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Das Buch soll die Ergebnisse präsentieren, die aus einem Kolloquium gleichen Themas im Juni 2004 hervorgegangen sind. Zentrales Anliegen war es, mit Ästhetik und Soziologie zwei der wichtigsten wissenschaftlichen Betrachtungsweisen von Musik in ihrem Neben- und Miteinander vorzustellen. Dass dabei die Gegenstände selbst und der Raum, in dem sie jeweils angesiedelt sind, nicht als ahistorische Größen verstanden werden dürfen, gehörte zu den Prämissen des Kolloquiums. Eine wesentliche Klammer der Veranstaltung bildete das in Leipzig seit einigen Jahren als Forschungsschwerpunkt gewählte systemtheoretische Denken Niklas Luhmanns und das seiner wichtigsten Schüler und Nachfolger.
John Cages performative Ästhetik
Bormanns Studie unternimmt eine Meditation über die Werke und Philosophien des amerikanischen Komponisten John Cage (1912-1992), die zum Grundbestand jeder Geschichte der performativen Künste und der aktuellen Diskurse über Performativität gehören. Eine Schlüsselposition kommt dabei dem „stillen Stück“ zu, bekannt geworden unter dem Titel 4’33’’, bei dessen Uraufführung im Jahr 1952 kein einziger von Cage intendierter Klang zu hören war. Keine Komposition des 20. Jahrhunderts ist, so scheint es, besser geeignet, die wesentlichen Topoi des Performativen (etwa: Ereignis, Präsenz, Prozessualität) zu illustrieren. Gerade eine solche Indienstnahme aber läuft Gefahr, den paradoxalen Charakter des Cageschen Oeuvres (seiner Kompositionen wie seiner Kommentare) zu verleugnen. Dagegen setzt diese Studie eine Sammlung und philologische Befragung des histori-schen Materials.
Vorträge und Referate während der Jahrestagung 2002 der Gesellschaft für Musikforschung in Düsseldorf (25.-28. September 2002) an der Robert-Schumann-Hochschule
Editor: Volker Kalisch
Themenstellung: Unter dem Motto ‚Werk-Welten/Werk-Grenzen’ fokussiert dieser Sammelband die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit der Synästhesie in der Musik und mit der Wahrnehmung von Musik überhaupt. Es werden neue Zugangsweisen zu diesem Themenkreis aufgeworfen, in den sich Musikwissenschaft gerade heute ‚medial’ einzubringen sucht. Beiträger: Rudolf Heinz: Was hat die Musik mit der Musikwissenschaft zu tun? Über unterweltliche Beziehungen zwischen beiden. Volker Kalisch: Fragmentarisches zur Synästhesie. Wolfgang Auhagen: Systematische Grundlagen der Synästhesie. Andreas Käuser: Synästhesie und das „Verhältnis zum Text“. Historische Grundsätze und anthropologische Kontexte. Eckhard Roch: Synästhesie oder Metapher? Musikalische Sprachfiguren der antiken Musiktheorie im Kontext zeitgenössischer Wahrnehmungslehren. Manfred Faßler: Randbemerkungen zu Synästhesie und Synpoiesis. Raimund Vogels: Blau, kalt, rechts: Musikkonzepte und -terminologien als Spiegel intermodaler Ästhetik und holistischer Klangwahrnehmung im außereuropäischen Kontext. Gernot Gruber: Synästhesie, Simulationsindustrie und musikalische Phantasie. Michael Haverkamp: Synästhetische Wahrnehmung und Design. Grundlagen: Verknüpfung auditiver und visueller Ansätze. Kadja Grönke: Das Notenbild als Bild. Zum ästhetischen Doppelwert musikalischer Graphik. Monika Fink: Farb-Klänge und Klang-Farben im Werk von Olivier Messiaen. Anno Mungen: Landschaften des Äußeren, des Inneren. Bill Violas Visualisierungen von Edgard Varèses „Déserts“. Konrad Vogelsang: Die Phänomene des Farbfilms und die Funktion der Filmmusik im dritten Reich. Heiner Klug: 100 Jahre GEMA – Durchschnittliche Lebenserwatung überschritten. Kritische Anmerkungen zum Tod des Musikwerks.
Arbeitstagung der Fachgruppe Soziologie und Sozialgeschichte der Musik, in Schmöckwitz /Berlin, vom 26. bis 28. November 1999
Unter dem Leittitel „Musik und Urbanität“ legen die Herausgeber erneut einen Band vor, der unter musiksoziologischer Fragestellung sinnstiftende Horizonte in der musikwissenschaftlichen Forschung aufreißt. Die Sammlung der Einzelbeiträge stellt Musik in neue phänomenologische Zusammenhänge und formuliert somit ein andersartig gewichtetes Feld möglicher Denkansätze.
Praxis, Vermittlung und Theorie des Klavierspiels in der Medienperspektive
Author: Heiner Klug
Die Kultur des klassischen Musizierens sieht sich in der Mediengesellschaft bislang ungekannten Schwierigkeiten gegenüber. Gesellschaftliche und mediale Rahmenbedingungen verändern sich rapide und scheinen diejenigen Strukturen hinter sich zu lassen, aus denen auch die Musikpädagogik ihre Begründung erfuhr. Dieses Buch widmet sich am Beispiel des Spiels auf Tasteninstrumenten („Clavieren“) den fundamentalen Einflüssen von Medien auf den Umgang mit Musik. Dabei wird zunächst eine ausführliche Darstellung der Geschichte des Klavierspiels und -unterrichts seit C. Ph. E. Bach gegeben, unter besonderer Berücksichtigung des jeweiligen Medienumfelds. Nach einer Analyse der heutigen Mediensituation ergeben sich schließlich Perspektiven, wie eine neue Musikpädagogik aktuellen und künftigen Herausforderungen des Medienzeitalters gegenüber treten könnte.
Festschrift für Ernst Klaus Schneider
Editor: Ortwin Nimczik
Dieser Band ist dem Musikpädagogen Prof. Dr. Ernst Klaus Schneider anläßlich seiner Emeritierung 2001 gewidmet. Er kam 1988 an die Detmolder Hochschule. Im Bereich der Musikpädagogik hat sein Namen einen guten Klang. 17 Musikpädagogen, Freunde, Kolleginnen und Kollegen überreichen ihm eine Text-Sammlung, die von persönlichen Farben bestimmt ist. Die Beiträge kreisen um 3 Felder, die besonders bedeutsam für Ernst Klaus Schneider sind und die den Titel dieser Festschrift ausmachen: Musik – Vermittlung – Leben. Kennzeichnend für Ernst Klaus Schneider ist sein originäres Interesse an der Musik, er lebt für sie und kann sie lebendig vermitteln. Er genießt sie als Eindruck wie er sie als Ausdruck selber gestaltet. Die Vermittlung ist für ihn der zentrale Akt im pädagogisch begründeten Zusammentreffen von lebendigen Menschen und Musik. Seine Kompetenz, Vermittlung zu leben, zeichnet ihn als Hochschullehrer, Fortbilder, Moderator von Kinder- und Familienkonzerten und nicht zuletzt als Initiator des Pilotprojekts „Musikvermittlung“ an unserer Hochschule aus. Der Reflex auf das Leben im Sinne einer grunderfahrungsbezogenen Musikpädagogik bestimmt das musikpädagogische Credo von Ernst Klaus Schneider ab den 1990erJahren. Dabei liegt es ihm am Herzen, im Treffpunkt der allgemeinen Grunderfahrungen, die sowohl unsere Wirklichkeitsbezüge bestimmen als auch in der Kunst sich niederschlagen, Musik als Möglichkeit von Gestaltung und als Spiegel von Leben zu vermitteln.
Theorie des Lehrens und Lernens
Zu den geistigen Vätern dieser Arbeit zählen die Pädagogen Suzuki, Galamian und Gallwey ebenso wie die Psychologen Maltz, Skinner und Rogers – die Gesangslehrer Tetrazzini, Roma und Fillebrown genauso wie die Instrumentalisten Jacobs, Farkas und Reinhardt. Faszinierend und in dieser Form im deutschsprachigen Bereich bislang nicht zu finden, ist die Vielfalt der Quellen, aus denen der Autor dabei schöpft: ein weit gefächerter philosophischer Hintergrund, das physiologische Wissen und Verständnis kompliziertester Abläufe unter Einbeziehung psychologischer Erkenntnisse, welche die Bewährungsprobe langjähriger Praxis bereits bestanden haben. Das Ganze wird überraschend leicht verständlich dargestellt, miteinander verknüpft, übersichtlich gegliedert und mit einer durchweg spürbaren Begeisterung und Intensität vorgetragen, die nur aus der tief empfundenen Faszination an der „Berufung“ zum Unterrichten als Weitergabe von Wissen an andere und einer gleichzeitigen Liebe zu den auszubildenden Menschen entsteht. Jeder, der eine derart komplexe Tätigkeit wie das Musizieren lehren oder lernen will, wird im Hinblick auf optimale Ergebnisse seiner Bemühungen gut daran tun, möglichst umfassend zu verstehen, wie das ganzheitlich funktioniert, welche Fehler zu vermeiden und was man, um Erfolg zu haben, beachten muß.
Spuren mystischer Frömmigkeit im geistlichen Liedgut des 15. Jahrhunderts. Der Pfullinger Liederanhang
Author: Volker Kalisch
Das Buch wendet sich bestimmten kulturellen Erfahrungen und deren Verarbeitung in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts zu. Anhand einer schon immer als bedeutsam eingestuften, dafür aber nicht zugänglichen Quellenhandschrift untersucht der Autor kreative Umgangsformen mit alltagskulturellen Phänomenen, so wie sie sich Nonnen in einem weit von kulturellen Zentren gelegenen süddeutschen Kloster um 1470/1480 vorgestellt haben mögen. Aufgedeckt wird dabei eine sprachliche wie musikalische Lebendigkeit, die unser Bild von der grauen Alltäglichkeit oder Weltabgeschiedenheit nachdrücklich zu korrigieren vermag.
Arbeitstagung in Verbindung mit dem Heinrich-Schütz-Haus Bad Köstritz vom 22. bis 25. August 1996
Der Band vereinigt alle in Bad Köstritz zum Thema gehaltenen Tagungsvorträge. Er bietet einen repräsentativen Überblick über die Fülle der musiksoziologischen Zugänge zu einem der zentralen Themen des Musiklebens. Herausgearbeitet und gezeigt werden eine Vielfalt von Zusammenhängen, die den Diskurs über Fachgrenzen hinweg in Gang halten werden