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Der anti-objektivistische Einwand in Philosophie und Kunst
Was ist und was kann Kunst? Die zentralen Fragen der philosophischen Ästhetik sind nur anti-objektivistisch zu beantworten. Doch was das heißt, das zeigt sich erst in der Begegnung historisch-systematischen Denkens mit der Kunst.
Andrea Sakoparnig plädiert dafür, im Ausgang von der Frage nach der Objektivität des Ästhetischen die beiden zentralen Fragen der philosophischen Ästhetik neu zu stellen. Dazu rekonstruiert und diskutiert sie den in der philosophischen Tradition formulierten Einwand vom objektivistischen Missverständnis, den sie auf seine Wurzeln hin reflektiert und mit drei paradigmatischen Kunstwerken der Avantgarde konfrontiert. Damit begibt sie sich auf den Weg zu einer neuen Ontologie des Kunstwerks, die den heterogenen Plural der Seins- und Erscheinungsweisen von Kunst zum Ausgang nimmt.
Uses and Abuses of an American Icon
Thoreau in an Age of Crisis reconsiders the relevance of 19th-century-American naturalist, philosopher, and social reformer Henry David Thoreau to our troubled present.
This new anthology collects the work of fourteen leading scholars from various disciplines. They consider Thoreau’s life and work in light of contemporary concerns regarding racism, climate change, environmental policy, and political strife. They review Thoreau’s trajectory as a scientist and literary artist, as well as his evolving attitudes toward Native American cultures. Its essaysists also consider Thoreau’s acoustics, concepts of play, and impact on later writers. Most provocatively, they reveal a vulnerable and empathetic Thoreau, a far cry from the distanced and misanthropic critic often portrayed in popular culture.
Erfahrungen von Identität und Alterität im 18. Jahrhundert
Menschen, Waren, Texte und Ideen zirkulieren im 18. Jahrhundert über den Atlantik und begründen so eine transatlantische Aufklärung.
Der vorliegende Band geht auf ein interdisziplinäres Forschungskolloquium an der Universität Paderborn zurück. Fachvertreter:innen der Komparatistik, Romanistik, Germanistik, Geschichtswissenschaft und Philosophie richten den Blick auf den Atlantik als Transfer- und Verkehrsraum des 18. Jahrhunderts. Im atlantischen Raum, so der Tenor der hier versammelten Beiträge, werden die inneren Widersprüche dieses Jahrhunderts mit besonderer Anschaulichkeit sichtbar, insofern sich hier Freiheit und Sklaverei, Gleichheit und Kolonialismus, Autonomie und Heteronomie kreuzen. Systematisch lesbar wird damit eine transatlantische Aufklärung, und d.h. die Selbstbehauptung und -reflexion der europäischen Aufklärung in steter Auseinandersetzung mit dem transatlantischen ‚Anderen‘.
Claims and Limits of a Lost Discipline
Volume Editors: Andrea Allerkamp and Martin Roussel
When the Werner Reimers Foundation organized a colloquium on Human Ethology in 1977, it was about Claims and Limits of a New Discipline as a bridge between biology and the social sciences and humanities. As a lost discipline, however, the interdisciplinary approach to ethology only takes shape in a dispersed dispositif.
This is the framing argument, which derives from the nucleus of ethology, namely that the starting point of all knowledge is the body in its possibilities of movement in time and space to affect and be affected. In their essays (English or German), the contributors to this collection have worked through the heterogeneity of ethological thought – from Spinoza to Jakob von Uexküll, Gregory Bateson, Gilles Deleuze and Félix Guattari, Philippe Descola, or Isabelle Stengers – and practice – as, for example in the works of Virginia Woolf or Marcel Beyer – and have taken it as an opportunity to relocate ethology, 1. as an “Immanent Ecology”, 2. in the discussion of Anthropological Contrasts”, 3. in “Ethological Interferences and Practices”.
Elemente einer Poetik von Hegels "Phänomenologie des Geistes"
Author: Ivan Boldyrev
In diesem Buch wird Hegels Phänomenologie des Geistes als ein literarischer Text gedeutet, der seine Überzeugungskraft aus der Lektüre anderer Texte schöpft. Untersucht werden die politischen und ästhetischen Konsequenzen dieser Interpretation.
Das dialektische Philosophieren ist ein Bedürfnis, die vergangenen Gedankensysteme – die Texte – in ihrer eigenen Logik als mangelhafte aufzuweisen und zu überwinden, um dadurch die letzte spekulative Synthese zu etablieren. Aber dieselbe Operation macht – so die Hauptthese des Buches – das Spekulative selbst verwundbar, das damit in seiner unselbständigen Verfassung und in seinem Scheitern aufgewiesen wird. Die im Buch dargestellten Gesten des Anleihens und der Affinität sind nicht nur für Hegels Stil prägend. Sie können auch das Dialektische selber neu bestimmen – als eine verschwindende, fast unmögliche Stimme, eine Bemühung, aus der Verschränkung unvereinbarer, konfligierender Diskurse einen Sinn zu gewinnen.
Eric Voegelin-Studies: Supplements flankiert als wissenschaftliche Buchreihe das 2022 startende Eric-Voegelin-Jahrbuch und bietet ein ideales Forum, spezifische Aspekte der dort erscheinenden Beiträge weiter auszuführen. So entstehen Spielräume für kleinere oder größere Monografien sowie Publikationen mehrerer Autor:innen. Wie das Yearbook sind die Supplements als internationales und interdisziplinäres Projekt konzipiert. Sie sollen den wissenschaftlichen Austausch und die internationale Zusammenarbeit über Voegelins Werk erweitern.
Religionsphilosophie von Kant zu Nietzsche
Author: Edith Düsing
Es geht um die bis heute währende Auseinandersetzung zwischen Atheismus und Religionsphilosophie. Im Ausgang von Kants Kritik des Atheismus und seiner ethisch fundierten Gotteslehre wird eine Typik von Denkformen des Atheismus entworfen. Anhand dieser Typik kann die Eigenart von Nietzsches Atheismus herauskristallisiert werden.
Des Näheren wird Nietzsches Verfremdung von Kants Gottespostulat untersucht. Grundstürzende Konsequenz ist Nietzsches Voraussicht des europäischen Nihilismus. In Entsprechung zu Nietzsches Destruktion der Gottesidee steht die von ihm konsequent zu Ende gedachte und in der Folgelast gefährliche Umkehr der Tradition der Geistseele zur Tierseele des Menschen. Dieser düsteren Prophetie werden klassische Modelle des Verhältnisses von Gott und Ich bei Fichte, bei Hegel, bei Hölderlin und Kierkegaard in ihrer argumentativen Klarheit und Überzeugungskraft entgegengestellt.
Symbols of Order in Eric Voegelin’s Order and History, Vol. I
Since the publication of the German edition of Israel and Revelation a noteworthy turnaround in the method of conducting research on this book has taken place.
The innovation consisted of bringing its interdisciplinary nature into greater relief, an aim which is further pursued by the essays collected in the present volume. Its four thematic sections focus respectively on civilization forms, on the order of human history, on specific aspects of Old Testament exegesis, and finally on the meaning of the term “revelation” in the context of the biblical events narrated.
Interdisziplinäre Studien zu Randgebieten der Wissenschaft in der Moderne: Wie muss etwas Neues beschaffen sein, damit es im Wissenschaftssystem verankert werden kann?
Unter welchen Umständen werden wissenschaftliche Heterodoxien als Innovationen anerkannt, als Minderheitenpositionen toleriert oder als Aberrationen abgelehnt? Welche Prozesse begünstigen die Integration alternativer Theorien in ein dominantes Paradigma, welche begünstigen ihre Marginalisierung? Diesen Fragen geht der Band „Wissenschaftliche Heterodoxien in der Moderne“ nach.
Differenz und Kohärenz kultureller Ausdrucksformen
Volume Editors: Dietrich Boschung and Ludwig Jäger
>‚Wort‘ und ‚Stein‘ bezeichnen grundsätzlich unterschiedliche Medien des kulturellen Gedächtnisses und der Ausdrucksformen der Künste. Sie stehen in spannungsreichen Beziehungen zueinander; gleichzeitig sind sie vielfach ineinander gearbeitet und aufeinander bezogen.
Mit den Beiträgen dieses Bandes wird das skizzierte mediale Spannungsverhältnis der Sinn-Medien ‚Wort‘ und ‚Stein‘ unter verschiedenen disziplinären und systematischen Perspektiven in den Blick genommen, die von der Ägyptologie und der Archäologie bis zu Literatur-, Sprach- und Zeichentheorie reichen. Auch wenn die Kunst- und Zeichentheorie Hegels die Anregung zur Fragestellung des Bandes bot, so gilt das nicht für seine postulierte Hierarchie der Künste, die den Paragone von Skulptur, Malerei, Dichtung und Musik seit der frühen Neuzeit fortsetzte. Vielmehr untersuchen die Beiträge die Bezugnahme und die Wechselwirkung der unterschiedlichen Ausdrucksformen.