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Virtuelle Realitäten entwerfen
Wie verändern Virtual-Reality-Technologien Raumerfahrung und Selbstwahrnehmung, und welche Auswirkungen haben sie auf das Entwerfen in Architektur und Design?
Bis heute gilt die realitätsgetreue Darstellung als Ausweis gelungener Virtual-Reality-Umgebungen. Doch von welchen real-virtuellen Realitäten ist hierbei die Rede, was zeichnet sie aus, und worin unterscheiden sie sich von perspektivischen Bildräumen? Diese Fragen bilden den Ausgangspunkt für neun grundlegende Beiträge, in denen sich Forscher:innen aus verschiedenen Perspektiven mit Phänomenen der virtuellen und erweiterten Realität in Medien, Künsten, Gesellschaft und Politik befassen. Sie zeigen, wie Virtual-Reality-Technologien Raumerfahrung und Selbstwahrnehmung verändern und welche Auswirkungen die einhergehende Grenzaufhebung von Bild und Körper für das Entwerfen in Architektur und Design haben werden.
Filmische Arbeitswelten und Repräsentationen des Sozialen
In vielen Großerzählungen über die Veränderung moderner Arbeit spielt die Diagnose einer postfordistischen Transformation eine entscheidende Rolle. Konstatiert werden der Umbau der Arbeitswelt in Richtung flexibler, symbolischer und kreativer Arbeitsformen bei gleichzeitiger Erosion kollektiver Organisationsformen und des solidarischen Zusammenhalts unter Lohnarbeitenden. Dieses Buch nähert sich dem Diskurs postfordistischer Transformation anhand seiner Ausprägungen im deutschen Kino der Gegenwart. Es analysiert, wie die Filme mit der Herausforderung umgehen, für die prekären Sinnlichkeiten der ‚neuen‘ Arbeitswelten und die ontologische Flüchtigkeit des Sozialen eine spezifische Form zu finden. Dabei lassen sich zentrale filmische Motive identifizieren – von der Beratung über die Besprechung bis zur filmischen Kritik postfordistischer Sprechweisen –, denen das Buch in Dokumentar- und Spielfilmen wie DIE AUSBILDUNG, TONI ERDMANN oder WORK HARD PLAY HARD nachgeht. Die Analyse ihrer verschiedenen Verweisbeziehungen und diskursiven Funktionen schärft in theoretisch-methodischer Hinsicht die Aufmerksamkeit für die (sozialen) Signifikationspotenziale des Films.
Eine politische Prosaik der Literatur
Dieses Buch verortet eine politische Dimension der Literatur auf der Formebene des Prosaschreibens: Die Prosa vermittelt zwischen künstlerischer und sozialer Rede sowie zwischen literarischen und politischen Ordnungsformen.
Der erste Teil des Buches verfolgt Reflexionen über das Prosaschreiben in der russischen Literatur zwischen den 1820er Jahren und der Gegenwart, macht komparatistische Ausblicke und stellt fest: Mit dem Prosaschreiben wird immer wieder eine engagierte Haltung der Literatur innerhalb der Gesellschaft verbunden. Dieser historische Diskurs korrespondiert mit der theoretischen Tradition, ein ethisch-politisches Potenzial in der literarischen Prosaform zu erkennen (Jean-Paul Sartre, Roland Barthes, Michail Bachtin, Jacques Rancière). Im zweiten Teil des Buches wird durch Einzellektüren eine literarische Ästhetik des Widerspruchs herausgearbeitet, die mit dem politischen Konzept der Prosa zusammenhängt.
Zur poetischen Argumentation in Nietzsches Also sprach Zarathustra
Die Studie präsentiert eine neue Lektüre von Nietzsches philosophischem Hauptwerk „Also sprach Zarathustra“. Der Text hat seit seinem ersten Erscheinen (1883–1885) extreme und stark divergierende Reaktionen hervorgerufen: Galt Nietzsche um 1900 als ‚Dichter-Philosoph‘, so bot zugleich die anti-demokratische und elitistische Haltung Anlass für vehemente politische Kritik. Die französische Philosophie der 1960er und -70er Jahre fand in Nietzsche hingegen den Kritiker und Freigeist par excellence. Den Sprachwitz von Nietzsches Text sowie dessen ironischen und parodistischen Charakter betonten poststrukturalistische Lesarten der 1980er und -90er Jahre. Vor dem Hintergrund einer bis heute fortwirkenden Spannung zwischen dekonstruktiven und hermeneutischen Zugriffen auf den Text unternimmt die Studie eine neue und konsequente Rekonstruktion der eigenwilligen Poetik von „Also sprach Zarathustra“.
Die Reihe ist abgeschlossen.
Series Editors: and
Die Reihe ist mit Band 3 abgeschlossen.

Die Benjamin-Studien sind ein internationales Forum für die Auseinandersetzung mit den Schriften und dem Denken Walter Benjamins. Sie erscheinen in einem ein- bis zweijährigen Rhythmus.

Das Potential von Benjamins Denk- und Arbeitsweise ist längst nicht erschöpft, die Komplexität seiner Schriften in vielen Teilen und Aspekten längst nicht erschlossen. Trotz der Fülle vorhandener Untersuchungen und Adaptionen hat sich - angesichts der Entwicklung von Künsten, Medien und Technik und angesichts aktueller Ereignisse im Feld von Religion und Politik - der Wirkungsradius von Benjamin jüngst in internationaler und interdisziplinärer Perspektive ausgeweitet.
Russian Reprintings and Printings
Die Reihe ist abgeschlossen.
Series Editors: and
In der Reihe HfG Forschung erscheinen philosophische, medientheoretische, kultur- und sozialwissenschaftliche Studien und Essays aus dem HfG Forschungsinstitut und seinem Umfeld.

Aus avancierten Stellungen des Nachdenkens in den unterschiedlichen Disziplinen werden Fragen entwickelt und Probleme traktiert, die auch jenseits akademischer Kontexte an der Zeit sind. Die Reihe versteht sich als ein Forum für Autoren, die sich einer transdiziplinären, theoretisch mehrsprachigen und radikal offenen Idee von Forschung verpflichtet fühlen.

Wissenschaftlicher Beirat: Prof. Dr. Peter Sloterdijk, Prof. Dr. Wolfgang Ullrich, Prof. Dr. Heiner Mühlmann

Die Reihe ist abgeschlossen.