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Logik - Rhetorik - Ästhetik
Wie schön muss die Philosophie sein, wenn es ihr um die Kunst geht? Und wie schön darf sie sein, wenn sie die Kunst als Weg zur Freiheit behaupten möchte? Friedrich Schiller gab mit seinem philosophischen Stil auf diese wichtigen Fragen durchaus überraschende Antworten.
Mit Form und Stil seiner Philosophie brüskierte Friedrich Schiller die Erwartungen seiner Zeitgenossen. Bis heute wirft das faszinierend Ungewöhnliche seines philosophischen Schrifttums etliche Fragen auf, besonders hinsichtlich der Verknüpfung von poetischen, rhetorischen oder im engeren Sinne philosophischen Elementen. Die Studie rekonstruiert, nicht zuletzt anhand von bisher unberücksichtigten Quellen zu Logik und Rhetorik, die Voraussetzungen und Normen von Schillers Denkbewegungen. Aber sie verortet die Erkenntnisse zugleich im Kontext der Debatten darüber, wie komplexe neue philosophische Gedanken an ein breites Publikum zu vermitteln sind – um somit die Bedeutung der Form für eine Philosophie zu ergründen, die der Kunst eine unabdingbare Funktion in der Gesellschaft garantieren möchte.
Kant – Hölderlin – Nietzsche
Author: Johannes Epple
Die Monografie untersucht die Zusammenhänge und Kontraste von Hölderlins Hyperion und Nietzsches Also sprach Zarathustra vor dem Hintergrund von Kants Kritik der Urteilskraft.
Für Hölderlin und Nietzsche war Kants Werk ständiger Bezugs- und Reibungspunkt ihres künstlerischen Schaffens. Johannes Epple zeigt in seiner Monografie, dass Hölderlins im Hyperion geronnene Kant-Lektüren helfen, Nietzsches oft als dunkel kritisiertes Werk Also sprach Zarathustra besser zu verstehen. Zusätzlich weist Epple nach, dass die beiden Dichter-Philosophen auf je eigene Weise in Kants Dritter Kritik Grundlinien einer dionysischen Ästhetik freilegen. Im Hyperion und im Zarathustra werden diese Grundlinien zu einer komplexen Theorie des Lebens ausgearbeitet, die als ästhetische Vollendung von Kants kritischem System aufgefasst werden muss.
Studien zur politischen Idee der Germanistik, 1806-1814
Author: Christian Lück
Viele namhafte Intellektuelle, Dichter, Juristen, Historiker, Philologen waren um 1800 von dem Gedanken besessen, dass ein deutscher Nationalstaat nur durch die Überwindung des »fremden« römischen Rechts und Wiederherstellung eines »einheimischen« Rechts erreicht werden könnte.
Noch 1846 hielt das spätere Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung Georg Beseler das Römische Recht für ein »Nationalunglück«. Damit schrieb er einen Gedanken fort, der mit Beginn der »Deutschen Bewegung« im 18. Jahrhundert vorgetragen wurde. Christian Lück untersucht den Diskurs von Justus Möser, der um 1770 Goethe und Herder wichtige Anregungen geliefert hat, über Savignys Historische Rechtsschule, die politische Romantik, Fichte, Kleist, Adam Müller, die Gebrüder Grimm bis zum Germanistentag 1846. Die Studien verstehen sich als Beitrag zur Gründungsgeschichte der Germanistik als historischer Wissenschaft des Deutschen.
Eigenbedeutung lyrischer Schriftlichkeit am Beispiel Thomas Klings
Author: Lisa Müller
Wie bringt die Graphik der Schrift poetische Sprache zum Ausdruck? Diese Studie untersucht Schrift als genuines lyrisches Darstellungs- und Ausdrucksmittel und gibt Einblick in schriftgraphische Bedeutungsdimensionen.
Jahrtausendealter Traditionen visueller Poesie ungeachtet ist die Lyriktheorie noch immer dominant phonozentrisch geprägt. Gegen diese Tendenz richtet die Autorin ihre zentrale These von der Eigenbedeutung lyrischer Schriftlichkeit und erarbeitet ein dezidiert lautsprachenneutrales Konzept der Gedichtschrift jenseits ausgestellter (etwa notationeller, ikonischer oder ideographischer) Visualität. Auf dieser Basis untersucht sie die elementare Schriftpoetik des deutschsprachigen Lyrikers Thomas Kling. Gestützt von der Rekonstruktion exemplarischer Textgenesen zeigt sie, wie ein mediengenuines Konzept der (Gedicht)Schrift für die Lyrikanalyse fruchtbar gemacht werden kann.
Romantische Metaphorologie des Mediums
Das »Medium«, so Novalis, ist die »Vereinigung« von »Körper« und »Seele« – also eine Metapher. Mit dieser Metapher verlagert sich das Körper-Geist-Problem, das die Anthropologie der 1770er Jahre immer noch nicht gelöst hat, von der Philosophie in die Literatur. So zeigt es sich bei Schiller, der seine zwei medizinischen Dissertationen über das commercium mentis et corporis für den Schauerroman Der Geisterseher wiederverwendet. Topologisch geht das Problem auf die antike Dichotomie von hýlē und eîdos, Stoff und Form, zurück. Schon Aristoteles hat über ihre Aufhebung im periéchon als dem »Allumfassenden« spekuliert. In der Romantik tritt es als »Weltseele« und »Medium« auf. Medien-Szenen bietet die Romantik in vielen Spielarten: E.T.A. Hoffmann klettert im schlesischen Riesengebirge über eine Himmelsleiter halsbrecherisch in die funkelnde Gischt des Zackenfalls hinab. Schiller lässt aquarellierend seinen Freund Körner buchstäblich aus dem eigenen Körper herauslaufen. Heute sind Romantikerinnen und Romantiker auf Baumwipfelpfaden über allen Wipfeln und Gipfeln unterwegs.
In: "Alles ist eins"
In: "Alles ist eins"
In: "Alles ist eins"
In: "Alles ist eins"
In: "Alles ist eins"