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Die Idee der Energie in der französischen Spätaufklärung (1770–1820). Aus dem Französischen von Heinz Thoma
Author: Michel Delon
Translator: Heinz Thoma
Die erstmalige Übersetzung eines Standardwerks zur Geschichte der Idee der Energie im Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert.
Diese Ideengeschichte löst eingeführte Sichtweisen auf das Zeitalter der Aufklärung auf. Sie konstatiert am Beispiel der Energie einen Bruch mit der Kultur des Klassizismus, zieht neue Verbindungslinien zur Romantik, löst tradierte Gegensätze von Idealismus und Materialismus, Tugend und Libertinage, Empfindsamkeit und Grausamkeit auf und erlaubt einen neuen Blick auf die Epoche der Terreur.
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Deutungsmuster vom Altertum bis in die Neuzeit
Naturkatastrophen sind ein spektakuläres Beispiel für die Ambivalenz des Verhältnisses von Natur und Ordnung. Zum einen gilt die Natur als Modell gesellschaftlich-politischer Ordnung, zum anderen als deren Gegenkraft, von der diese ständig bedroht ist. In Katastrophen wie Erdbeben, Sturmfluten oder auch Epidemien wird diese Latenz zu destruktiver Aktualität, deren Übermacht keine Ordnung gewachsen ist. Zugleich wird selbst dieser Zusammenbruch der Ordnung in Ordnungszusammenhänge eingeschrieben. Als göttliches Strafgericht etwa wird die Katastrophe zum Beleg einer der Natur gebietenden Ordnungsmacht, die umso absoluter erscheint, je verwüstender sie sich manifestiert.
Der Band beleuchtet kulturelle Repräsentationen von Naturkatastrophen von der Antike bis in die Neuzeit. Zur Debatte stehen Vorstellungen von göttlicher, natürlicher und politischer Ordnung, die zur Deutung von Katastrophen herangezogen, durch sie bestätigt, in Frage gestellt oder auch unhaltbar werden.
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This essay develops a theory of improvisation as practice of aesthetic sense-making. While considering all arts, references are made to many concrete cases. A topic in vogue since the XX. century, as evidenced by the great philosophers who were interested in it (Ryle, Derrida, Eco among others), improvisation, a felicitous mixture of habit and creativity, norm and freedom, is constitutive of human action. Human practices – including very well-regulated activities such as playing chess, piloting airplanes, or medicine – permit and often require it to varying degrees.
Improvisation is also the true source of artistic experience. Consequently, the aesthetics of improvisation result in a philosophy of art: Art was born as improvisation. Yet improvisation has its own aesthetic dimension: that of a "grammar of contingency" in which notions such as emergence, presence, curiosity and authenticity explain the pleasures of joyful adventure and empathic involvement elicited by improvisation.
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Prolegomena to Ecological Thinking in Heidegger
Author: James Fontini
"Nature as Limit" provides an account of Nature in terms of the collapse of the subject-object binary, presenting Heidegger’s work as a series of prolegomena toward a prospective ecological thought. This begins with a critical re-evaluation of the homology Heidegger discovers between the essence of technology and the trajectory of Western metaphysics, with special attention paid to his return to Aristotle’s Physics in 1939. The essence of technology is, in fact, an intrinsic aspect of Nature. It lies at the heart of all structured appearance as an autonomous occurrence in which humankind is entangled but cannot master. Examining and expanding upon the consequences of this, the book reimagines technics and our understanding of Nature as ‘technical image’ and beyond. The question of Nature becomes that of an unwavering finitude within the endless recycling of formal phenomenality. Transfiguring Heidegger’s concept of Ereignis and critiquing in passing some of its accepted interpretations, the book argues that Nature is a process or occurrence of limitation. It is a delimitation that both sets in motion and keeps in motion without itself ever coming into the picture. It is an uncapturable immanence in the total field of phenomena, irreducible to any presence and thus implicating an ‘absence’ at the heart of every occurrence, an incompletedness of any naturalism. This view of Nature is further explored through a series of figures of localization—Dasein, thing, clearing, et al.— that raise strange and compelling questions about time, space, and history, and which lead finally to a re-characterization of Dasein as an inversion of its environment as ecological awareness. These adventurous considerations push at the outer limits of what Heidegger’s philosophy can accomplish and conclude with a vision of how the motifs of death, poetry, and the unknowable help form the fundamental questions of ecological thought. "Nature as Limit" confronts Heidegger’s use of language on its own terms, exploring the full breadth of its intention, then proceeds to a demystification of that language, a reappraisal that offers a new lexicon for future readers. At stake is a reading of a rather unfamiliar Heidegger that nonetheless remains faithful to his text and rigorous in its reconstruction.
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Sehen und Wahrnehmen in Optik, Naturforschung und Ästhetik des 17. und 18. Jahrhunderts
Author: Evelyn Dueck
Der Epoche der Aufklärung wird nicht nur eine besondere Vorliebe für den Sehsinn und das Licht nachgesagt, sondern auch ein bestimmtes ‚Wahrnehmungsmodell‘, das von dem Topos des kalten, distanzierten und klassifizierenden Blicks geprägt sei. Ausgehend von einem vereinzelt formulierten Zweifel an dieser Zuordnung sowie neueren Tendenzen in der Aufklärungsforschung geht die vorliegende Arbeit der Frage nach, ob sich ein solches Wahrnehmungsmodell im 17. und 18. Jahrhundert tatsächlich nachweisen lässt. Was wussten und wie dachten Naturforscher, Philosophen oder Optiker über das Auge und die Funktionsweise des menschlichen (und tierischen) Sehens? Es kann gezeigt werden, dass sich im Zeitraum von 1604 bis 1778 ein vielschichtiger Diskurs über Möglichkeiten und Grenzen der sinnlichen Empfindung entwickelt, der lange vor 1750 die physisch-psychische und kulturelle Bedingtheit des Sehens ins Zentrum rückt.
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Philosophische Reflexionen über das Mediterrane
Author: Jutta Georg
Die Studie untersucht, wie philosophische Reflexionen dazu beitragen können, der bedrohten und partiell verlorenen mediterranen Kultur, die gegenüber der Versagungsmoral des Nordens als überlegen angesehen wird, ein selbstbestimmteres Leben zu generieren – auch wenn man sich dabei auf eine unsichere Fahrt am Kompass eines erneuerten aufklärenden Denkens begeben muss. In diesem Zuge werden das Mittelmeer und seine Kultur des Mediterranen als Kreatoren eines postmoralischen Daseinsvollzugs rehabilitiert, womit sich die Entfremdungen nördlicher Existenzen – wie Nietzsche und Camus es sehen – in einem Prozess der Auflösung befinden sollten.
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Belegt werden soll, wie Nietzsche die Literatur beeinflusste und wie seine Themen literarisch umgesetzt wurden. In Rede stehen dabei Robert Musil, Stefan George, Rainer-Maria Rilke, Heimito von Doderer, Else Lasker-Schüler, Hermann Broch und auch neuere Literaten: Bertolt Brecht, Thomas Bernhard, Heiner Müller, Martin Walser und Durs Grünbein. Abgesehen von den neueren Autoren, die bisher nicht in diesem Zusammenhang thematisiert wurden, eröffnen auch die Beiträge über die ältere Rezeption neue Perspektiven, sodass hier für beide Perioden neue Erkenntnisse bezüglich Nietzsches Einfluss auf sie vorgelegt werden. Zudem treten die beiden Rezeptionsphasen in einen Dialog, der verdeutlicht, welche Veränderungen sich ergeben haben und der damit die Forschung bereichert. Eine Bereicherung, die auch Auswirkungen auf die Germanistik und die philosophische Nietzscheforschung haben wird
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Die Philosophie und die Künste
Series Editors: Frank Büttner and Arne Zerbst
Eric Voegelin-Studies: Yearbook publishes peer-reviewed, scholarly articles related to Eric Voegelin in the areas of political theory, history of political ideas, civilization history, sociology, philosophy, literature, and theology. Articles are accepted from various sources, including the Annual Conferences of the Eric-Voegelin-Gesellschaft and of the Eric Voegelin Society.
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Der Ausdruck „die goldene Mitte finden“ ist bekannt – aber wissen Sie auch, wer die Idee wesentlich geprägt hat? Kleiner Tipp: Es war der vielleicht wichtigste Philosoph der Antike. Aristoteles schuf mit seinen Ausführungen zur Angemessenheit gewissermaßen eine Leitlinie für’s Glücklichsein. Er plädierte dafür, sich stets zwischen einem „zu viel“ und einem „zu wenig“ zu bewegen. Sein Leitfaden zu einem glücklichen Leben war jedoch nur ein Aspekt eines schier unerschöpflichen philosophischen Werkes. Darüber hinaus verfasste Aristoteles eine Fülle an Schriften zur Logik, Metaphysik, politischen Philosophie und nicht zuletzt zur Zoologie. Der neue Comic aus der Reihe „Philosophische Einstiege“ macht den griechischen Philosophen auch für Anfänger:innen sehr gut verständlich und besticht dabei mit zahlreichen Illustrationen, die für Anschaulichkeit und Spaß am eigenen Philosophieren sorgen. So gelingt eine unkomplizierte Einführung in die wichtigsten Aristotelischen Werke und Gedanken.
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