Browse results

You are looking at 101 - 110 of 404 items for :

  • Social Sciences x
  • Upcoming Publications x
  • Just Published x
Clear All
In: Bilder des Sozialen
In: Bilder des Sozialen
In: Bilder des Sozialen
In: Das Soziale
Die Reihe ist abgeschlossen.
Das Netzwerk in der soziologischen Theorie
Mit den Bildern des Sozialen, ihrer bildlichen Evidenz und ihren epistemischen Leistungen und Funktionen nimmt die Studie einen entscheidenden Bereich soziologischer Theoriebildung in den Blick. Der eigens dazu entwickelte Ansatz wird am Beispiel des Netzwerk-Bildes und dessen facettenreicher Rolle in den soziologischen Theorien von Jakob Levy Moreno, Manuel Castells und Bruno Latour durchgespielt.

Ob wie in frühen soziologischen Texten als ‚sozialer Organismus‘, oder wie in neueren Ansätzen als ‚Netzwerkgesellschaft‘ – in soziologischen Beschreibungen wird ‚die Gesellschaft‘ oder ‚das Soziale‘ oftmals bildlich beschrieben. Diese Bilder des Sozialen helfen den soziologischen Theorien nicht nur ihren Gegenstand zu veranschaulichen und allererst greifbar zu machen. Vielmehr besitzt jedes Bild spezifische Eigenschaften, die dem Sozialen entsprechende Züge verleihen und so zu theoretischen Anschlussstellen in der soziologischen Theoriebildung werden können. Welche Prägungen das Bild des Netzwerks dem soziologischen Gegenstand verleiht und auf welche Weise es in der Theoriebildung agiert, zeigt die vorliegende Studie differenziert auf.
Glaubenskrieg und Revolution als Wiege neuer Religionen
Zwischen christlichem Glauben und religiöser Indifferenz sind in Europa neue Religionen entstanden, die bis in unsere Gegenwart ausstrahlen und die Wertorientierung leiten. Auf dem Wege einer historisch-soziologischen Analyse der Konjunkturen des Themas »Wiederkehr von Religion« entwickelt Wolfgang Eßbach eine Typologie europäischer Religionen in der Moderne.
Behandelt werden Konfessionalismus, Vernunftreligion, Nationalreligion, Kunstreligion, Wissenschaftsreligion und Elemente des Glaubens an Verfahren. Dabei wird nach ihren Verbindungen mit den dominierenden Zeiterfahrungen im modernen Europa, von den Glaubenskriegen der frühen Neuzeit bis zur Artifizierung der Lebenswelt im 20. Jahrhundert, gefragt. Sie haben Intellektuelle immer wieder umgetrieben. Jede neu hinzukommende Erfahrungslage bestimmt die Konjunktur des Religiösen. Neue Deutungen und Kritiken treten in Beziehung zu älteren Thematisierungen von Religion, die entweder verblassen oder reaktiviert werden. Der religiöse »Pluralismus« der Gegenwart kann so als ein geschichtetes, kumulatives Phänomen begriffen werden, dessen einzelne Elemente in einem spannungsreichen Gefüge auch in Zukunft kaum zu beruhigen sein werden.
Entstehung und Zukunft menschlicher Selbstorganisation
Author: Manfred Faßler
Weltweit wird das Soziale als Ressource entdeckt und aktiviert – für flexible Produktion, annähernd ungehinderte Beteiligung und rasche Einflussmöglichkeiten jenseits moderner Gesellschaftsloyalität.
Wir erleben einen Schub an Soziopiraterie. Im Zuge des weltweiten Out- und Crowdsourcing ist das wirtschaftliche Interesse an kollaborativen, intelligent kombinierenden Organisationsformen des Sozialen rasant gewachsen. Humanindustrien verwandeln das Soziale derzeit in eine offene Unternehmensform. Die Grundfähigkeit des Menschen, sich in immer neuen Beziehungen zu organisieren, wird -unter Verwertungsanspruch gestellt. In radikaler Umkehr der modernen Nutzung des Sozialen wird es zum Garant für Echtzeitökonomien und rasche, flexible Anpassung. Umgekehrt versuchen Menschen, diese Aktionsräume handelnd zu gestalten. Nur: Woher nehmen wir unsere Kritik-
fähigkeit? Und: Wie wird dies weitergehen? Um diese Fragen in biologischer, paläoanthropologischer, soziologischer und politisch-theoretischer Hinsicht zu ergründen, bezieht Manfred Faßler die gegenwärtigen, variablen Dynamiken auf langfristige Entwicklungsprozesse und akute, beschleunigte Veränderungen.
Zur Kritik des Neoliberalismus
Unter dem Etikett Neoliberalismus kursieren verschiedenste, oft irreführende Definitionen und Konzepte. Aber was ist Neoliberalismus und welche Ziele werden in seinem Namen verfolgt? Im Rückgriff auf Foucaults Begriff der Biopolitik und der Gouvernmentalität lässt sich das zentrale Merkmal des Neoliberalismus bestimmen: Es ist der Anspruch, die traditionelle Trennung zwischen Politik und Ökonomie zu überwinden und seinen Einfluss auf alle Bereiche des Alltagslebens auszudehnen. Geleitet von der Annahme, dass das neoliberale Projekt sich gerade in seinen Organisationsformen am deutlichsten offenbart, konzentriert sich Giovanni Leghissa auf die Analyse jener Rationalitätsmodelle, die auch der Betriebsorganisation zugrunde liegen, und legt so eine Verfirmung der Gesellschaft offen.
In: Das Soziale