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Inszenierungen von Autor:innenschaft vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart
Inszenierungspraktiken strukturieren sämtliche Funktionsstellen von Literatur: Sie prägen Figurationen von Autor:innenschaft ebenso wie Text- und Schreibverfahren – und nicht zuletzt das Geschäft der Interpretation.
Autor:innenbilder und -inszenierungen nehmen Einfluss darauf, wie wir Texte lesen. Diesen ‚Bild-Text-Relationen‘ widmet sich der Sammelband: Er fragt danach, wie die Bilder, die wir von Autor:innen haben und die diese und andere entwerfen, sich zu deren Texten verhalten. Im Fokus stehen Formen und Funktionen intra- und extraliterarischer Inszenierung von Autor:innenschaft sowie Medien und Medialität der Inszenierung. Untersucht werden Historizität, Typologie und Formenrepertoire von Inszenierungspraktiken ebenso wie Dynamiken von Innovation und Nachahmung. In den Blick rücken mediale Formate wie Literatur, Brief, Blog, Poetikvorlesung, Comic und Fotografien vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
Bewunderung ‚passiert‘ nicht einfach, sie wird provoziert und instrumentalisiert. Die in diesem Band versammelten Beiträge untersuchen, mittels welcher Verfahren und zu welchen Zwecken Bewunderung in sozialen, medialen und künstlerischen Settings erzeugt und inszeniert wird.
Aus interdisziplinärer Perspektive versammelt dieser Band 13 Beiträge, die die ästhetischen, sozialen und politischen Dimensionen von Bewunderung in einem historischen Rahmen von 1600 bis zur Gegenwart untersuchen. Dabei stehen historische Konzepte des Subjekts ebenso wie unterschiedliche Formen der (Selbst-)Modellierung im Zentrum des Interesses. Frühneuzeitliche ‚Wunderkinder‘, Fanfiction und affektbasierter Autoritarismus im Rechtspopulismus werden hinsichtlich ihres vergemeinschaftenden Potenzials untersucht, Ästhetiken in Film, Literatur und Mode werden mit Blick auf Strategien der Provokation von Bewunderung analysiert und auf Bewunderung abzielende Praktiken der Selbstinszenierung am Beispiel von Autobiografien und Social-Media-Performances betrachtet. Mit Beiträgen von u. a. Adrian Daub, Philipp Ekardt, Michael Gamper, Julia Fawcett, Rainer Mühlhoff, Sighard Neckel und Anita Traninger.
Open Access
Italo Svevos Medien
Wie und warum verleihen Menschen dem Geld Wert? Wie machen sie aus Schrift Sinn? Diese Fragen stehen immer wieder im Zentrum der Romane Italo Svevos. Mit ihrer Hilfe erschließt diese Studie einen neuen Blick auf die turbulente wissenschaftliche und mediale Landschaft des Fin de siècle – und auf alte mediale Fragen.
Um 1900 schreibt Ettore Schmitz, Manager einer triestiner Schiffslackfabrik, in seiner Freizeit Romane, deren Protagonisten auf oft dilettantische Weise die beiden Medien gegeneinander ausspielen, mit denen er selbst sich hervorragend auskennt: Schrift und Geld. Schmitz selbst sollte unter seinem Pseudonym Italo Svevo als einer der wichtigsten Vertreter der italienischen Moderne zu spätem Ruhm gelangen. In dieser ersten deutschsprachigen Monographie zu seinen Werken werden diese zu einem Prisma: Sie eröffnen den Blick in eine Wissenschafts- und Medienlandschaft im Umbruch, in der wirtschafts- wie medientheoretische Fragen über disziplinäre Grenzen hinaus verhandelt werden.