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Editorial Board / Council Member: Kassandra Nakas and Philipp Reinfeld
Architektur umfasst nicht nur die ästhetische und materiell-technische Manifestation gebauter Strukturen, sondern auch deren entwurfliche Entstehung sowie die soziokulturellen Verhandlungen ihrer Genese und Nutzung. Idee, Entwurf, Gestaltung und Gebrauch von Architektur konkretisieren sich in medialen Formen, so wie auch ihre Repräsentation und Aneignung nur medial bedingt betrachtet und verstanden werden kann. Medien und mediale Prozesse bestimmen zudem in immer stärkerem Maße die Existenzweise belebter und unbelebter Natur. In diesem Sinne wird eine auf die Gegenwart ausgerichtete Architekturwissenschaft immer auch medientheoretische Fragen berücksichtigen müssen.

Dies gilt in besonderem Maße für die Betrachtung von Gestaltungsprozessen, haben sich diese doch durch die Digitalisierung fundamental gewandelt. Zwischen Entwurf und Entwurfsmedium besteht dabei ein wechselseitiges Bedingungsverhältnis: Die Methoden und Techniken gestalterischer Arbeit werden zunehmend als aktive Mitspieler, als Agenten verstanden, die den Verlauf und die Ergebnisse entwurflicher Arbeit maßgeblich mitbestimmen.

Entsprechend kommt der Architektur heute soziokulturell und medientheoretisch eine konzeptionelle Schlüsselfunktion zu. Ihre zwischen Entwurf, Baulichkeit und Nutzung zum Einsatz kommenden Medien sind gleichzeitig realphysische und virtuelle Instrumente, die sich zudem immer stärker gegenseitig überlagern und durchdringen – sowohl im Prozess der Architekturproduktion mittels digitaler Werkzeuge als auch in ihrer Nutzung und Aneignung. All das findet kaum mehr statt ohne bildlich-mediale Rückversicherung, ohne die ständige, online geschaltete Multiplikation auf (Kamera-)Monitore. Es entstehen hybride, real-virtuelle Räume, die analoge wie digitale Zustände kennen. Die Erforschung dieses hybriden Raums erschließt für das Nachdenken über Architektur neue, komplexe und herausfordernde Themenfelder.

Es stellt sich die Frage, wie eine Architektur der Medien konzeptionell gefasst und theoretisiert werden kann, welche die virtuelle Räumlichkeit etwa in Computerspielen und medial geprägte Entwurfsprozesse des realphysisch gebauten Raums gleichermaßen adressiert. Denn unter Medien der Architektur sind heutzutage nicht nur digitale Entwurfswerkzeuge zu verstehen, sondern ebenso die wahrnehmungsprägenden digitalen Kommunikationsmedien im Allgemeinen. Deren mediale Logiken verändern die Architekturproduktion zwar weniger direkt als die digitalen Entwurfswerkzeuge. Gleichwohl schreibt sich die Charakteristik dieses universell erweiterten Zugangs zur Umwelt immer deutlicher auch in die Struktur gebauter und virtueller Räume ein.

Die Publikationsreihe Architektur der Medien | Medien der Architektur versteht sich als Plattform kritischer Architekturforschung zur gegenwärtigen Funktion und Bedeutung medialer Prozesse in der entwurflichen Genese, Wahrnehmung und Nutzung urbaner und baulicher Strukturen. Wie verändern sich durch diese Prozesse unsere Begriffe von Raum und Architektur? Wie wirkt ein solchermaßen verändertes Architekturverständnis auf das Entwerfen und Bauen zurück? Wie verhält sich architektonisches Entwerfen zu den Welten von Virtual und Augmented Reality? Und wo tritt die Architektur in einen Diskurs mit anderen Disziplinen wie etwa Medienwissenschaft, Raumtheorie und Anthropologie? Die Publikationsreihe bietet ein Forum für solche Diskurse zum Verhältnis von Architektur und Medien.
The series „Contemporary Perspectives in European Philosophy“ publishes contributions that critically engage with 20th century European philosophy and open up new perspectives for contemporary thinking. Through the publication of a fresh scholarship on some of its main traditions (phenomenology, existentialism, hermeneutics, (post-)structuralism, critical theory, pragmatism, psychoanalysis, deconstruction), as well as through the exploration of hitherto overlooked objects, it aims at defending philosophy’s inherent pluralism of forms.

Die Reihe „Zeitgenössische Perspektiven europäischer Philosophie“ veröffentlicht Studien, die sich mit der europäischen Philosophie des 20. Jahrhunderts kritisch auseinandersetzen und dem Gegenwartsdenken neue Perspektiven eröffnen. Ob durch neuartige Zugänge zu einigen ihrer Hauptströmungen (Phänomenologie, Existenzialismus, Hermeneutik, (Post-)Strukturalismus, kritische Theorie, Pragmatismus, Psychoanalyse, Dekonstruktion) oder durch die Einbeziehung bislang vernachlässigter Untersuchungsfelder, zielt sie darauf ab, den genuinen Formenpluralismus der Philosophie zu verteidigen.
Series Editor: Cornelia Wild
Die Reihe untersucht die Menge von der Antike über die Moderne bis in die Gegenwart als Dispositiv, d.h. als eine heterogene Gesamtheit von Redeweisen, Körpern, Machttechniken, Affekten, Metaphern, Zeichenprozessen und kulturellen Praktiken in drei ineinandergreifenden Feldern: (1) Begriffsgeschichte und Semantik: Die begriffsgeschichtlich komplexe Figur der Menge wird auf unterschiedlichen Diskursebenen und in Hinblick auf die verschiedenen benachbarten Begriffe wie Masse, Schwarm, Pöbel untersucht. (2) Geschlechterdiskurs und Epistemologie: Die Menge impliziert Geschlechterfragen, die durch Frauenkörper, Mädchenschwärme, Nymphen, Musen usw. das Verhältnis von Geschlecht und Menge problematisieren. (3) Repräsentation und Ästhetik: In den verschiedenen Diskursen von Philosophie, Literatur und Ästhetik geht es um das Verhältnis von Individuum und Kollektiv, Öffentlichkeit und Innerlichkeit, von Besitzenden und Besitzlosen und somit Fragen der Repräsentation.

The series examines the crowd from antiquity through modernity to the present as a dispositive, i.e. as a heterogeneous totality of ways of speaking, bodies, power techniques, affects, metaphors, sign processes and cultural practices in three interlocking fields: (1) Conceptual history and semantics: the conceptually complex figure of the crowd is examined at different levels of discourse and with regard to the various neighbouring terms such as mass, swarm, rabble. (2) Gender discourse and epistemology: The crowd implies gender issues that problematise the relationship between gender and crowd through women's bodies, swarms of girls, nymphs, muses, etc. (3) Representation and aesthetics: The various discourses of philosophy, literature and aesthetics are concerned with the relationship between the individual and the collective, the public and the inward, the haves and the have-nots, and thus questions of representation.
Schriften zu Literatur und den Künsten der Frühmoderne. Studies on Arts and Literature in the Early Modern World / Études sur les arts et les littératures de la Première Modernité
Poesis versteht sich als fächerübergreifendes Forum zur Erforschung der Frühmoderne – von der europäischen Frührenaissance bis an die Schwelle zum 19. Jahrhundert. Als komparatistisch und interdisziplinär perspektivierte Schriftenreihe zur Zeitschrift Artes wollen die Supplementa vor allem den Austausch inter artes – z.B. mit Philologien, Philosophie, Musik-, Kunst- und Bildwissenschaften – anregen. Ziel ist es, die lange Transformationsphase vor der Moderne als ein Kontinuum zu beschreiben, das durch dynamische Prozesse von Pluralisierung und Diversität in Kunst und Lebenswelt die Grundlagen für unsere Gegenwart gelegt hat. Mit dem Titel der Schriftenreihe erinnern wir zugleich an diese Vielfalt der Künste vor dem Zeitalter der Kunst wie auch an die zahlreichen artistisch-technischen Reflexionen, welche die ästhetische Produktion und Theoriebildung vor dem Aufstieg der Ästhetik im späten 18. Jahrhundert prägten. Poesis sees itself as an interdisciplinary forum for the study of early modernism - from the early European Renaissance to the threshold of the 19th century. As a series of publications with a comparative and interdisciplinary perspective on the journal Artes, the Supplementa aims above all to stimulate exchange inter artes - e.g. with philologies, philosophy, music, art and visual studies. The aim is to describe the long period of transformation before modernity as a continuum that laid the foundations for our present through dynamic processes of pluralization and diversity in art and the living world. With the title of the series, we simultaneously recall this diversity of the arts before the age of art as well as the numerous artistic-technical reflections that shaped aesthetic production and theory formation before the rise of aesthetics in the late 18th century.
Series Editors: Lucas Marco Gisi, Annie Pfeifer, and Reto Sorg
Editorial Board / Council Member: Julia Gelshorn, Bernd Stiegler, Erica Weitzman, and Mandana Covindassamy
Die Robert Walser-Studien versammeln literarturwissenschaftliche sowie kulturwissenschaftlich und interdisziplinär ausgerichtete Forschungsarbeiten zu dem zunehmend international rezipierten Schweizer Schriftsteller. Die von Lucas Marco Gisi, Annie Pfeifer und Reto Sorg herausgegebene Reihe wurde 2018 begründet und steht auch englischsprachigen Publikationen offen. Dem Beirat gehören Mandana Covindassamy, Julia Gelshorn, Bernd Stiegler und Erica Weitzman an
Begründet von Oliver Kohns und Martin Doll
Editorial Board / Council Member: Oliver Kohns
Die Reihe »Texte zur politischen Ästhetik« stellt die Verbindung von Ästhetik und Politik nicht in den Zusammenhang der Darstellung oder Kritik politischer Verhältnisse in ästhetischen Werken, sondern fragt, inwiefern das Politische immer schon auf Ästhetik, bestimmte Formen der Sichtbarwerdung, des Wahrgenommenwerdens und folglich der ästhetischen Repräsentation angewiesen ist. Der Forschungsansatz ist durch eine kulturwissenschaftliche Perspektive auf Politik geprägt, die dezidiert für interdisziplinäre Fragestellungen geöffnet ist – unter Einbeziehung etwa von Medien- und Literaturwissenschaften, Philosophie, Soziologie, Geschichts-, Kunst- und Musikwissenschaft. Die Reihe wird von Forschern der Universität Luxemburg herausgegeben und strebt – dem Anspruch der Universität gemäß – eine internationale und damit auch komparatistische Ausrichtung an. Weitere Informationen unter: www.figurationen.lu.