichte wie Mediengeschichte von der Geschichte des Computers her. 'In den letzten Jahren haben es einige Bücher über verwandte Themen zu Beststellern gebracht, beispielsweise Gödel, Escher, Bach von Douglas R. Hofstadter und Computerdenken von Roger Penrose [.] und so reich an Anregungen wie diese Bücher ist Dotzlers Werk allemal.' Herbert W. Franke in Spektrum der Wissenschaft