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Kleinste Zeiteinheit, Denkfigur, mediale Praktiken
Der Band erforscht das Interventionspotential kleinster Zeiteinheiten und fragt, wie literarische, musikalische und künstlerische Momentaufnahmen und Augenblicksaufzeichnungen mit Konzepten einer sprunghaften und diskontinuierlichen Zeitwahrnehmung korrespondieren.
Die Beiträge zeigen, inwiefern der aktuelle Erregungsdiskurs über die Tyrannei des Moments und den flüchtigen Augenblick einen historischen Index hat und immer von dem unterschwelligen Mitlaufen der Reflexion über Subjektivität begleitet ist. Es werden verschiedene Modi des Entzugs von Moment und Augenblick offengelegt und gezeigt, wie die Auseinandersetzungsgeschichte auf diese Unzugänglichkeit mit einem eigenen Bilddenken reagiert.
Mit Beiträgen von Eva Axer, Ursula Geitner, Toni Hildebrandt, Alexander Honold, Thomas Macho, Sigrid Nieberle, Birger Petersen, Eckhard Schumacher, Christian Wimplinger und Norbert Christian Wolf.
Institutions, Social Import, and Market Forces in the German Literary Field
Aus unterschiedlichen Perspektiven gibt dieser Band Einblicke in den deutschen Literaturbetrieb, dessen Institutionen und Umschlagplätze. Diskutiert werden Themen wie der Effekt der Digitalisierung auf den Buchmarkt, Literatur und Öffentlichkeit, Buchmessen und Bibliotheken, die Rolle von Literaturwissenschaftler_innen im Literaturbetrieb, postmodernes und postmigrantisches Theater, Herausforderungen literarischer Übersetzung, publizistische Literaturkritik und das Verhältnis von Literatur zu anderen Medien wie Film und Fernsehen. Der Begriff Mischkalkulation – ein stehender Begriff im Literaturbetrieb – reflektiert bei der vorliegenden Sammlung von Essays, Interviews, wissenschaftlichen Analysen und Arbeitsproben von Übersetzern auch eine wissenschaftliche Ökonomie, nämlich die Mischung aus präzisen Einzelstudien und übergreifenden Beiträgen unterschiedlichster Art.
Aktuelle Positionen der Vergleichenden Literatur- und Kulturwissenschaft
Der Band geht auf eine Ringvorlesung an der Universität Paderborn im Sommersemester 2017 zurück. Die versammelten Beiträge gegenwärtiger Fachvertreter*innen unternehmen eine aktuelle Standortbestimmung der Komparatistik. Diskutiert werden vor diesem Hintergrund und anhand paradigmatischer Beispiele (1) die Ausweitung der Literaturwissenschaften – zu denen die Komparatistik seit ihrer Gründung und nach wie vor zu zählen ist – zu den Kulturwissenschaften, (2) Möglichkeiten des Fortbestehens und der Neubegründung komparatistischer Traditionen sowie (3) Konzeptionen des Faches, denen ein transkulturelles Verständnis der – insbesondere europäischen – Literatur und Kultur von der Antike bis zur Gegenwart zugrunde liegt.
Das 17. Heft des Archivs für Mediengeschichte widmet sich der Funktion von Medien in der Entstehung und Etablierung moderner Finanzwirtschaft. Ausgangspunkt ist der offenkundige Sachverhalt, dass symbolische und technische Medien in engem Austausch mit Institutionen, Kulturtechniken und administrativen Prozeduren nicht nur die Monetarisierung neuzeitlicher Wirtschaftsräume bestimmten, sondern vor allem die Ausbreitung und Innovationsschübe finanzkapitalistischer Wirtschaftsweisen diktierten.

Neben prominenten und exemplarischen (medien-) historischen Szenarien rücken die Beiträge die Varianten von Geldmedien, ihre medientechnischen Bedingungen, die finanzökonomische Rolle von Kulturtechniken und konkreten Geschäftspraktiken wie die enge Verflechtung von Geldsystemen und Institutionen im Zeichen der Finanzökonomie in den Mittelpunkt.

Mit Beiträgen von Florian Baranyi, Armin Beverungen, Till Breyer, Sophie Cras, Sebastian Gießmann, Alasdair King, Ann-Christina Lange, Andreas Langenohl, Nina Peter, Wolfgang Pircher, Ramón Reichert, Dennis Schep und Sebastian Schwesinger.
Ahura Mazda und sein Prophet Zarathushtra. 2. Auflage
Author: Harald Strohm
Die Mehrzahl damit befasster Iranisten und Indologen vertritt seit Langem die Ansicht, dass Ahura Mazda, der von Zarathushtra um etwa 1000 v. Chr. verkündete Monotheos, sich aus demselben Gott entwickelte wie der vedische Asura Varuna des benachbarten Indien. Mit weiteren, insbesondere psychologischen Argumenten unterfüttert, erweist sich diese »Gleichung« als einzigartige Chance, die Entstehungsgeschichte des altiranischen Monotheismus zu rekonstruieren.
Nicht nur Varunas Narrenrolle im indischen Theater, auch sein gefürchteter Groll, seine Gespaltenheit in lichte und finstere Züge, seine moralischen Ansprüche, seine Weltflüchtigkeit, sein gestörtes Verhältnis zu Frauen: Alle diese Züge haben ihr klares Pendant im Ahura Mazda des iranischen Propheten. Dennoch wurde er in den Offenbarungen ein völlig anderer. Der Sonderling in einer sonst illustren polytheistischen Göttergesellschaft mutierte zum schweigenden, transzendenten und streng richtenden Autokraten. Jedoch erschließen sich auch die Mechanismen dieser Transformation durch die Psychologie des Varunischen.
Author: Miriam Magall
Miriam Magall lädt ein zur Entdeckung der heiligen Stätten der Juden in Jerusalem.
Ihr Buch führt den Leser durch die jüdische Geschichte der heiligen Stadt, von alten und neuen Orten des Gebets bis hin zu Orten der ewigen Ruhe, seien es die über 2000 Jahre alten Grabstätten auf dem Ölberg, die Grabkammern der Könige oder die Gräber jüngst Verstorbener aus dem letzten Jahrhundert auf dem Herzl-Berg. Ein wunderbares Buch, das die mit Jerusalem so eng verbundene jüdische Geschichte auf besondere Weise in den Mittelpunkt rückt.

Aus dem Inhalt:

EINLEITUNG

ORTE DES GEBETS

DER TEMPEL IN JERUSALEM
SALOMOS TEMPEL
DER ZWEITE TEMPEL

DIE SYNAGOGE: RAUM UND FUNKTION

DIE SYNAGOGEN IN ANTIKE UND MITTELALTER
DIE SYNAGOGE DES THEODOTUS
DIE RAMBAN-SYNAGOGE
DAS GOLDENE TOR

DIE SYNAGOGEN DER NEUZEIT
DIE VIER SEFARDISCHEN SYNAGOGEN
DIE CHURVA-SYNAGOGE
DIE TIF’ERET-JISRAEL-SYNAGOGE

DIE MODERNEN SYNAGOGEN
DIE JESCHURUN-SYNAGOGE
DIE ITALIENISCHE SYNAGOGE
DIE SYNAGOGEN DER HEBRÄISCHEN UNIVERSITÄT
DIE ISRAEL-GOLDSTEIN-SYNAGOGE IN GIVAT RAM
DIE HECHT-SYNAGOGE AUF DEM SKOPUS-BERG
DIE ABBEL-SYNAGOGE MIT DEN CHAGALL-FENSTERN
DIE GROßE SYNAGOGE
DIE SYNAGOGE VON YAD VA-SHEM

ORTE DER EWIGEN RUHE

DER JÜDISCHE FRIEDHOF AUF DEM ÖLBERG
DIE GRÄBER IM KIDRONTAL
DIE KATAKOMBEN DER BNEJ-CHESIR
DAS GRAB DES SACHARJA
DAS GRAB ABSALOMS

DIE GRABKAMMERN
DIE KÖNIGSGRÄBER
DIE GRÄBER DER RICHTER, AUCH: SANHEDRIN TOMBS
DAS GRAB DER FAMILIE DES HERODES
DAS DAVIDSGRAB
ZWEI HÖHLEN: DIE JEREMIA-GROTTE UND DIE ZEDEKIA-HÖHLE

DER JÜDISCHE FRIEDHOF AUF DEM HERZL-BERG

ZUSAMMENFASSUNG
Zu abweichenden Strategien der Kriegsdarstellung
Im Unterschied zu vorherrschenden Bestandsaufnahmen zum Verhältnis von Krieg und Bild, die den Status quo heutiger Kriegsberichterstattung reflektieren, widmet sich dieses Buch der Suche nach abweichenden Strategien der Kriegsdarstellung. Wissenschaftler und Künstler verschiedener Disziplinen zielen mit ihren Beiträgen darauf, einerseits Unmöglichkeiten von Gegenbildern zu reflektieren und andererseits mögliche Gegenbilder aufzuspüren, die sich einem 'Terror der Bilder' oder einer 'Dynastie der Darstellung' des Schreckens von Kriegen und Gewalttaten verweigern.
Zum Projekt einer „erweiterten Vernunft“, das die Phänomeno-logie seit jeher verfolgt, gehört der Versuch, die zahlreichen Verhältnisse zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtba-ren zu klären. Dabei geht es im Rahmen einer Ästhesiologie oder einer Aisthetik nicht nur um eine Untersuchung der Potenziale des Sichtbaren, sondern auch des Unsichtbaren. Diese verweisen entweder auf den Grund der Möglichkeit der weltlichen Sichtbarkeit oder auf eine Grenze im Sinne eines „Ur-originären“, das sich dem Er-scheinen entzieht. Im ersten Fall nähert man sich dem Unsichtba-ren mit einer Kunst des Sehens dessen, was anderen unzugäng-lich bleibt, im zweiten Fall mit einer Kunst des „abweichenden“ oder anderen Sehens. Wir sehen meist nur, was wir bereits verste-hen, und sobald wir (wie in der Kunst) Unverständliches sehen, sehen wir plötzlich ganz anders.
Wahrnehmungsästhetische und intermediale Aspekte im Werk von Proust
Editors: Uta Felten and Volker Roloff
Dieses Buch wendet sich – über den Kreis der Proust-Kenner hinaus – an ein größeres Publikum, das sich, in einem Grenzbereich von Philosophie, Psychologie, Literatur- und Medienwis-senschaft, mit Theorien der Wahr-nehmung, der Sinne, des Imaginären und der Intermedialität beschäftigt. Dass Diskussionen auf diesem Gebiet – von Benjamin über Husserl und Barthes bis hin zu Belting – direkt oder indirekt zu Prousts Recherche führen, zeigen die Beiträge der Publikation auf eindrucksvolle Weise. Deutlich wird darüber hinaus, dass die Analyse der Korrespondenz der Sinne zentrale Probleme der gegenwärtigen Medien-ästhetik und Medienanthropologie betrifft.
Empfindsamkeit und Patriarchat im Zeitalter der Aufklärung
Author: Judith Frömmer
Mit der Hinrichtung von Ludwig XVI. hat die Französische Revolution, behauptet Balzac, zugleich alle Familienväter enthauptet. Bezeichnenderweise sind es aber gerade die Väter, die im Jahrhundert der Aufklärung zum Lieblingsthema eines bürgerlichen Literaturbetriebs werden. Wie konnte der bürgerliche Familienvater den Vatermord, den die Republik am absolutistischen Königtum beging, so unbeschadet überstehen? Ausgangspunkt der Studie ist die Frage, wie die väterliche Autorität innerhalb des autoritätskritischen Impetus der Aufklärung legitimierbar ist – ein Zeitalter, das sich Mündigkeit und Emanzipation und damit gerade die Befreiung von den väterlichen Vormündern auf die Fahnen geschrieben hatte. Insbesondere in der Empfindsamkeit rückt die Figur des Vaters ins Zentrum von Romanen und Theaterstücken, welche die patria potestas mit eben jenen ästhetischen Mitteln befestigen, mit denen sie diese gleichzeitig unterminieren.