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Die von Federico Celestini, Simon Obert, Matteo Nanni und Nikolaus Urbanek herausgegebene Reihe erörtert grundlegende Dimensionen musikalischer Notationen und stellt hierbei die Aspekte der Ikonizität, Materialität, Performativität und Operativität in das Zentrum. Die Überlegungen kreisen um die Formulierung einer Theorie der musikalischen Schrift.
Die Reihe ist abgeschlossen.
Series Editors: Aleida Assmann and Jan Assmann
Die Reihe ist abgeschlossen.
Claims and Limits of a Lost Discipline
Volume Editors: Andrea Allerkamp and Martin Roussel
When the Werner Reimers Foundation organized a colloquium on Human Ethology in 1977, it was about Claims and Limits of a New Discipline as a bridge between biology and the social sciences and humanities. As a lost discipline, however, the interdisciplinary approach to ethology only takes shape in a dispersed dispositif. This is the framing argument, which derives from the nucleus of ethology, namely that the starting point of all knowledge is the body in its possibilities of movement in time and space to affect and be affected. In their essays (English or German), the contributors to this collection have worked through the heterogeneity of ethological thought – from Spinoza to Jakob von Uexküll, Gregory Bateson, Gilles Deleuze and Félix Guattari, Philippe Descola, or Isabelle Stengers – and practice – as, for example in the works of Virginia Woolf or Marcel Beyer – and have taken it as an opportunity to relocate ethology,
I. as an “Immanent Ecology,” with essays by Kerstin Andermann, Hanjo Berressem, and Verena Andermatt Conley
II. in the discussion of “Anthropological Contrasts,” with essays by Marc Rölli, Mirjam Schaub, and Stefan Rieger, and
III. in “Ethological Interferences and Practices,” with essays by Stephan Zandt, Anthony Uhlmann, and Adrian Robanus
A commentary by Sophia Gräfe concludes the volume.
Die Bedeutung von materiellen Artefakten, die in ihrer Form unverändert bleiben, kann sich durch räumliche Bezüge und durch den Wechsel des Kontexts verändern. Durch die räumliche Zuordnung inszeniert, können Artefakte inhaltlich festgelegt oder akzentuiert werden bzw. eine neue Bedeutung erlangen. Inhaltlich festgelegte Artefakte können durch ihre Aufstellung einen Raum, manchmal eine ganze Landschaft, neu und spezifisch deuten. Dabei lassen sich verschiedene Ausprägungen von Kontextwechseln finden. In diesem Band werden räumliche, historische, topographische und diskursive Kontextwechsel in Fallbeispielen analysiert und deren Bedeutungen und Überschneidungen kritisch reflektiert. So zeigen Artefakte der Antike, wie Bildwerke gezielt aus ihren urspr ünglichen Aufstellungskontexten herausgelöst und neu integriert worden sind, wobei dies entsprechend oder entgegen der älteren Verwendung geschehen konnte. Für die Neuzeit lässt sich zeigen, dass sich durch die Sammlung und die Anordnung von Artefakten Wissenssysteme etablieren und stabilisieren lassen. Hier schließen sich Fragen an: etwa nach der Verwendung von Gegenständen, die eigens für Reisen und den Transfer in andere kulturelle Bereiche geschaffen worden sind; oder nach der Rolle von durch Migrant:innen mitgebrachten Objekten als Identitätsmarker.
Breslau, Stettin und Königsberg gehörten 1937 auch zu von der NS-Aktion „Entartete Kunst“ betroffenen Städten. Engagierte Museumsdirektoren hatten dort zuvor umfassende Sammlungen moderner Kunst aufgebaut. Mit der Beschlagnahme wurde die jahrelange Museumsarbeit zerstört.
Alle drei Städte gehörten schon vor der territorialen Ausdehnung zum Deutschen Reich. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs befanden sie sich durch die im Potsdamer Abkommen 1945 geregelte geographische Neuordnung in Gebieten der polnischen bzw. sowjetischen Verwaltungshoheit. Damit waren sie von der juristischen Klärung der Beschlagnahmeaktion und den musealen Regenerationsbestrebungen in Deutschland ausgeschlossen. Die besonderen Umstände geben Anlass, Licht auf die damaligen Geschehnisse zu werfen und nach den Auswirkungen bis heute zu fragen.
»Weltliteratur in der longue durée« ist eine Zusammenschau weltliterarischer Fallstudien aus den letzten zehn Jahren. Einerseits greifen sie bestehende Diskussionen auf, andererseits denken sie darüber nach, wie Theorien zur Weltliteratur in Zeiten von Migration und Globalisierung aussehen könnten. Welche Rolle spielen Mobilität, Übersetzungen und die doppelte Zugehörigkeit von Texten zu einer lokalen wie auch weltliterarischen Tradition? Wie lässt sich Weltliteratur außerhalb des Kanons denken? Ausgehend von diesen Fragen rücken Aspekte wie Mündlichkeit, Eurozentrismus, Institutionalisierung, Kanon und Wertung in den Blick. Dabei liegt die Besonderheit des Bandes nicht nur in der zeitlichen Verlängerung eines Konzepts von Weltliteratur, der »longue durée«, sondern auch in dem interdisziplinären Zugang aus Perspektive der Literaturund Medienwissenschaften, der Ethnologie und der Folkloristik.
Logik - Rhetorik - Ästhetik
Wie schön muss die Philosophie sein, wenn es ihr um die Kunst geht? Und wie schön darf sie sein, wenn sie die Kunst als Weg zur Freiheit behaupten möchte? Friedrich Schiller gab mit seinem philosophischen Stil auf diese wichtigen Fragen durchaus überraschende Antworten.
Mit Form und Stil seiner Philosophie brüskierte Friedrich Schiller die Erwartungen seiner Zeitgenossen. Bis heute wirft das faszinierend Ungewöhnliche seines philosophischen Schrifttums etliche Fragen auf, besonders hinsichtlich der Verknüpfung von poetischen, rhetorischen oder im engeren Sinne philosophischen Elementen. Die Studie rekonstruiert, nicht zuletzt anhand von bisher unberücksichtigten Quellen zu Logik und Rhetorik, die Voraussetzungen und Normen von Schillers Denkbewegungen. Aber sie verortet die Erkenntnisse zugleich im Kontext der Debatten darüber, wie komplexe neue philosophische Gedanken an ein breites Publikum zu vermitteln sind – um somit die Bedeutung der Form für eine Philosophie zu ergründen, die der Kunst eine unabdingbare Funktion in der Gesellschaft garantieren möchte.