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Nietzsches Ethik des guten Lebens
Ausgehend von Nietzsches kritischer Auseinandersetzung mit Schopenhauers Willensmetaphysik und Mitleidsethik rekonstruiert die Arbeit Nietzsches Moralkritik als Wiederaufnahme der antiken Ethik des guten Lebens. Nietzsches Pflanzenmetaphorik und seine autobiographischen Ausführungen dienen dabei als zentrale Elemente, von denen aus seine Moralphilosophie auf eine konstruktive Weise interpretiert wird. Die Monographie kombiniert philologische und systematische Herangehensweisen an Nietzsches Werk und zeigt die Reichweite und Grenzen von Nietzsches metaphorischer Sprache. Durch Einbezug der Denkfiguren »Ewige Wiederkehr des Gleichen« und »Großer Mittag« wird Nietzsches Ethik im Sinne des perfektionistischen Selbstverwirklichungsansatzes interpretiert. Gocha Mchedlidze nimmt eine kritische Bewertung der sich an sprachlicher Selbsterschaffung orientierenden Interpretationen vor und stellt die zentrale Rolle der Leiblichkeit in Nietzsches Modell der Lebensführung heraus. Das von Nietzsche favorisierte Unabhängigkeitsmodell des Verhältnisses von Moral und gutem Leben wird vom Autor kritisch erörtert und diskutiert.
Über die Möglichkeit der Philosophie nach der kopernikanischen Wende
Author: Arthur Kok
Arthur Kok klärt systematisch über das Grundverhältnis von Wissenschaft und Metaphysik auf, indem er zwei Schlüsseltexte der philosophischen Tradition einander gegenüberstellt: die ersten Teile von Kants Kritik der reinen Vernunft und Hegels Phänomenologie des Geistes.
Das Buch stellt die Frage nach dem Absoluten vorurteilslos und rekonstruiert, wie sie bei Kant und Hegel grundsätzlich abgehandelt wird. Die in ihren Augen notwendige Verwissenschaftlichung der Metaphysik wird sowohl bei Kant als auch bei Hegel mit einer "Wende zum Subjekt" verknüpft. Wie jedoch das Moment der Subjektivität im Wesen unseres Daseins genau gedacht werden soll, und wie ihre Explikation als Bedingung für die Möglichkeit der Metaphysik fungiert, darüber sind sich beide Denker nicht einig. Hier setzt Koks eigene Lösung des Problems an.
Die Auseinandersetzung um das Verhältnis der drei Kultursphären Kunst, Religion und Politik ist von zentraler Bedeutung für die Philosophie der Gegenwart. Diese Fragestellung resultiert nicht nur aus der Etablierung dieser Sphären als Einzelwissenschaften und dem damit verbundenen Autonomieanspruch, sondern basiert maßgeblich auf dem gesellschaftspolitischen Wandel und der damit notwendig werdenden kritischen Prüfung tradierter Hierarchien und Orientierungssysteme. Im Rekurs auf Hegel und die Konzeptionen des deutschen Idealismus diskutieren die Beiträge von Kunst – Religion – Politik exemplarische Versuche einer Bestimmung der Moderne am Leitfaden ästhetischer, religiöser und politischer Reflexion – nicht ohne dabei nach dem Ertrag für die Gegenwart zu fragen.
Dichten und Denken um 1800
Author: Christoph Jamme
Der Band zeigt Kontinuitäten und Distanzen in der Umbruchszeit um 1800 zwischen den literarhistorischen und philosophiehistorischen Epochen von Aufklärung, Idealismus, Klassik und Romantik.
Er beleuchtet auch das gerade um 1800 sich intensivierende Gespräch zwischen Philosophie und Literatur. Katalysator ist dabei die Auffassung des Mythos: Insgesamt läßt sich, paradigmatisch beim jungen Hegel, der Versuch beobachten, die Aufklärung wahrhaft allgemein zu machen, d.h. sie mithilfe der Mythologie auch den »Unaufgeklärten« zugänglich zu machen. Kritisch wird, etwa von Hölderlin, eine »höhere Aufklärung« gegen die »eisernen Begriffe« bloßer Rationalität gesetzt. Bei Goethe wiederum läßt sich ein mythopoietisches Verfahren beobachten, das den alten Mythos produktiv anverwandelt und ihn gemäß den Standards des Wissens der (aufgeklärten) Zeit künstlerisch präsentiert. All das fällt in eine Zeit der explosionsartigen Ausdifferenzierung des Wissens und der Wissenschaften, was am Beispiel der Universität Jena demonstriert wird.
Festschrift zum 60. Geburtstag von Christoph Jamme
In den Begriffen Mythos, Geist und Kultur spiegeln sich die thematische Breite und der innere Zusammenhang des Denkens von Christoph Jamme, dem diese Festschrift gewidmet ist. Die versammelten Beiträge, unter anderem zur mythischen Rationalität und ihrer Transformation in der Moderne, zum deutschen Idealismus, zur Kulturtheorie und zu verschiedenen kulturellen Objektivationen in Literatur und Malerei, zeigen prismatisch die vielfältigen Formen der menschlichen Vernunft sowie die unterschiedlichen Richtungen und Wege ihrer Kritik.
Hegels Grundlinien der Philosophie des Rechts
Author: Klaus Vieweg
Ein großer Mann verdammt die Menschen dazu, ihn zu explizieren. G. W. F. Hegel Hegels Rechtsphilosophie gehört keineswegs auf den »Friedhof der vergessenen Bücher«, sondern liefert einen der entscheidenden Beiträge zum Verständnis der heutigen Zeit, den theoretisch gehaltvollsten Entwurf einer Philosophie des freien Handelns. Das Denken der Freiheit gibt die erste umfassende Interpretation des wirkungsmächtigsten und zugleich meistgeschmähten Hegel’schen Werkes - der Grundlinien der Philosophie des Rechts - und leistet damit einen Beitrag zur Hegel-Renaissance, zum anstehenden hegelian turn in der Philosophie. Das Buch zeigt den aktuellen Kern dieser praktischen Philosophie unter dem Blickwinkel ihrer logischen Tiefenstruktur.
Untersuchungen zu Hegels Logik, Ethik und Ästhetik
Author: Klaus Düsing
Hegel gilt nicht umsonst als einer der wirkungsmächtigsten Denker der Philosophiegeschichte. Er war es, der durch ein neues dialektisches Denken eine bedeutende Innovation schuf und zugleich wichtige Denktraditionen fortführte.
Hegels dialektisches Denken ist deshalb ein faszinierendes Wechselspiel von Innovation und Tradition. Als Initialzündungen für Hegels Denken werden Auseinandersetzungen mit Platon, Aristoteles, Kant und Hölderlin untersucht sowie die Entwicklungsgeschichte seiner Dialektik nachvollzogen. Dieser Blick verleiht den Grundfragen der dialektischen Logik, der hegelschen Metaphysik und Subjektivitätstheorie sowie der Ethik und Ästhetik eine neue Klarheit.
Im Revolutionszeitalter
Burckhardt und Nietzsche, die bedeutendsten Querdenker des 19. Jahrhunderts, haben es mit merkwürdiger Zielstrebigkeit verstanden, ihr Leben als Leben im Werk zu gestalten. Vergleichend zu untersuchen, wie ihnen das gelang, eröffnet neue Einblicke in tiefer liegende Motive ihres Schaffens.
Burckhardt, der Basler Pionier der Kultur- und Kunstgeschichte, hat das Genie seines jungen Kollegen, des Professors für Philologie und angehenden Dichters und Denkers Nietzsche, nie verkannt. Die Radikalität, mit der Nietzsche sein großes Projekt der Umwertung aller Werte vorantrieb, war Burckhardt jedoch unheimlich. Nietzsche seinerseits wollte diese zunehmende Distanzierung seines älteren Kollegen nicht sehen. Er sprach ihn noch in einem seiner letzten Briefe als unseren »großen, größten Lehrer« an. In den 1930er und 1940er Jahren wurde das Verhältnis der beiden Basler Professorenkollegen engagiert diskutiert – unter der Prämisse einer unumgänglichen Entscheidung entweder für Burckhardt, den konservativen Bürgerhumanisten, oder für Nietzsche, den genialen Denker, Dichter und Propheten einer neuen Zeit. Von Burckhardts Zeitalter des Unheils, dem Revolutionszeitalter, das 1945, spätestens 1989 endete, entfernen wir uns im 21. Jahrhundert zusehends. Wir können heute versuchen, den Lebenswerken der beiden Persönlichkeiten, anstatt sie gegeneinander auszuspielen, in ihrer jeweiligen Eigenart gerecht zu werden. Leitmotive ihres Schaffens zeichnen sich im Lichte der zeitweise vertrauten Beziehung zwischen ihnen sogar besonders prägnant, klar und schön ab.
Schellings Freiheitsschrift 1809-2009
Vor dem Hintergrund des 200. Jahrestages des Erscheinens von Schellings Freiheitsschrift versucht dieser Band, in Auseinandersetzung mit den Erkenntnissen von Schellings Schrift Antworten auf drängende Fragen zu finden, die sich mit dem Problem der Freiheit in der Gegenwart verbinden.
Hier sind zu nennen: Freiheit als Streitgegenstand zwischen Hirnforschung und Philosophie, Freiheit im Prozess der Bildung und Bildungspolitik, Freiheit im Kontext der Religion.
Bei der Verhandlung dieser Fragen wird insbesondere die zentrale Bedeutung der Urteilskraft für Theorie und Praxis der Freiheit erkennbar.

Mit Beiträgen von:
Claudia Bickmann, Ralf Elm, Albert Franz, Carl Friedrich Gethmann, Jean-Christophe Goddard, Christoph Horn, Lutz Koch, Siegbert Peetz, Annemarie Pieper, Matthias Rath, Manfred Spitzer.
Zum philosophischen Anspruch Hegels an der Schwelle zum System
Author: Alexander Tikal
Hegels Philosophie wird aktuell unter dem Zeichen des Intellektualismus verstanden und verhandelt. Paradigmatisch ist das Urteil, sie sei »bloß logisch«. Rettungsversuche scheitern bislang an den Prämissen, die dieses Urteil nach sich ziehen.
Alexander Tikal liefert, ausgehend von den die philosophische Jugend Hegels beschließenden Entwürfen an der Schwelle zum System, die Basis für eine weitergehende Erschließung. Ansatz ist der Antezessor des Absoluten, der Begriff des Lebens. Eines der obstinaten, Hegel ins Intellektualistische verzerrenden Mißverständnisse im Grundsätzlichen besagt, das spekulative Denken gehe hervor aus dem Kant-Fichteschen Rationalismus. Dagegen wird vertreten, denkerischer Ausgang Hegels sei der »Standpunkt des Geistes«, den Hegel als den Standpunkt F. H. Jacobis benennt.