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Paradigmen der Störung in Dramentexten und Bühnenkonzepten nach 2000
In exemplarischen Studien aus literatur-, theater- und medienwissenschaftlicher Perspektive beleuchtet der Band das wechselseitige Verhältnis von Theater und Krise und rekurriert dabei auf die Tatsache, dass das Drama seit jeher eine Antwort auf kulturelle und gesellschaftliche Krisen darstellt – weist es doch mit der Peripetie ein ästhetisches Modell der Krise auf, in dem das Moment der Entscheidung zwischen Heilung und Katastrophe fokussiert, gespiegelt und verfremdet wird. Zugleich fungiert Bühnenkunst selbst als Motor gesellschaftlicher Emergenz, ist sie doch in der Lage, bestehende Ordnungen in Frage zu stellen, vermeintliche Sicherheiten zu erschüttern und Normalitäten zu stören, um sie auf diese Weise überhaupt ins Bewusstsein zu rufen.
Erfahrungen von Identität und Alterität im 18. Jahrhundert
Menschen, Waren, Texte und Ideen zirkulieren im 18. Jahrhundert über den Atlantik und begründen so eine transatlantische Aufklärung.
Der vorliegende Band geht auf ein interdisziplinäres Forschungskolloquium an der Universität Paderborn zurück. Fachvertreter:innen der Komparatistik, Romanistik, Germanistik, Geschichtswissenschaft und Philosophie richten den Blick auf den Atlantik als Transfer- und Verkehrsraum des 18. Jahrhunderts. Im atlantischen Raum, so der Tenor der hier versammelten Beiträge, werden die inneren Widersprüche dieses Jahrhunderts mit besonderer Anschaulichkeit sichtbar, insofern sich hier Freiheit und Sklaverei, Gleichheit und Kolonialismus, Autonomie und Heteronomie kreuzen. Systematisch lesbar wird damit eine transatlantische Aufklärung, und d.h. die Selbstbehauptung und -reflexion der europäischen Aufklärung in steter Auseinandersetzung mit dem transatlantischen ‚Anderen‘.
Wie stehen der Wunsch nach Abenteuern und die Lust des Lesens in Beziehung? Wer aufbricht, um Abenteuer zu suchen, wird von – teils unbewussten – Wunschenergien geleitet.
In ähnlicher Weise folgt der/die Leser:in den arrangierten Wechselfällen des Zufalls gespannt, selbst dann wenn ein gutes Ende bereits absehbar ist. Werden Abenteuerheld:innen auf die Probe gestellt und von ihnen ersehnte Erfahrungen aufgeschoben, erweisen sich psychologische Konzepte wie Angstlust und Vorlust als aufschlussreich. Antriebsmomente der Erzählung und begehrliche Lektüre sind dabei eng verknüpft. Der Sammelband widmet sich dieser Konstellation von Erleben, Erzählen und Lesen in historischer Perspektive: Vom Zusammenspiel von Reise und Eros im antiken Roman über das phantasmatische Begehren Don Quijotes bis zu innovativen Spannungsmodellen der Moderne.
Epistemische Reflexion und poetische Kreativität bei Pedro Mexía und Pedro de Mercado
Author: Frank Nagel
In der spanischen Renaissance gehört der Dialog zu den erfolgreichsten und dynamischsten Medien der historischen Wissensverhandlung. Anders als im Traktat werden epistemische Aussagen hier in eine literarische Form überführt und mit ästhetischen Prozessen kontaminiert, die das Wissen der klassischen Autoritäten in ein neues Licht rücken. Gerade die poetische Inszenierung erlaubt es den spanischen Humanisten, alternative Sichtweisen des kulturellen Archivs auszuloten, auch hermeneutische Beirrung und skeptischen Zweifel einzuflechten. Die Studie zeigt mit Lektüren von Pedro Mexías Diálogos o Coloquios (1547) und Pedro de Mercados Diálogos de filosofía natural y moral (1558), inwiefern die fiktiven Gespräche als Reflexionsmedium von Wissenschaft fungieren und die Kadenz des Aristotelismus in den Bereichen der Argumentationstheorie und der Naturphilosophie vorbereiten.
In: Robert Barry
In: Robert Barry
In: Robert Barry
In: Robert Barry
In: Robert Barry
In: Robert Barry