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Das Denkbild des Heiligen im anthropologischen und ästhetischen Diskurs der Moderne
Author: Alexander Kuba
Attribute wie heilig, sakral und vor allem tabu bezeichnen ein ambivalentes Phänomen, das sich die Moderne mit dem Bedeutungsspektrum des lateinischen ›sacer‹ erklärt hat: ehrwürdig und unantastbar, aber auch verworfen und unberührbar, strikt von der Sphäre des ›profanum‹ getrennt und irreduzibel anders.
Doch das lateinische Wort ›sacer‹ hat seine Verständlichkeit verloren. Die Moderne überblendet es mit einem ethnologischen Tabubegriff, der die Leitdifferenz heilig/profan mit der Binnendifferenz rein/unrein verbindet und so die Faszinationsgeschichte eines anziehenden Schreckens schreibt, der sich im Deutschen nicht durch ein einzelnes Wort wiedergeben lässt. Von William Robertson Smith, James George Frazer, Sigmund Freud und Rudolf Otto über Émile Durkheim, Marcel Mauss und Claude Lévi-Strauss bis zu Georges Bataille und Antonin Artaud zeichnet das Buch diesen Diskurs nach.
Wie systematisch ist Hegels System?
Das Bild der Philosophie Georg Wilhelm Friedrich Hegels, wie wir es kennen, ist zu großen Teilen immer noch eine Frucht des Stilisierungswillens seiner Schüler, die nach dem Tode des Meisters dessen Lehre systematischer präsentieren wollten, als diese in Wahrheit gewesen ist. Es gibt viele Untersuchungen zu seinen Teilen, aber kaum ein Buch zum Ganzen des Systems.
Gerade im Blick auf den anstehenden Abschluss der Edition der Vorlesungen innerhalb der Gesammelten Werke müsste aber eine Frage mit Nachdruck gestellt werden: Wie sieht es in Wahrheit mit Hegels System aus? Das System ist nicht so systematisch wie es scheint, oder, anders gesagt, das späthegelsche System ist nicht so stringent, wie man meinen könnte.
Zum Bildungsauftrag der Universität im 21. Jahrhundert
Der "Bologna-Prozess" symbolisiert wie kein anderes Schlagwort die Krise der europäischen Bildungsanstalten – doch liegt »Bologna« der Krise zugrunde, oder bietet die umstrittene Reform bereits den Ausweg?
Kritiker befürchten, dass bei der praktischen Umsetzung des Bologna-Prozesses die Hochschulen zu höheren Lernfabriken umgestaltet werden und nicht länger ihren eigentlichen Zweck erfüllen – nämlich in der Tradition Wilhelm von Humboldts der Wissenschaft zu dienen und Persönlichkeiten zu bilden. In diesem Zusammenhang geht es daher immer auch um die Frage, ob einzelne Komponenten von Humboldts Universitätskonzept anachronistisch geworden sind.
Der Band behandelt das Problem in historischer wie systematischer Hinsicht und aus der Perspektive verschiedener Einzelwissenschaften (Philosophie, Theologie, Pädagogik, Geschichtswissenschaft, Literaturwissenschaft). Teil 1 untersucht die Wurzeln des humanistischen Bildungsideals vor der Folie wechselnder gesellschaftlicher und politischer Ansprüche. Teil 2 beleuchtet Risiken und Chancen des Bologna-Prozesses. Explizit oder implizit müssen sich alle vorgestellten Universitätsreformen an den Idealen Humboldts messen.
Zum Projekt einer „erweiterten Vernunft“, das die Phänomeno-logie seit jeher verfolgt, gehört der Versuch, die zahlreichen Verhältnisse zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtba-ren zu klären. Dabei geht es im Rahmen einer Ästhesiologie oder einer Aisthetik nicht nur um eine Untersuchung der Potenziale des Sichtbaren, sondern auch des Unsichtbaren. Diese verweisen entweder auf den Grund der Möglichkeit der weltlichen Sichtbarkeit oder auf eine Grenze im Sinne eines „Ur-originären“, das sich dem Er-scheinen entzieht. Im ersten Fall nähert man sich dem Unsichtba-ren mit einer Kunst des Sehens dessen, was anderen unzugäng-lich bleibt, im zweiten Fall mit einer Kunst des „abweichenden“ oder anderen Sehens. Wir sehen meist nur, was wir bereits verste-hen, und sobald wir (wie in der Kunst) Unverständliches sehen, sehen wir plötzlich ganz anders.
Aufsätze aus dem Merkur
Author: Volker Gerhardt
Volker Gerhardt, seit 1992 Professor für Philosophie an der Berliner Humboldt-Universität, Koordinator der Akademieforschung in der Bundesrepublik Deutschland und Mitglied zunächst des Nationalen, dann des Deutschen Ethikrates legt hier die Sammlung seiner seit 1999 erschienen Merkur-Aufsätze vor. Sie behandeln Grundsatzfragen der Philosophie, der Politik und der Ethik – ausgehend von aktuellen Fragen der öffentlichen Diskussion. Die Aktualität hat sich bislang noch in keinem Punkt erledigt, zumal der Autor im Vor- und im Nachwort seine umstrittenen Positionen zur Bioethik und zur internationalen Politik erläutert. In der Einleitung wird erklärt, dass sich alle Beiträge einer existenziellen Erfahrung verdanken, die in der Methode des exemplarischen Denkens auch für andere erschlossen wird. So wird verständlich, wie nahe selbst die größte philosophische Abstraktion dem Ausgangspunkt des philosophischen Denkens – der sinnlichen Erfahrung und der konkreten Problembewältigung – ist. Das exemplarische Denken bewegt sich im Medium des Allgemeinen, bezieht aber seine ganze Beweiskraft aus der Gegenwart des Individuellen, die nur für Individuen Bedeutung hat.
Trauermusik durch die Jahrhunderte
Editor: Volker Kalisch
Dieser Tagungsband bringt das brisante und oft verdrängte Thema des Todes speziell im Zusammenhang mit Musik zur Sprache. Aus unterschiedlichsten Blickwinkeln und Verständnissen heraus vermitteln die einzelnen Beiträge Ansichten und Perspektiven zur Trauermusik. Diese Initiative will nicht nur Darstellung bleiben, sondern Anstoß zu weiteren Reflexionen zu diesem so ‚lebensnahen’ Thema liefern.
Mathematische Innovationen und ihre kulturellen Folgen
Series:  Kulturtechnik
Dass Mathematiker – und damit die Mathematik – gemeinhin als weltfremd gelten, ist eine weitverbreitete und tiefverwurzelte Ansicht. Daran hat auch die ständig zunehmende Bedeutung der Mathematik für moderne hochtechnologische Entwicklungen bislang nicht viel geändert, bei aller Hochachtung, die der Mathematik als Wissenschaft gezollt wird. Der vorliegende Sammelband untersucht deshalb, aus sehr unterschiedlichen Perspektiven, die kulturellen Wirkungen mathematischer Entdeckungen. Dabei wird den spezifischen kulturellen Mechanismen der Vermittlung besondere Aufmerksamkeit geschenkt. An dieser Stichprobe beteiligen sich Wirtschafts- und Kulturwissenschaftler, Mathematikhistoriker, Mathematiker und Informatiker. Das facettenreiche Bild, das sich bietet, enthüllt die bedeutende Rolle der Mathematik auch für die kulturelle Entwicklung insgesamt. Es wird aber ebenso deutlich, dass diese Rolle seit jeher bezahlt werden muss mit dem Verzicht auf Urheberschaft: Die Produkte der Mathematik lassen sich in größerem Maßstab nur mit „Benutzeroberflächen“ absetzen, die das wesentliche Mathematische unsichtbar machen. Aus dem Inhalt 1. Einleitung 2. JUDITH FIELD The visuell art 3. DAVID KING Astronomy and mathematics in the service of religion: the case of Islam 4. GIORGIO ISRAEL The mathematics of homo oeconomicus 5. THOMAS MACHO Zeitrechnung und Kalenderreform 6. WOLFGANG COY Rechnen und Rechenmaschinen als kultureller Faktor 7. FRIEDRICH KITTLER Buchstaben? Zahlen? Codes 8. JOCHEN KOUBEK Normative Mathematik in der Betriebswirtschaftslehre 9. RAINER BAYREUTHER Mathematik und Musik in der frühen Neuzeit
Zur Philosophie Henri Bergsons
Author: Mirjana Vrhunc
Das Evangelium als Antwort
Series:  Periagoge
Author: Eric Voegelin
Translator: Helmut Winterholler