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Kunstgeschichte in eigener Sache
HerausgeberInnen: Matthias Krüger, Léa Kuhn, und Ulrich Pfisterer
Wer PRO DOMO redet, spricht ‚für das eigene Haus‘, das heißt in eigener Sache. Auf welche Weise Vertraute von KünstlerInnen aktiv und nachhaltig Kunstgeschichte gestalten, untersucht dieser Band.
Aus dem direkten Umfeld von KünstlerInnen versuchen sich immer wieder Personen an einer PRO DOMO-Kunstgeschichte: als Text, Fotoreportage oder Film. Solche Formen einer oft dezidiert parteiischen Kunstgeschichtsschreibung werden hier erstmals umfassend analysiert. Den Ausgangspunkt bilden Schriften, die meist im unmittelbaren Umfeld von KünstlerInnen ‒ zuweilen auch in direkter Kooperation ‒ entstanden sind und die somit gleichsam für diese das Wort ergreifen. Thematisch spannt das Buch einen Bogen von den Anfängen im 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart und fragt auch danach, was dieses PRO DOMO-Prinzip für die Kunstgeschichte insgesamt bedeutet und wie heute mit einer solchen Involvierung umzugehen ist.
HerausgeberInnen: Thierry Greub, Sinah Kloß, und Thoralf Schröder
Die Bedeutung von materiellen Artefakten, die in ihrer Form unverändert bleiben, kann sich durch räumliche Bezüge und durch den Wechsel des Kontexts verändern. In diesem Band werden räumliche, historische, topographische und diskursive Kontextwechsel in Fallbeispielen analysiert und deren Bedeutungen und Überschneidungen kritisch reflektiert. So zeigen Artefakte der Antike, wie Bildwerke gezielt aus ihren ursprünglichen Aufstellungskontexten herausgelöst und neu integriert worden sind, wobei dies entsprechend oder entgegen der älteren Verwendung geschehen konnte. Für die Neuzeit lässt sich zeigen, dass sich durch die Sammlung und die Anordnung von Artefakten Wissenssysteme etablieren und stabilisieren lassen.
HerausgeberInnen: Dietrich Boschung und François Queyrel
Der Band stellt die Beiträge einer Tagung zusammen, die das Internationale Kolleg Morphomata gemeinsam mit der École Pratique des Hautes Études in Paris durchgeführt hat.
Formate bildlicher Darstellungen ergeben sich aus dem Kontext der Anbringung, denn der Ort, an dem sie sich einfügen müssen, bestimmt ihre Größe. Wenn für das antike dreidimensionale Porträt Lebensgröße als Maßstab üblich war, so mussten Abweichungen davon umso auffälliger erscheinen. Die Beiträge untersuchen die Wechselwirkung von Format und Funktion, die das Porträt in unterschiedlichsten Bereichen zur Geltung bringen konnte.
Les formats de la représentation figurée sont fonction bien souvent du contexte d’exposition, car le lieu des-tiné à les accueillir détermine leur dimension. Comme un format proche de la nature était habituel pour le portrait antique en trois dimensions, les écarts par rapport à cette norme devaient paraître d’autant plus sensibles. Les contributions portent sur les interactions entre format et fonction, qui pouvaient conférer sa valeur au portrait dans des domaines très différents.
Jenseits von Mimesis und Repräsentation
HerausgeberIn: Thierry Greub
Noch immer wird das Phänomen ›Porträt‹ im kunsthistorischen Diskurs zumeist unter Begrifflichkeiten wie Identität, Individualität, Repräsentation oder Ähnlichkeit diskutiert. Zeitgenössische amimetische, konzeptuelle und performative Porträtformen werden mit solchen Konzepten jedoch nicht mehr vollständig eingeholt. Der Band befragt deshalb einerseits kritisch diese traditionellen, mimetischen Begriffe anhand von Fallstudien. Andererseits werden ihnen dynamische und offene Konzepte (teils aus Nachbardisziplinen) wie Spur, Berührung, Fraktalität, Defazialisierung oder Dividualität an die Seite gestellt, um den kunsthistorischen Porträt-Begriff in einem fachübergreifenden Diskurs aufzufächern, der auch die Digitalisierung umfasst. ›Porträt‹ wird somit explizit als Konstruktion, self-fashioning und konzeptuelle Praxis des Performativen betrachtet.
Kunsttheorie durch interdisziplinäre Methodik. Bild-Abstraktion – Atonalität – Mathematik
AutorIn: Shoka Golsabahi
Die Autorin unternimmt den Versuch Adorno’s Begriff des Zeitgeistes methodisch auf kunsttheoretische Fragen anzuwenden. Können kunsttheoretische Fragen denkerisch gelöst werden, ohne Künstlerbiographien zu Rate zu ziehen, bzw. können Fragen einer Disziplin Antworten auf Fragen andere Disziplinen geben?