Antikes Porträt als Figuration des Besonderen
Das Buch untersucht, wie Porträts der griechischen und römischen Antike den Vorstellungen von Besonderheiten eines bestimmten Individuums eine anschauliche Form geben und sie damit dauerhaft machen. In der Verschränkung von Fallstudien und allgemeinen Reflexionen werden drei Aspekte untersucht: Die Voraus - setzungen für die Entstehung der Bildnisse; die medialen Bedingungen der Entstehungsprozesse; die Wirkmacht der gewordenen Form. Zusammen mit komplementären Figurationen des Individuellen wie Namen, Siegelbild oder distinkten Auszeichnungen soll das Porträt als Abbild eine Person eindeutig bezeichnen. Es kann sie durch die Hervor - hebung von Eigenheiten als einzigartig darstellen oder durch die Übernahme allgemeiner Züge die Verbun - denheit mit überindividuellen Werten betonen. Der Wunsch nach Vergegenwärtigung bedeutender Personen steht denn auch am Anfang der Forschungsgeschichte des antiken Porträts.
Series Editors: Daniel Weidner and Sigrid Weigel
Die Reihe ist mit Band 3 abgeschlossen.

Die Benjamin-Studien sind ein internationales Forum für die Auseinandersetzung mit den Schriften und dem Denken Walter Benjamins. Sie erscheinen in einem ein- bis zweijährigen Rhythmus.

Das Potential von Benjamins Denk- und Arbeitsweise ist längst nicht erschöpft, die Komplexität seiner Schriften in vielen Teilen und Aspekten längst nicht erschlossen. Trotz der Fülle vorhandener Untersuchungen und Adaptionen hat sich - angesichts der Entwicklung von Künsten, Medien und Technik und angesichts aktueller Ereignisse im Feld von Religion und Politik - der Wirkungsradius von Benjamin jüngst in internationaler und interdisziplinärer Perspektive ausgeweitet.
Russian Reprintings and Printings
Die Reihe ist abgeschlossen.
Series Editor: Hellmut Seemann
Die Reihe ist abgeschlossen.