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Belegt wird, wie Nietzsche die Literatur beeinflusste und wie seine Themen literarisch umgesetzt wurden.
In Rede stehen dabei Robert Musil, Stefan George, Ludwig Klages, Rainer-Maria Rilke, Heimito von Doderer, Else Lasker-Schüler, Hermann Broch und auch neuere Literaten: Bertolt Brecht, Thomas Bernhard, Heiner Müller, Martin Walser und Durs Grünbein. Abgesehen von den neueren Autoren, die bisher nicht in diesem Zusammenhang thematisiert wurden, eröffnen auch die Beiträge über die ältere Rezeption neue Perspektiven, sodass hier für beide Perioden neue Erkenntnisse bezüglich Nietzsches Einfluss auf sie vorgelegt werden. Zudem treten die beiden Rezeptionsphasen in einen Dialog, der verdeutlicht, welche Veränderungen sich ergeben haben und der damit die Forschung bereichert. Eine Bereicherung, die auch Auswirkungen auf die Germanistik und die philosophische Nietzscheforschung haben wird.
Sehen und Wahrnehmen in Optik, Naturforschung und Ästhetik des 17. und 18. Jahrhunderts
Author: Evelyn Dueck
Der Epoche der Aufklärung wird nicht nur eine besondere Vorliebe für den Sehsinn und das Licht nachgesagt, sondern auch ein bestimmtes ‚Wahrnehmungsmodell‘, das von dem Topos des kalten, distanzierten und klassifizierenden Blicks geprägt sei. Ausgehend von einem vereinzelt formulierten Zweifel an dieser Zuordnung sowie neueren Tendenzen in der Aufklärungsforschung geht die vorliegende Arbeit der Frage nach, ob sich ein solches Wahrnehmungsmodell im 17. und 18. Jahrhundert tatsächlich nachweisen lässt. Was wussten und wie dachten Naturforscher, Philosophen oder Optiker über das Auge und die Funktionsweise des menschlichen (und tierischen) Sehens? Es kann gezeigt werden, dass sich im Zeitraum von 1604 bis 1778 ein vielschichtiger Diskurs über Möglichkeiten und Grenzen der sinnlichen Empfindung entwickelt, der lange vor 1750 die physisch-psychische und kulturelle Bedingtheit des Sehens ins Zentrum rückt.
Open Access
Deutungsmuster vom Altertum bis in die Neuzeit
Naturkatastrophen sind ein spektakuläres Beispiel für die Ambivalenz des Verhältnisses von Natur und Ordnung. Zum einen gilt die Natur als Modell gesellschaftlich-politischer Ordnung, zum anderen als deren Gegenkraft, von der diese ständig bedroht ist. In Katastrophen wie Erdbeben, Sturmfluten oder auch Epidemien wird diese Latenz zu destruktiver Aktualität, deren Übermacht keine Ordnung gewachsen ist. Zugleich wird selbst dieser Zusammenbruch der Ordnung in Ordnungszusammenhänge eingeschrieben. Als göttliches Strafgericht etwa wird die Katastrophe zum Beleg einer der Natur gebietenden Ordnungsmacht, die umso absoluter erscheint, je verwüstender sie sich manifestiert.
Der Band beleuchtet kulturelle Repräsentationen von Naturkatastrophen von der Antike bis in die Neuzeit. Zur Debatte stehen Vorstellungen von göttlicher, natürlicher und politischer Ordnung, die zur Deutung von Katastrophen herangezogen, durch sie bestätigt, in Frage gestellt oder auch unhaltbar werden.
Der Ausdruck „die goldene Mitte finden“ ist bekannt – aber wissen Sie auch, wer die Idee wesentlich geprägt hat? Kleiner Tipp: Es war der vielleicht wichtigste Philosoph der Antike. Aristoteles schuf mit seinen Ausführungen zur Angemessenheit gewissermaßen eine Leitlinie für’s Glücklichsein. Er plädierte dafür, sich stets zwischen einem „zu viel“ und einem „zu wenig“ zu bewegen. Sein Leitfaden zu einem glücklichen Leben war jedoch nur ein Aspekt eines schier unerschöpflichen philosophischen Werkes. Darüber hinaus verfasste Aristoteles eine Fülle an Schriften zur Logik, Metaphysik, politischen Philosophie und nicht zuletzt zur Zoologie. Der neue Comic aus der Reihe „Philosophische Einstiege“ macht den griechischen Philosophen auch für Anfänger:innen sehr gut verständlich und besticht dabei mit zahlreichen Illustrationen, die für Anschaulichkeit und Spaß am eigenen Philosophieren sorgen. So gelingt eine unkomplizierte Einführung in die wichtigsten Aristotelischen Werke und Gedanken.
Eric Voegelin-Studies: Yearbook publishes peer-reviewed, scholarly articles related to Eric Voegelin in the areas of political theory, history of political ideas, civilization history, sociology, philosophy, literature, and theology. Articles are accepted from various sources, including the Annual Conferences of the Eric-Voegelin-Gesellschaft and of the Eric Voegelin Society.
Approaches to Eric Voegelin’s Political Philosophy
The first volume of this new yearbook focuses on Eric Voegelin’s 1952 paper “New Science of Politics”, its significance and enduring relevance.
Eric Voegelin’s “New Science of Politics” is today considered a classic of recent political philosophy, albeit a controversial one. As soon as it was published, the book caused a sensation, especially because of its relatively sharp criticism of the normative foundations of Western modernity. In doing so, Voegelin places the question of the ambiguity of the concept of representation and its claim to truth at the center of his reflections. The contributions to this volume aim to shed light on how fruitful and topical this perspective still is today from various perspectives. The contributions come from authors of different disciplines, including political science, philosophy, and sociology. In addition to a classification of the “New Science of Politics” in Voegelin’s oeuvre as a whole, the volume primarily inquires into the systematically interesting points of contact, which are also of interest beyond Voegelin’s reception.
Bazon Brock über Innovation und Tradition
Author: Andrea Seyfarth
Ohne Avantgarde gibt es keine Traditionen.
Mit und an den Schriften des Künstlers und Denkers Bazon Brock unternimmt es das Buch, eine Theorie zu entwickeln, die die Avantgarde als Schöpferin von Traditionen ausweist. Im Gegensatz zu den bekannten Ansätzen, die in den verschiedenen Avantgardebewegungen ein Absetzen gegen die Traditionen und das Klassische identifiziert sehen wollen, wird hier ein Avantgardebegriff verteidigt, der sie von ihrer einseitigen Fixierung auf das Neue löst und sie somit auch für die gegenwärtige Debatte fruchtbar macht.
So wird die Avantgarde weder als Innovationsimperativ gedeutet, der selbst klassisch geworden und damit gescheitert ist, noch verschwindet sie in einem gesamtgesellschaftlichen Neuheitsdiktat.
Vielmehr wird hier für einen Avantgardebegriff gestritten, der aus der Position des Neuen heraus den Blick auf die Traditionen und die historischen Bestände neu konstituiert.
In: Selbstreflexive Avantgarde
In: Selbstreflexive Avantgarde
In: Selbstreflexive Avantgarde