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Interdisziplinäre Perspektiven auf Migration und Gesellschaft
Aus verschiedenen Fachperspektiven werden gesellschaftliche Probleme und Debatten rund um aktuelle Fragen von Migration und Integration beleuchtet.
Beiträge aus Politik, Soziologie, Jurisprudenz, Geschichtswissenschaft, Pädagogik, Psychologie, Medienwissenschaft, Literatur- und Kulturwissenschaft reflektieren anhand historischer Fallstudien, empirischer Untersuchungen und theoretischer Modelle, wie die Erfahrung von Fremdheit und Vielfalt in der modernen globalisierten Welt von unterschiedlichen Beteiligten wahrgenommen wird und welche Handlungsmöglichkeiten und ethischen Maximen sich für die Vision einer gesellschaftlichen Integration ergeben (können). Dabei werden die öffentliche Diskussion und die Darstellung in den Medien ebenso untersucht wie ideale Lösungsstrategien und praktische Handlungsanweisungen.
The Biography. Translated from German by Sebastian Goth and Kelly Kawar
Translators: Sebastian Goth and Kelly Kawar
Kleist has fascinated readers like no other German writer. How did a one-time soldier with an unremarkable literary education become one of the greatest innovators of German literature? What allows for the tragedy of his life? In what ways does his work speak to us today?
In his great biography Günter Blamberger gives us a new Kleist: Unlike conventional approaches, he does not try to understand Kleist's life from the perspective of its end—from the perspective of his suicide as the final catastrophe of a life in permanent crisis. Rather, he remains at eye-level with Kleist’s present, narrating from the perspective of Kleist’s experience—in the moment with him—capturing the unsettling or the astonishing in each phase of his life, the explosive nature of each one of his risky experiments in living and writing. The result is an indispensable work of German literary history—a vivid, captivating biography of one of the greatest literary geniuses of all time.
Volume Editors: Artur Pelka and Christian Poik
Der Band bietet Einblicke in neueste literaturwissenschaftliche, editorische und biografische Erkenntnisse der Joseph-Roth-Forschung.
Das Spektrum der Beiträge reicht von einer kritischen Auseinandersetzung mit Desideraten in der Editionspraxis über Fragen zur Mobilität und Identität sowie zur europäischen Moderne bis zu biografischen Einsichten. Die Autor:innen beschreiben differenzierte Möglichkeiten der Herangehensweise an unterschiedliche Textsorten und das Leben Joseph Roths im Kontext zeitgenössischer Diskurse über die Großstadt, den Film, das Hotel, den Faschismus, das Judentum und in Bezug auf Erzählformen. Mit Texten von Hans Richard Brittnacher, Armin Eidherr, Iris Hermann, Aneta Jachimowicz, Katarzyna Jaśtal, Maria Kłańska, Bastian Lasse, Heinz Lunzer, Victoria Lunzer-Talos, Rainer-Joachim Siegel.
Der anti-objektivistische Einwand in Philosophie und Kunst
Was ist und was kann Kunst? Die zentralen Fragen der philosophischen Ästhetik sind nur anti-objektivistisch zu beantworten. Doch was das heißt, das zeigt sich erst in der Begegnung historisch-systematischen Denkens mit der Kunst.
Andrea Sakoparnig plädiert dafür, im Ausgang von der Frage nach der Objektivität des Ästhetischen die beiden zentralen Fragen der philosophischen Ästhetik neu zu stellen. Dazu rekonstruiert und diskutiert sie den in der philosophischen Tradition formulierten Einwand vom objektivistischen Missverständnis, den sie auf seine Wurzeln hin reflektiert und mit drei paradigmatischen Kunstwerken der Avantgarde konfrontiert. Damit begibt sie sich auf den Weg zu einer neuen Ontologie des Kunstwerks, die den heterogenen Plural der Seins- und Erscheinungsweisen von Kunst zum Ausgang nimmt.
On the Fascination and Power of Aesthetic Ideas. Translated from German by Joel Golb
“M’illumino/d’immenso” – “I’m lit/with immensity” is Geoffrey Brock’s translation of Giuseppe Ungaretti’s poem Mattina. In the poem’s minimalism, Ungaretti points to the maximal: the richness of poetry’s expressive possibilities and the power of thinking in literature.
This book addresses the fascination of readers to transcend the boundaries of their own in fiction, and literature’s capacity, according to Kant, even to evoke, with the help of the development of aesthetic ideas, representations that exceed what is empirically and conceptually graspable – in case studies about myths of creativity, images of death and the beyond after the ‘death of God’, of the soul, of melancholy as the dark ground of genius, of metamorphoses of both evil and good, of ecstasy, of the economy of self-sacrifice, of the art of resistance, and, among others, about figurations of biography and the portrait as approaches to singularity, what is particular and cannot be fully subsumed to any universality.
Kant – Hölderlin – Nietzsche
Author: Johannes Epple
Durch die Begegnung mit Immanuel Kants Kritik der Urteilskraft haben Friedrich Hölderlin und Friedrich Nietzsche wesentliche Impulse für ihr dichterisch-philosophisches Schaffen erhalten.
Johannes Epple zeigt in seiner Monografie, dass Hölderlins in den Hyperion eingearbeitete Kant-Lektüren einen erstrangigen Zugang zu Nietzsches oft als dunkel kritisiertes Werk Also sprach Zarathustra eröffnen. Zusätzlich weist Epple nach, dass die beiden Dichter auf je eigene Weise in Kants Dritter Kritik Grundlinien einer dionysischen Ästhetik freilegen und auf Basis dieser eine ästhetisch-metaphysische Vollendung der kritischen Philosophie durchführen.
Weiße Identitäten in der zeitgenössischen künstlerischen Fotografie
Author: Leena Crasemann
In kolonialen Projekten produzierten jahrzehntelang europäische Länder ungezählte fotografische Aufnahmen von Menschen anderer Kulturen. Wie befasst sich eine jüngere fotografische Praxis mit dem kolonialen Bildererbe und den visuellen Einschreibungen topischer, auch kunsthistorischer Motive in diesem weit verzweigten und in diversen Archiven und Sammlungen lagernden Bildkorpus? Im Zuge des postcolonial turn sind künstlerische Fotoarbeiten entstanden, die sich mit den diversen Implikationen weißer Darstellungsmacht befassen. Die fotogeschichtlichen Bedingungen sind der Bezugsrahmen dieser Aufnahmen. Wenn eine Bildkritik dadurch charakterisiert ist, dass sie visuelle Konventionen hinterfragt, Normen destabilisiert, Darstellungsmuster durchbricht, dann steht zu fragen, inwiefern die Positionen der Gegenwart eine Blickumkehr vornehmen, um weiße Identitäten mittels Fotografie kritisch zu perspektivieren: Wie wird Weißsein im fotografischen Bild dargestellt und wie funktioniert dessen machtvolle Aufladung, auch jenseits des fotografischen Rahmens? Welche Rolle kommt dem bildgebenden Verfahren der Fotografie zu, um das Unmarkierte sichtbar zu machen?
„M’illumino/d’immenso“ – „Ich erleuchte mich/Durch Unermessliches“, so übersetzte Ingeborg Bachmann Giuseppe Ungarettis Gedicht Mattina, das minimalistisch auf Maximales verweist: auf den Reichtum dichterischer Ausdrucksmöglichkeiten wie die Macht poetischen Denkens.
Wie die ästhetischen Ideen der Literatur Leserinnen und Lesern dazu verhelfen, die Grenzen des Eigenen im Fiktionalen zu überschreiten, ja, laut Kant, sogar Vorstellungen vermitteln können vom empirisch wie begrifflich kaum Fassbaren, davon handeln die Fallstudien dieses Bandes: u.a. von Mythen des Schöpferischen, von Bildern des Todes, des Jenseits und der Seele nach dem ‚Tode Gottes‘, von der Melancholie als dunklem Grund des Genies, von den Metamorphosen des Bösen wie des Guten, von der Ekstase, von der Ökonomie des Selbstopfers, vom Widerstand und den Gegenworten der Poesie sowie von Figurationen der Biografik und des Porträts als Annäherungen an das Besondere, das in keinem Allgemeinen aufgeht.
Die romanische Renaissance-Epik der Entdeckungs- und Eroberungsfahrten als Ort der Verhandlung von Globalisierungsprozessen
Author: Helga Thalhofer
Das Epos ist der wichtigste poetische Ort der Verhandlung von Globalisierungsprozessen in der Frühen Neuzeit.
Die europäische Expansion setzte in der Frühen Neuzeit mit den Entdeckungs- und Eroberungsfahrten der Portugiesen und Spanier ein. Die Motivation für erdumspannende Prozesse zu dieser Zeit ist die Suche nach der Neuen Welt, im Geflecht von curiositas, Mission und ökonomischem Interesse. Die Studie konzentriert sich auf die geographische, rhetorische und visuell-mediale Erschließung und Darstellung von Erde und ,Neuer Welt‘ in den Epen Os Lusíadas von Camões und La Araucana von Ercilla und berücksichtigt zudem Ariosts Orlando furioso, Tassos Gerusalemme liberata und frühneuzeitliche dokumentarische Texte.
Uses and Abuses of an American Icon
Thoreau in an Age of Crisis reconsiders the relevance of 19th-century-American naturalist, philosopher, and social reformer Henry David Thoreau to our troubled present.
This new anthology collects the work of fourteen leading scholars from various disciplines. They consider Thoreau’s life and work in light of contemporary concerns regarding racism, climate change, environmental policy, and political strife. They review Thoreau’s trajectory as a scientist and literary artist, as well as his evolving attitudes toward Native American cultures. Its essaysists also consider Thoreau’s acoustics, concepts of play, and impact on later writers. Most provocatively, they reveal a vulnerable and empathetic Thoreau, a far cry from the distanced and misanthropic critic often portrayed in popular culture.