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Angeregt durch die Lektüre von Descartes’ Meditationen suchte Elisabeth von der Pfalz (1618-1680) 1643 den brieflichen Kontakt zu dem berühmten Philosophen. Der sich über sechs Jahre, bis zum Tod Descartes’ im Februar 1650 erstreckende Briefwechsel fesselt durch philosophische Reflexionen wie durch persönliche Betrachtungen. Unter den 59 Briefen der Korrespondenz stammen 26 aus Elisabeths und 33 aus Descartes’ Feder. Der Briefwechsel ist zum einen bedeutsam für all jene, die sich für die Philosophie Descartes’ interessieren, insbesondere für das Verständnis vom Menschen als Körper-Geist-Einheit. Zum anderen dokumentiert er die philosophischen Überlegungen einer der gelehrtesten Frauen des 17. Jahrhunderts und belegt eindrucksvoll, auf welche Weise sich gebildete Frauen der Frühen Neuzeit in den philosophischen Diskurs einbringen konnten.
Kultur um 1800
Der Band dokumentiert die Arbeit eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft über 12 Jahre geförderten Großunternehmens, das sich dem zentralen Ereignis der Deutschen Kultur, der Periode um 1800 in Weimar/Jena widmete.
Unter dem Begriff "Ereignis" erfassen die Beiträge dieses Buchs einen zeitlich und räumlich lokalisierbaren Wirk- und Handlungsraum. Hier kulminierte die Aufklärung, weil bestehendes Gedankengut neu gedacht und experimentell in die soziale und wissenschaftliche Praxis überführt wurde. Jena, die »Stapelstadt des Wissens« machte dabei aus Wissen Kapital.
Auf dem Weg zur Konzeption des souveränen Individuums
Bedeuten 107 Versuche nicht zumindest 106 Fehlschläge? Hat hier jemand schlicht aus seinen Fehlern nicht gelernt oder sollte uns sein Beispiel vielmehr etwas lehren? Michel de Montaigne zelebriert wie niemand sonst das Scheitern, welches die Skepsis der Philosophie der Renaissance auferlegte. Unerschrocken und gutgelaunt wagen seine Essais die Schritte in jene Gassen, in welche uns Nikolaus von Kues zu Beginn der Epoche rief. Voller Tatendrang versucht sich die Vernunft am Chaos der Welt und den Fetzen des Individuums. Doch Montaigne wagt mehr – die epistemischen Zweifel und die verzweifelte Suche nach sich selbst bilden lediglich das Terrain, auf welchem im Angesicht der drohenden Wirklichkeit eine ethische Expedition unternommen wird. Dieser folgt Charlotte Bretschneider nach. Sie wählt die Essais als Reiseführer und orientiert sich an Montaigne als Exempel.
In: Ereignis Weimar-Jena
In: Ereignis Weimar-Jena
In: Der Briefwechsel zwischen Elisabeth von der Pfalz und René Descartes
In: Der Briefwechsel zwischen Elisabeth von der Pfalz und René Descartes
In: Ereignis Weimar-Jena
In: Montaignes exemplarische Ethik
In: Ereignis Weimar-Jena