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Eine Untersuchung des produktunabhängigen Werbekurzfilms
Author: Catalina Vrabie
Der Werbefilm befindet sich in einem ästhetischen Transformationsprozess, der die Grenzen zwischen Werbung und Kunst stärker als je zuvor in Frage stellt. Angetrieben durch die Digitalisierung, spitzt sich dabei auch der Kampf um die Aufmerksamkeit der Rezipienten zu. Mit den produktunabhängigen Werbekurzfilmen reagiert die Werbung hierauf mit einer neuen Art narrativer Spots, die sich den Grundsätzen der Werbung widersetzt und sich in ihrer Ästhetik verstärkt dem Kurzfilm zuwendet. Dabei ist die Erzählung, ebenso wie die emotionalen Stimuli, die sie vermittelt, losgelöst vom Werbeobjekt und zeigt unverfälscht auf, welche Werte, Normen, Wünsche und Probleme in der rezipierenden Gesellschaft vorherrschen. Die Untersuchung verdeutlicht, dass der produktunabhängige Werbekurzfilm folglich nicht allein auf der Ebene der Werbung interpretiert werden darf, sondern auch als Filmgattung verstanden werden muss.
Der Ausdruck „die goldene Mitte finden“ ist bekannt – aber wissen Sie auch, wer die Idee wesentlich geprägt hat? Kleiner Tipp: Es war der vielleicht wichtigste Philosoph der Antike. Aristoteles schuf mit seinen Ausführungen zur Angemessenheit gewissermaßen eine Leitlinie für’s Glücklichsein. Er plädierte dafür, sich stets zwischen einem „zu viel“ und einem „zu wenig“ zu bewegen. Sein Leitfaden zu einem glücklichen Leben war jedoch nur ein Aspekt eines schier unerschöpflichen philosophischen Werkes. Darüber hinaus verfasste Aristoteles eine Fülle an Schriften zur Logik, Metaphysik, politischen Philosophie und nicht zuletzt zur Zoologie. Der neue Comic aus der Reihe „Philosophische Einstiege“ macht den griechischen Philosophen auch für Anfänger:innen sehr gut verständlich und besticht dabei mit zahlreichen Illustrationen, die für Anschaulichkeit und Spaß am eigenen Philosophieren sorgen. So gelingt eine unkomplizierte Einführung in die wichtigsten Aristotelischen Werke und Gedanken.
Die Ausweitung der mimetischen Zone
Wer nachahmt, läuft Gefahr, mit der Nachahmung das Sein davonzutragen, gab kein Geringerer als Platon zu bedenken. Platon folgend, wird die Wirksamkeit von entgrenzenden Nachahmungsprozessen auf unterschiedliche kulturelle und soziale Bereiche aus historischer, epistemischer und medialer Ebene untersucht. In den einzelnen Beiträgen geraten theoretische Reflexe und Konzepte, u.a. von Gabriel Tarde, Roger Caillois, Erich Auerbach, Pierre Klossowksi und Pier Paolo Pasolini in den Blick, die von der Furcht vor exzessiven Potenzialen mimetischer Praktiken, aber auch von ihrer Faszination zeugen: Denn die Nachahmung erlaubt es, die ontologischen Grenzziehungen zwischen Personen, Dingen und Zeichen zu verwischen.
Die beliebte Reihe Philosophische Einstiege wird um einen Meilenstein erweitert: Obwohl er es selbst nie behauptet hat, war der Schotte David Hume bei seinen Zeitgenoss:innen durch seine subtile, aber zugleich tiefschürfende Kritik an der christlichen Religionslehre als Atheist verschrien.
Er selbst betonte in seinen Schriften – ohne die Vernunft zu missachten – die sinnliche Wahrnehmung, Erfahrungswerte und Gefühle als Maßstäbe unseres moralischen Handelns. Eine Position, die der späteren Common-Sense-Philosophie konträr entgegenstand. Er etablierte sich damit als wichtiger Vertreter der Aufklärung im 18. Jahrhundert, der mit Jean-Jacques Rousseau und Adam Smith verkehrte, und dessen Philosophie bis heute diskutiert wird. Dieser Comic stellt anschaulich, geistreich, aber trotzdem detailliert die Biographie und die Thesen Humes dar und geht der Frage nach, wie er es schaffte, einst sogar Immanuel Kant aus seinem „dogmatischen Schlummer“ zu wecken. Selbst ohne Vorwissen gelingt damit eine Einführung in die Gedankenwelt von einem der bedeutendsten Philosophen.
Interdisziplinäre Perspektiven auf ihre Begriffe, Phänomene und Funktionen
Dieser Band erweitert das Forschungsfeld zur Ideen- und Begriffsgeschichte der Einbildungskraft um 1800 mit neuen methodischen sowie interdisziplinären Ansätzen und Detailstudien.
Die Beiträge zeigen, wie sich die Begriffe der Einbildungskraft im Verlauf des 18. und 19. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum wandelten und sie das Denken des Menschen sowie öffentliche Debatten über die Ergebnisse bestehender Forschung hinaus prägten. Im Anschluss daran verdeutlichen sie, dass die mit Einbildungskraft verbundenen Phänomene fundamentaler Bestandteil ästhetischer Reflexion, Praxis und Topoi waren.
Ausgewählte Beiträge zur Literatur- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Herausgegeben von Fedor Poljakov und Natalia Bakshi
Konstantin Asadowski hat sich sein Leben lang mit den deutsch-russischen Kulturverbindungen befasst. Seine wichtigsten Beiträge zu diesem Thema finden sich in diesem Band.
„Konstantin Asadowski ist ein glorreicher Vertreter der weltberühmten russischen Intelligenzia, die zum ständigen Opfer der kommunistischen Machthaber im Laufe von 70 Jahren wurde“, so Efim Etkind 1990. Seine Inhaftierung 1980–1982 im sowjetischen GULAG führte zu einer großen Resonanz unter westlichen Intellektuellen. In Deutschland setzten sich unter anderen Heinrich Böll und Lev Kopelev für seine Freilassung ein; in den USA war es vor allem Joseph Brodsky, der 1981 in The New York Review of Books einen Artikel über Asadowski und seinen „Fall“ veröffentlichte. Später, während der Zeit der Perestroika, wurde Asadowski rehabilitiert und als „Opfer der politischen Verfolgungen“ anerkannt.
Fatih Akın zählt zu den wichtigsten Regisseuren des deutschen Gegenwartskinos. Seine Filme sind international preisgekrönt und genießen die Gunst nicht nur der Kritik, sondern auch des Publikums. Auch die Filmwissenschaft hat sich in den letzten zwanzig Jahren dem Werk Akıns zugewandt, von einer systematischen Erschließung des Gesamtwerks kann bisher allerdings keine Rede sein. Der vorliegende Sammelband schafft hier Abhilfe, indem er das OEuvre erstmals in seiner Gesamtheit aufarbeitet: Die Anthologie erschließt die Regiearbeiten Fatih Akıns genreübergreifend vom Frühwerk bis zum jüngsten Film. Ziel ist es, der filmwissenschaftlichen Diskussion neue Impulse zu geben, die Vermittlung von Akıns Werk in Universität und Schule zu erleichtern und eine Einführung in die Arbeit des Regisseurs zu bieten.
Bild- und Mediendiskurse des Geldes
Die Monographie untersucht die noch weitgehend unerforschte und unbewusste Bildersprache des Geldes in audiovisuellen Medien.
Da Geld heutzutage häufig unsichtbar ist, weichen die bildgebenden Medien beim Thema Geld auf Symbole, Metaphern und Charakterisierungen aus. Dadurch wird das Geld mit Bedeutungen aufgeladen, die unsere gesellschaftliche und kulturelle Vorstellung von ihm prägen. Im Fokus der Analysen stehen die Repräsentationen des Geldes durch Zahlungsmittel, Waren und Zeichen, die Verortungen des Geldes in Wohn-, Geschäfts- und Naturräumen sowie die Charakterisierungen des Geldes mittels Typen, Bindungsmustern und Gender-Konstellationen. Übergreifend wird am Ende auch die Frage beantwortet, inwiefern die Medien Geld selbst als Medium konzeptualisieren.
Wechselbeziehungen zwischen Literatur, Film, Fernsehen und digitalen Medien
Volume Editors: Andrea Bartl, Corina Erk, and Jörn Glasenapp
Der Band beschäftigt sich mit den Schnittstellen zwischen Literatur, Film, Fernsehen und digitalen Medien, die im Ganzen ein Signum unserer Gegenwart und ihrer Medien bilden.
Diese Schnittstellen führen zu interessanten künstlerischen Neuauslotungen der jeweiligen medialen Bedingungen wie der unter anderem genrebezogen tradierten Inhalte und prägen unsere von Medientransfer und Intermedialität bestimmte Jetzt-Zeit grundlegend. In den vergangenen Jahren finden an den sich berührenden Rändern dieser medialen Felder zudem besonders kreative Experimente und Innovationen statt. Konkret geht es um jene drei Schnittstellen Literatur/Film, Literatur/TV und Literatur/Digitale Medien (Internet, Online Games, Social Media, etc.).
Ein Lesebuch über Leistung, Faulheit und die Zukunft der Arbeit. 2., überarbeitete und erweiterte Neuauflage
Editor: Rainer Barbey
Die Anthologie bietet eine historisch repräsentative Auswahl von Texten prominenter Autor:innen, die sich in den letzten 200 Jahren mit dem Verhältnis von Arbeit und Muße, einem möglichen Recht auf Faulheit und der Zukunft der Arbeit auseinandergesetzt haben.
Um der vielschichtigen Thematik in allen Facetten gerecht zu werden, wurde versucht, Arbeiten von Denkern aus den verschiedensten weltanschaulichen Richtungen und mit möglichst unterschiedlichen Positionen unter einen Hut zu bringen. Das Fragezeichen im Titel des Buches ist also sehr bewusst gesetzt. Konträre Thesen sollen gegeneinandergestellt werden: Lenins, der Bibel entnommener Imperativ „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen!“ steht neben Paul Lafargues Recht auf Faulheit, Bertrand Russells Lob des Müßiggangs neben Ernst Jüngers Identifikation von Freiheits- und Arbeitsanspruch, Thomas Carlyles puritanischer Hymnus auf das Arbeitsprinzip, usw.