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AutorInnen: Wolfgang Lenzen und Ansgar Lorenz
Platons Ideen, Hobbes Leviathan, Kants kategorischer Imperativ… Dies ist nur ein Ausschnitt von Ideen, deren Entwickler sich einen dauerhaften Platz in der Geschichte der Philosophie gesichert haben. Der Philosophiekanon jedoch wäre höchst unvollständig ohne Gottfried Wilhelm Leibniz: Genie der Barockzeit.
Leibniz (1646–1716) entpuppte sich im Laufe seines Lebens als bahnbrechender Mathematiker, der auch sein philosophisches System „more geometrico“, d.h. logisch-axiomatisch aufgebaut hat. Er erfand nicht nur die erste „4-Spezies-Rechenmaschine“ – ein früher Vorläufer des Taschenrechners. Durch Weiterentwicklung des binären Zahlensystems kann man ihn, in Zusammenhang mit der Erfindung des Computers, als frühen Wegbereiter der Digitalisierung ansehen. Nicht zuletzt begründete er parallel zu Newton die Infinitesimalrechnung und auch sein religiöses Weltbild gewann er aus dem Geist der Mathematik: Seine Auffassung der Schöpfung der Welt beruht auf der Annahme, Gott könne durch bloße „Berechnung“ ermitteln, welche der vielen möglichen Welten die beste sei. Leibniz „mathematische Metaphysik“ verstehen – mit „Philosophie für Einsteiger“ kein Problem!
Praktiken antikonsensualer Rede in Philosophie und Rhetorik der Antike, Frühen Neuzeit und Moderne
AutorIn: Christian Wilke
Widerspruch gegen Konsens dient der Durchsetzung von Interessen, dem ästhetischen Vergnügen und der Verbreitung der Wahrheit. Der Band wirft Schlaglichter auf die Geschichte einer vergessenen Schlüsselkategorie von der Klassischen Rhetorik bis zur Romantik.
Das Phänomen antikonsensualer Rede wird anhand des Begriffs der Paradoxie untersucht, der heute zumeist den logischen Widerspruch meint, im traditionellen Verständnis aber eine Rede oder eine These gegen (gr. pará) eine allgemeine Meinung (gr. dóxa) bezeichnet hat. Dabei werden verschiedene Praktiken antikonsensualer Rede nach ihrer Zwecksetzung und ihrer Formgebung unterschieden, die ihrerseits darauf hinweisen, in welchem Verhältnis Mensch, Sprache und Wahrheit jeweils gesehen werden. So wird erstmals ein Bogen von sophistischen Schaureden über moralphilosophische Lehren der Antike und der Renaissance bis hin zu den epochemachenden Aufwertungen des untersuchten Phänomens in Aufklärung und Frühromantik geschlagen.
in Paradoxie und Konsens
in Paradoxie und Konsens
in Paradoxie und Konsens
in Paradoxie und Konsens
in Paradoxie und Konsens
in Paradoxie und Konsens
in Paradoxie und Konsens
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