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Einführung in seine Filme und Filmästhetik
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Sind Lynchs Filme wirklich so schwer verständlich? Lassen sich die logischen Unstimmigkeiten erklären? Welche Rolle spielt dabei die Lynch-typische audiovisuelle Darstellung?
Kaul und Palmier untersuchen die frühen Filme (Eraserhead, The Elephant Man, Dune), Kurzfilme und Serien Lynchs, fragen nach der Bedeutung der bildenden Kunst für Lynchs Filmästhetik und liefern eingehende Interpretationen seiner wichtigsten Filme: Blue Velvet, Wild at Heart, Twin Peaks: Fire Walk with Me, Lost Highway, The Straight Story, Mulholland Dr., Inland Empire. Die Interpretationen bestehen aus einer Übersicht über die Produktions- und Rezeptionshintergründe, einer ausführlichen Analyse der Handlung und der audiovisuellen Präsentation sowie einer detaillierten Szenenanalyse. Das Buch führt filmästhetische und -narratologische Analyseverfahren zusammen, um den Mythos der Uninterpretierbarkeit der Lynch-Filme aufzulösen.
Eine klar argumentierende und übersichtlich gegliederte Einführung in David Lynchs Werk.


Aus dem Inhalt:

EINLEITUNG
LYNCHS FILMÄSTHETIK
FRÜHE FILME (1968-1984) UND
KURZFILME
NICHT-FILMISCHE PROJEKTE
BLUE VELVET (1986)
WILD AT HEART (1990)
TWIN PEAKS: FIRE WALK WITH ME (1992)
LOST HIGHWAY (1997)
THE STRAIGHT STORY (1999)
MULHOLLAND DR. (2001)
INLAND EMPIRE (2006)
ANHANG
ANMERKUNGEN
BIBLIOGRAFIE
FILMOGRAFIE
Verkörperte Wahrnehmung und ästehtische Erfahrung im Kino
Author: Thomas Morsch
Die verkörperte Wahrnehmung des Films und die somatische Erfahrung der Zuschauer stehen im Zentrum dieser Studie, die das Medium des Films, von seinen technischen Voraussetzungen bis zu seinen ästhetischen Ausdrucksmöglichkeiten, aus der Perspektive des Körperlichen heraus reflektiert.
Ihre Argumentation entfaltet die Studie, die zugleich eine ästhetische Theorie des Körpers wie eine Medienästhetik des Films ansteuert, entlang filmischer Beispiele, die vom frühen Film über den Experimentalfilm bis zum postklassischen Kino reichen.
Hat man Ende der Siebzigerjahre dokumentarische und inszenatorische Bildstrategien als Gegenpole verstanden, so scheint diese Position heute zumindest auf den ersten Blick obsolet.
Nicht nur die Kunstfotografie von Cindy Sherman oder Jeff Wall, sondern jede Fotografie ist als Kondensat einer Vielzahl einzelner Inszenierungsschritte zu verstehen, die erst in ihrer Aufschlüsselung als solche greifbar werden.

Medienbeobachtung mit Laurie Anderson
Author: Sibylle Moser
'Mediales Embodiment' entwickelt am Beispiel der Songs und Performances der Multimediakünstlerin Laurie Anderson eine Medientheorie der Sprache, die vom Körper ausgeht. Andersons poetische Texte stimulieren alle Sinne und bieten eine medienreflexive Analyse der postmodernen Medienkultur. Die Medienpraxis der New Yorker Ikone an der Schnittstelle von Popmusik und Performance demonstriert prägnant: Stimme, Schrift und ihre technischen Aufzeichnungsformen übertragen die Sinneswahrnehmung der Wirklichkeit auf die kulturelle Kommunikation. Anhand der detaillierten Analyse von Beispielen wie dem Song 'O Superman ' und der Multimedia-Performance 'White Lily' wird gezeigt, dass Andersons technologische Sprachwirklichkeiten auf Körperbewegung und Synästhesie basieren.
Kultur - Technik - Medien im postglobalen Zeitalter
Globus, mundus, Planet, Welt: Um die vielfachen Vernetzungen zu beschreiben, die sich über Ländergrenzen, kulturelle und politische Machtbereiche oder alte mediale Hegemonien hinweg entwickeln, werden Denkfiguren und Bilder geprägt, in denen die 'ganze Erde' gleichsam von außen gesehen wird. Ein Begriff, der diese unterschiedlichen Entwürfe ebenso fortschreibt wie reflektierbar macht, ist 'das Planetarische'. In diesem Band geht es um die möglichen 'Orte' und 'Standpunkte des Planetarischen' in einem postglobalen Zeitalter.
Zur Ästhetik der Zeitlichkeit neuerer TV-Serien
TV-Serien rhythmisieren den Alltag der Zuschauer und versprechen Orientierung. Sie leisten dies nicht zuletzt, weil Zeitlichkeit ein konstitutives Moment ihrer Ästhetik ist. Wechselspiele von Stasis und Dynamik, Kontinuität und Unterbrechung, von Wiederholung und Variation sind zentrale Momente des Seriellen im Fernsehen. Der Band zeigt, wie gerade in einem Moment, in dem TV-Serien das Medium zu wechseln scheinen (Internet, DVD-Box), die Ästhetik serieller Zeitlichkeit einen ausgezeichneten Zugang zur Analyse von TV-Serien bietet. Dazu werden jüngere und jüngste US-amerikanische Serien wie The Simpsons, Northern Exposure und Babylon 5 sowie Lost, Heroes, Gilmore Girls, Dexter oder House M.D. genauso untersucht wie die Vorgeschichte im Serienroman oder die Forschung serieller Radioshows.
Einführung in seine Filme und Filmästhetik
Wie sind Kubricks Filme zu verstehen und worin besteht die für sie so charakteristische Ästhetik der Kälte? Fragen, die dieses Buch als Einführung in Kubricks Kino zu beantworten weiß. Es werden die frühen Filme Kubricks vorgestellt, unrealisierte Projekte in den Blick genommen und profunde Interpretationen seiner Hauptwerke geboten: 2001: A Space Odyssey A Clockwork Orange Barry Lyndon The Shining Full Metal Jacket Eyes Wide Shut Die Interpretationen beinhalten eine Analyse der Handlung im Vergleich zur literarischen Vorlage, eine umfassende Kennzeichnung der audiovisuellen Präsentation des jeweiligen Films sowie eine detaillierte Szenenanalyse. Was diesen Band besonders auszeichnet, ist die systematische Bestimmung von Kubricks Filmästhetik: dem streng konstruierten und kühl kalkulierten Erzählen mit Bildern, Musik und Tönen.
Photographie als Reflexionsmedium und Kulturtechnik
Author: Bernd Stiegler
Begreift man die Photographie als Reflexionsmedium, das in immer wieder neuer und nicht selten überraschender Weise das auszuloten versucht, was in einer Kultur als Realität verstanden wird, so eröffnet sich nicht nur ein neuer Zugang zur Geschichte der Photographie, sondern ergibt sich auch eine Neubestimmung ihrer kulturellen Funktion. Photographien erweisen sich in dieser Perspektive als Montagen des Realen.
Die Photographie ist zudem mehr als nur ein technisches Medium unter anderen: sie ist ein Leitmedium des Realitätsverständnisses in höchst unterschiedlichen kulturellen Kontexten.
Mit dieser theoretischen Neubestimmung der Photographie geht die Aufgabe einher, das Lesen von Photographien als neue Kulturtechnik in den Blick zu nehmen. Wenn bereits Moholy-Nagy davon spricht, dass der Analphabet der Zukunft derjenige sein wird, der nicht imstande ist, Photographien zu lesen, so unterstreicht er diese Bedeutung der Photographie als regelrechte neue Kulturtechnik.
»Montagen des Realen« versucht an unterschiedlichen Beispielen, die von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart reichen und wichtige theoretische Positionen (u.a. Barthes, Sontag, Foucault) ebenso einschließen wie paradigmatische Photographen (etwa Chaldej, Rosenthal, Rodchenko und Gursky), die Photographiegeschichte als Kulturtechnik und Reflexionsmedium zu lesen. Dabei kommen literarische Texte von Gautier, Flaubert, Zola bis hin zu Strindberg und Ernst Jünger ebenso zu Wort wie Fragen der Typographie und auch der Beziehung zum Film. Am Ende steht der Versuch, die Montage als eine Kulturtechnik zu begreifen, die nicht nur eine lange Geschichte hat, sondern auch für die Entzifferung der Geschichte der Gegenwart von zentraler Bedeutung ist.
Was Werbung und PR von Greenpeace & Co. lernen können
Was haben Greenpeace, Nike, die Aktivistengruppe Otpor und der Virgin-Milliardär Richard Branson gemeinsam? Sie wissen, was eine Mindbomb ist – und wie man sie zündet. Lernen auch Sie die gegenkulturelle Gewalt schlagkräftiger Werbekampagnen kennen und nutzen Sie die „Gedankenbombe“ für den Erfolg Ihrer eigenen Kommunikations- und Marketingstrategie. Das Konzept der Mindbombs wurde von den Greenpeace-Gründern Bob Hunter und Rex Weyler entwickelt. Inspiriert von den medientheoretischen Schriften ihres kanadischen Landsmanns Marshall McLuhan schufen sie ein Kampagnenkonzept, dessen Ergebnisse sich längst ins kollektive Gedächtnis eingebrannt haben. Der Soziologe und Werbefachmann Martin Ludwig Hofmann besuchte Rex Weyler und andere Medienexperten. Er beschreibt die wechselvolle Geschichte dieses Kommunikationskonzepts, beleuchtet die strategischen Implikationen und gibt Tipps für die Praxis – inklusive Anleitung zum Selbstbau einer Mindbomb.
Subjektkonstitution in Schrift, Bild und neuen Medien
Die Autobiographieforschung tut sich bis heute schwer damit, in einen produktiven Dialog mit der Medienwissenschaft zu treten. Bislang sah sie in der Schrift (graphe) ein bloßes Instrument, um ein bereits gegebenes Selbst (autos) und seine Lebensge-schichte (bios) darzustellen. Mit dem Konzept der Automedialität wird diese Auffassung in Rich-tung auf eine medial und kultu-rell bestimmte Praxis der Subjek-tivierung überschritten. Der erste Teil des Bandes be-schäftigt sich mit der Rolle der Medialität in schriftgestützten Selbstdarstellungen. Im zweiten Teil wird der Frage nachgegan-gen, welche neuen Selbstprakti-ken sich im Umgang mit visuellen und elektronischen Medien her-ausgebildet haben. Der dritte Teil erkundet die Wechselbeziehun-gen zwischen Subjektkonstitution und Wissensgeschichte.