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Mit einer Neuausgabe des »Figura«-Aufsatzes von Erich Auerbach
Der erste Band der Reihe Medien und Mimesis, hier in zweiter, korrigierter Auflage, entfaltet das Spannungsverhältnis zwischen mimetischer Wirklichkeitsdarstellung und ihrer geschichtsphilosophischen Deutung.
Mit seiner 1938 entwickelten Figuraldeutung stellt Erich Auerbach ein Modell zur Verfügung, das literarische Mimesis als eine „vorausdeutende Gestalt des Zukünftigen“ zu begreifen erlaubt. Dieses Spannungsverhältnis zwischen einer Mimesis des Alltäglichen und ihrer geschichtsphilosophischen Deutung hat Konsequenzen weit über die Literaturgeschichte hinaus. Der Band macht Auerbachs Figura-Aufsatz zum ersten Mal mit der deutschen Übersetzung der zahlreichen fremdsprachigen Belegstellen verfügbar und etabliert ihn als zentralen Text einer Theorie minderer Mimesis.
Ahura Mazda und sein Prophet Zarathushtra. 2. Auflage
Author: Harald Strohm
Die Mehrzahl damit befasster Iranisten und Indologen vertritt seit Langem die Ansicht, dass Ahura Mazda, der von Zarathushtra um etwa 1000 v. Chr. verkündete Monotheos, sich aus demselben Gott entwickelte wie der vedische Asura Varuna des benachbarten Indien. Mit weiteren, insbesondere psychologischen Argumenten unterfüttert, erweist sich diese »Gleichung« als einzigartige Chance, die Entstehungsgeschichte des altiranischen Monotheismus zu rekonstruieren.
Nicht nur Varunas Narrenrolle im indischen Theater, auch sein gefürchteter Groll, seine Gespaltenheit in lichte und finstere Züge, seine moralischen Ansprüche, seine Weltflüchtigkeit, sein gestörtes Verhältnis zu Frauen: Alle diese Züge haben ihr klares Pendant im Ahura Mazda des iranischen Propheten. Dennoch wurde er in den Offenbarungen ein völlig anderer. Der Sonderling in einer sonst illustren polytheistischen Göttergesellschaft mutierte zum schweigenden, transzendenten und streng richtenden Autokraten. Jedoch erschließen sich auch die Mechanismen dieser Transformation durch die Psychologie des Varunischen.
Konstruktion, Bewegung, Politik
Raum ist konstitutives Element jeder sinnlichen Wahrnehmung und wird doch zugleich in den unterschiedlichen Künsten je unterschiedlich konzipiert, ja von jedem Kunstwerk eigentümlich konstruiert. Der Band versammelt Beiträge aus einer Vielzahl unterschiedlicher theoretisch- philosophischer und kunstwissenschaftlicher Disziplinen. Einer Vielzahl gegenwärtiger Positionen wird in durchaus unterschiedlichen Textgenres theoretisch Raum gegeben. Neben theoretischen Beiträgen stehen Essays, Interviews und nicht zuletzt auch künstlerische Beiträge selbst, die auf der dem Buch beigefügten DVD zu finden sind.
Exotismus, Rassismus und Sexismus in der Kunst
Verweigerungsstrategien in der Literatur seit 1800.
Author: Leonhard Fuest
Die Poetik des Nicht(s)tuns ist weder eine Ethik noch eine Kritik. Sie traut den vermeintlichen Segnungen der Arbeitsideologien ebenso wenig wie den Lobreden auf Müßiggang und Faulheit. Ihre begründete Indolenz verdankt sich der Semantik radikaler Verweigerungsstrategien, wie sie ein-zig der Literatur vorbehalten sind. Somit konstituiert sich diese Poetik zunächst in Lektüren müßiger, fauler und nichtsnutziger Texte. Was sie, trotz aller Skepsis gegenüber jeder Begriffsarbeit, leistet, ist zweierlei: Zum einen erzählt sie eine Geschichte, die sich von der Romantik mit ihren immer schon ironisch gebrochenen Nobilitie-rungsversuchen des Müßiggangs bis in das ausgehende 20. Jahrhundert mit seinen melancholischen Szenarien des Nichtstuns erstreckt. Und zum anderen wird in systematischer Hinsicht laboriert an Begriffen wie „Müßiggang“, „Faulheit“ und „Nichtstun“. Ein gutes Ende ist freilich nicht zu haben – zuletzt mutieren die Müßiggänger zu Wiedergängern.
Entwürfe für eine Bildwissenschaft. 4. Auflage
Series:  Bild und Text
Author: Hans Belting
Die Erfindung der Bildwissenschaft: Mit seiner Bild-Anthropologie gibt Hans Belting international richtungsweisende Impulse für eine grundlegende Revision von Selbstverständnis und Methoden der Kunstgeschichte.
Mit seinem bekannten Buch Bild und Kult hat Hans Belting vor einiger Zeit die Schwelle zur Bildgeschichte überschritten. In der Bild-Anthropologie verfolgt er diesen Weg konsequent weiter und macht die gesamte Komplexität des Themas »Bild« sichtbar: vom Totenkult des alten Orients bis zur Photographie und zur virtuellen Realität in den heutigen Medien.
Hans Belting hat damit eines der bedeutendsten Werke für die Entwicklung der Bildwissenschaft erarbeitet. Er untersucht darin sowohl die Entfaltung der Mediengesellschaft als auch die anhaltende »Krise der Repräsentation«.

Inhalt

z.B.
Gilles Deleuze: Die Immanenz: ein Leben
Bruce Baugh: Deleuze und der Empirismus
Pierre Macherey: In Spinoza denken
usw.