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Ancient Portraiture as Figuration of the Particular. Translated from German by Ross Brendle
Translator: Ross Brendle
This volume shows how the portraits of the Greeks and Romans gave shape to and reinforced the perceptions of the particular character of a person.
These considerations are based on intensive archaeological research, which in recent decades has successfully addressed questions of typology, identification, and historical classification of ancient portraits. Three aspects are examined in the interweaving of case studies and general reflections: the preconditions for the creation of portraits; the medial conditions of the creation processes; the efficacy of the created form.
Was war, was ist, was sein wird
Volume Editors: Laura Vordermayer and Christian Quintes
Einen Blick in das verlorene Paradies werfen, den eigenen Tod erleben – nirgends scheint die Relativität von Zeit und Raum greifbarer zu sein als im Traum. Der Band beleuchtet dieses Phänomen aus literatur- und kulturwissenschaftlicher, philosophischer und psychologischer Perspektive.
Träume wurden in der Kulturgeschichte immer wieder als „anderer“ Erfahrungsmodus begriffen, in dem die Logik des Wachzustands zum Teil aufgehoben ist. Gerade diese Diskrepanz begründet eine bis in die Antike zurückreichende Faszination für den Traum, der im Kontext unterschiedlicher Deutungssysteme als Zugang zu neuen Erkenntnissen und verborgenen Wahrheiten gilt. Das trifft auch auf einen der zentralen Parameter menschlicher Wahrnehmung zu: die Zeit. Der Band befasst sich mit der Wahrnehmung von Zeit im Traum. Welches Potenzial bietet sie zur Darstellung historischer Ereignisse in literarischen Texten? Die Beiträge beleuchten verschiedene Aspekte der Thematik in einem Rahmen vom 10. Jahrhundert bis heute.
Interdisziplinäre Studien zu Randgebieten der Wissenschaft in der Moderne: Wie muss etwas Neues beschaffen sein, damit es im Wissenschaftssystem verankert werden kann?
Unter welchen Umständen werden wissenschaftliche Heterodoxien als Innovationen anerkannt, als Minderheitenpositionen toleriert oder als Aberrationen abgelehnt? Welche Prozesse begünstigen die Integration alternativer Theorien in ein dominantes Paradigma, welche begünstigen ihre Marginalisierung? Diesen Fragen geht der Band „Wissenschaftliche Heterodoxien in der Moderne“ nach.
Kurt Schwitters' MERZ
Author: Corinna Scheler
Die Studie erfasst das Kunstprogramm MERZ des Avantgarde-Künstlers Kurt Schwitters (1887–1948) als autonomieästhetischen Entwurf und stellt es damit in eine Diskurstradition, die um 1800 ihren Anfang genommen hat. Im ersten Schritt werden aus den grundlegenden Konzeptionen ästhetischer Autonomie (Karl Philipp Moritz, Immanuel Kant, Friedrich Schiller, Friedrich Schlegel und Novalis) Kernmerkmale des ästhetisch Autonomen abgeleitet. Die Untersuchung betrachtet MERZ daraufhin vor der Folie dieser Merkmale und zeigt, dass Schwitters zentrale Impulse des autonomieästhetischen Diskurses einerseits fortschreibt und andererseits einlöst. Verschiedenste Texte/Artefakte des ›Allround‹-Künstlers rücken dabei in den Blick. Im Ergebnis steht die Erkenntnis, dass das Verhältnis von ›ästhetischer Autonomie‹ und ›historischer Avantgarde‹ – von Schwitters ausgehend – als genealogisch zu denken ist.
Hospitalität im Werk Franz Kafkas
In Niemand zu Gast? Hospitalität im Werk Franz Kafkas wird eine in Kafkas Literatur vorzufindende kommunikationstheoretische Umdeutung der Erkenntnistheorie Immanuel Kants nachgewiesen. Für diese Umdeutung ist wesentlich, dass Kafka die von Kant in seiner Argumentation gegen eine mögliche Gegenwart von Geistern hervorgehobene Unterscheidung zwischen permeablen und undurchdringlichen materiellen Substanzen verwirft. Kafka ist sich mehr als bewusst darüber, dass das von Kant als Krankheit verachtete Geistersehen für das Verfassen eines Briefes sowie für jegliche Kommunikation mit nicht körperlich anwesenden Kommunikationspartnern notwendig ist. Im Gegensatz zu Kant setzt er sich mit der Existenz von Zeichen und Medien in ihrer Wirkung auf den Menschen auseinander. Er inszeniert sie als Besucher, die seine Protagonisten ansprechen, mit ihnen spazieren gehen, auf den Türschwellen ihrer Hauseingänge stehen oder als erwartete, wenn auch gespenstige Gäste in ihre Zimmer eintreten.
Ways of Thinking – A Theological Philosophy
Author: Markus Mühling
Theology is an explication, im-plication, and com-plication of the Christian perception of truth and value. The occurrence of this perception takes place in following the story of the Gospel, which remains open and organic, unable to be closed. Every formation of a closed system has to be exceeded on the way to a post-systematic theology.
The first part of this work deals with redefining basic concepts from a phenomenological perspective and from within a narrative ontology. Key terms such as relation, way-formational line, event, time, space, sign, metaphor, concept, name, model, theory, coherence, causality, contingence, subject, and truth, are explored and reworked. The main portion of the work delves into the threefold self-presentation of God in the perception of truth and value as displayed in the Gospel. The work concludes by taking up the consequences of the relationship between faith and religion, historicity and Holy Scripture, the concept of rationality, as well as the inter-disciplinary and academic study of theology.
Goethes Römische Elegien und die augusteische Dichtung
Author: Jakob Gehlen
Jakob Gehlen untersucht Goethes nachitalienisches Schreibprojekt, das sich erstmals explizit in eine Gattungstradition stellt. Es ist dabei nicht mehr auf Übertragung ( translatio) oder wetteifernde Nachahmung ( aemulatio) angelegt, vielmehr nimmt es selbstbewusst, spielerisch und souverän den grenzenlosen Text-Fundus Rom für sich ein. Diese captio ist in ihrer Imperialität römisch: Sie greift gezielt Fremdes als Eigenes auf und ist zugleich unendlich integrativ. Die Römischen Elegien sind kein Beispiel für die Monumentalisierung der Antike, sondern für lebendige Metamorphose. Im erneuernden Verfügen über antike und moderne Textschichten, in der renovatio Roms, liegt dabei auch ein Gründungsmoment der weltweiten Autorität Goethes.
Martyrdom and Imitation in Early Christian Texts and Art
This volume explores the phenomenon of Christian martyrdom and ideas of “following Christ”, in particular focusing on theological and pragmatic difficulties in the early Christian period. How can martyrs successfully follow Christ without themselves entering into a competition with him? What happens when the idea of following Christ so faithfully as to experience martyrdom becomes impossible because of the fundamentally different living situation of the faithful? How do Christian concepts of the model and of imitation compare to pagan traditions of “exempla”? Contributions from classical philology, ancient history, theology, and art history suggest some answers to these questions, drawing equally on ancient literature and material culture.

Medien und Techniken früher Luftfahrten
Author: Hannah Zindel
Ballons beleuchtet die Geschichte der Luftfahrt in einem neuen Blickwinkel. Das Buch widmet sich den Medien und Techniken früher Luftfahrten und zeigt auf, dass Ballons zentrale Schauplätze meteorologischer, fotografischer und ingenieurtechnischer Wissensproduktion im 19. Jahrhundert waren. Von den ersten Aufstiegen mit Montgolfièren 1783 bis zu den erfolgreichen Fahrten mit lenkbaren Luftschiffen um 1900 wurde mit Ballons die Atmosphäre erkundet, die Erdoberfläche beobachtet und die Flugtechnik verbessert. Hannah Zindel folgt Ballonfahrten innerhalb und außerhalb wissenschaftlicher Institutionen in Frankreich, England und der Schweiz in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie vertieft die epistemischen Eigenheiten eines nicht zu steuernden Luftfahrzeugs und zeichnet nach, wie sich Ballons von schiffbrüchigen Abenteuervehikeln zu schwebenden Observatorien wandelten.

Author: Clive T. Probyn
What was the relationship between Jonathan Swift, author of Gullivers’s Travels, and his own experience of contemporary Anglo-Irish travel?
This new investigation shows how his family history, his politics, his writing life and also his mysterious relationship with two women were both predetermined by and enabled by geography. The Irish Sea made Swift into a restless and necessary traveller capable of living in the space between an imperial England and a colonised Ireland but never fully at home in any one place.