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Kunstgeschichte in eigener Sache
Wer PRO DOMO redet, spricht ‚für das eigene Haus‘, das heißt in eigener Sache. Auf welche Weise Vertraute von KünstlerInnen aktiv und nachhaltig Kunstgeschichte gestalten, untersucht dieser Band.
Aus dem direkten Umfeld von KünstlerInnen versuchen sich immer wieder Personen an einer PRO DOMO-Kunstgeschichte: als Text, Fotoreportage oder Film. Solche Formen einer oft dezidiert parteiischen Kunstgeschichtsschreibung werden hier erstmals umfassend analysiert. Den Ausgangspunkt bilden Schriften, die meist im unmittelbaren Umfeld von KünstlerInnen ‒ zuweilen auch in direkter Kooperation ‒ entstanden sind und die somit gleichsam für diese das Wort ergreifen. Thematisch spannt das Buch einen Bogen von den Anfängen im 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart und fragt auch danach, was dieses PRO DOMO-Prinzip für die Kunstgeschichte insgesamt bedeutet und wie heute mit einer solchen Involvierung umzugehen ist.
25 Jahre Stadtarchäologie Paderborn
Editors: Martin Kroker and Sven Spiong
Seit über 25 Jahren erforscht die Paderborner Stadtarchäologie die Frühgeschichte der Stadt. Mit dem inzwischen vierten Stadtarchäologieband in der Reihe der MittelalterStudien zieht sie erneut Bilanz und berichtet über neue Forschungsergebnisse.
Ein Schwerpunkt des Buches sind die Ausgrabungen der Jahre 2004 bis 2008 im Domkloster und in einem Areal des Busdorfstiftes. Dabei konnten erstmals die Überreste früher Kurien der Dom- und Stiftsherren identifiziert und untersucht werden. Ferner beleuchten vertiefende Untersuchungen das frühstädtische Umfeld des Bischofssitzes und seine Entwicklung zu einer befestigten mittelalterlichen Stadt mit festgefügten Hausstätten.
Film-, Dia- und Videoinstallationen prägen die Gegenwartskunst seit den 1990er Jahren. Eines ihrer auffallendsten Merkmale ist die Arbeit mit den verschiedenen zeitlichen Ebenen des bewegten Bildes.
In den Werken von Künstlerinnen und Künstlern wie Tacita Dean, Douglas Gordon, Mark Lewis und James Coleman spielen Zeitlichkeit und Geschichtlichkeit eine entscheidende Rolle. Zeit als bildliches Phänomen wird hier mittels ästhetischer Praktiken sicht- und erfahrbar gemacht. Durch bildliche Strategien wie die Manipulation der Dauer der Bilder, ihrer Bewegungen, Rhythmen und Dynamiken realisiert sich in den Werken gleichzeitig eine spezifische Geschichtlichkeit. So entstehen hybride Bildwerke zwischen Stillstand und Bewegung, zwischen Gegenwart und Geschichte. Der Band bietet detaillierte Analysen und Interpretationen zahlreicher Schlüsselwerke der vergangenen 25 Jahre.
Der Band geht der wechselseitigen Durchdringung von visuellen Künsten und Naturwissenschaften bzw. Naturphilosophie im Kontext der europäischen Romantik nach.
Die Romantik als eine geistige Bewegung entfaltete sich in Europa auf Grundlage der allgemeinen Überzeugung, dass Kunst eine Form von Wissenschaft sei und umgekehrt. Viele Dichter und Künstler sowie Naturwissenschaftler waren bestrebt, empirische und kreative Formen der Welterkundung miteinander zu verbinden. Die Aufsätze in diesem Sammelband untersuchen die Entstehung einer „romantischen Wissenschaft“ und ihre Beziehung zur bildenden Kunst, worin objektive und subjektive Formen der Forschung gleichgestellt wurden.
Historische und zeitgenössische Bildpraxen in globalen Kulturen
Series:  dynamis
Bilder steuern zentral die Wahrnehmung von Kulturen. Begreift man Kultur als gesellschaftspraktische Lebensform, dann lassen sich Bildkulturen als Gesamtheit der bildlichen Repräsentationen und Bildpraktiken, als Praktiken der Inkorporation von Denken und Handeln bestimmen, durch die Wirklichkeiten visuell konstruiert und behauptet werden. Die Erforschung von Bildkulturen wirft entsprechend die Frage nach dem ›Imagineering‹ auf, dem mentalen und physischen Erzeugen von Bildern, nach Bildtechniken, Bildpraktiken und Bildagentschaften. Eine Bildkulturwissenschaft widmet sich ferner dem Umgang mit und dem Verhalten zu Bildern im Sinne eines spirituellen und profanen Kultus sowie den anthropologischen und kulturellen Verortungen von Bildern im Spannungsfeld zwischen ›ImagiNation‹ und Migration. Die Beiträge des Bandes eröffnen eine ›Bildpraxeologie‹ des Politischen und erweitern damit den Horizont der Kulturwissenschaften um geopolitische Aspekte der Bildverwendung.
Antike Herrschergräber in transkultureller Perspektive
Zu den Leitformen der alten Reiche Ostasiens und der westlichen Antike gehören exponierte Gräber der führenden Persönlichkeiten. Die Beiträge untersuchen, wie die Grabanlagen die Erinnerung an den Toten formten, zugleich die Wertvorstellungen ihrer Zeit spiegeln und zur Stabilisierung der geltenden Ordnung beitrugen.
Dabei interessiert die Funktion der Gräber als Mittel der Selbstdarstellung und als Selbstbeschreibung des Herrschers. Aufschluss geben vor allem jene Monumente, die vom Regenten selber zu Lebzeiten geplant und errichtet worden sind. Ein zweiter Aspekt ist die Bedeutung des Grabs als Manifestation von Vorstellungen über Herrschaft. So kann die Wahl der Bauform den Bezug auf frühere Denkmäler herstellen und damit den Verstorbenen in eine bestimmte Tradition stellen oder aber grundlegende neue Formen finden und so seine besondere Position betonen. . Ebenso untersucht wird der Einfluss der Gräber auf das Bild der Nachwelt von der Person des Herrschers und ihre Instrumentalisierung durch die Nachfolger zur Stabilisierung der eigenen Macht.
Unter dem Titel eikones hat der Nationale Forschungsschwerpunkt Bildkritik an der Universität Basel eine Buchreihe im Rahmen der bildtheoretischen Forschung gegründet. Darin erscheinen Monographien und Sammelbände, die im Rahmen der Forschungsaktivitäten des NFS Bildkritik entstehen, sowie andere Arbeiten, die sich in diesem Themenspektrum angliedern. Die Buchreihe versteht sich als neue Plattform kritischer Bildforschung unter der Leitfrage nach der gegenwärtigen Macht und Bedeutung der Bilder.

eikones vereinigt mehr als 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Universität Basel. Das interdisziplinäre Forschungsprojekt folgt der Leitfrage, welche Macht und Bedeutung Bilder haben. Durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Disziplinen (Philosophie, Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft, Designforschung, Wissenschaftsgeschichte, Ägyptologie, Informatik etc.) an gemeinsamen Fragestellungen wird in diesem Forschungszentrum das Bild als Symbolsystem erforscht. Der NFS Bildkritik verbindet Grundlagenforschung mit Einzelfallstudien und integriert andere Universitäten, Fachhochschulen und Sammlungen zu einem innovativen, interdisziplinären Forschungszentrum mit internationaler Ausstrahlung.
Series Editors: Martin Schulz and Kristin Marek
Eine Einführungsreihe in vier Bänden (I. Mittelalter, II. Neuzeit, III. Moderne, IV. Gegenwart) für Studierende und alle Kunstinteressierten. Anhand herausragender Werke aus der gesamten Kunstgeschichte geben namhafte Expert/-innen in anregenden Analysen einen fundierten und abwechslungsreichen Überblick über den heutigen Umgang mit Kunst.
Die eine, richtige Geschichte der Kunst gibt es nicht. Wohl aber viele einzigartige Werke und etliche Möglichkeiten, sie ebenso unterschiedlich wie spannend zu analysieren. Und genau darum macht es auch Spaß und Sinn, sich immer wieder neu mit Kunst zu beschäftigen, nicht nur mit der aktuellen, sondern auch der alten. Die vier Bände der Einführungsreihe stellen jeweils etwa 20 einzelne Kunstwerke einer Epoche in den Mittelpunkt, anhand derer ausgewiesene Spezialist/-innen des Fachs zeigen, wie lebendig und überraschend Kunstgeschichte sein kann, wie bunt die Vielstimmigkeit des Kanon Kunstgeschichte ist. Diese intensiven Fallstudien dienen Studierenden und allen Kunstinteressierten dazu, die unterschiedlichsten und doch nie einzig richtigen, aber immer begründeten und methodisch wie theoretisch reflektierten Möglichkeiten des Umgangs mit Kunst kennen zu lernen. Denn schließlich geht es darum, sich am Ende selbst eine Meinung zu bilden und die Geschichte(n) der Kunst weiter zu erzählen.

Die Reihe ist abgeschlossen.
Series Editors: Markus Merz and Yvy Heußler
Die Reihe ist abgeschlossen.