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AutorIn: Alexander Berg
Was wusste Wittgenstein von Hegels Philosophie und wie verhält sich sein Denken zu demjenigen Hegels? Antwort auf diese Fragen sucht die vorliegende Studie in einer aufmerksamen Rekonstruktion der verschiedenen Bemerkungen Wittgensteins zu Hegel.
In einer späten Bemerkung bringt Wittgenstein das Verhältnis seiner eigenen Philosophie zu derjenigen Hegels auf den Punkt: „Mir scheint, Hegel will immer sagen, daß Dinge, die verschieden aussehen, in Wirklichkeit gleich sind, während es mir um den Nachweis geht, daß Dinge, die gleich aussehen, in Wirklichkeit verschieden sind.“ Um besser verstehen zu können, was er dabei im Sinn hatte, werden die verschiedenen Bemerkungen Wittgensteins zu Hegel in den Kontext der Entwicklung seines philosophischen Denkens gestellt, und es wird – auch ganz in Wittgensteins Sinne – weitergefragt, was dieses Denken mit der philosophischen Tradition verbindet.
Nietzsches Chiffren der Transzendenz
AutorIn: Jutta Georg
In der Nietzscheforschung findet sich keine Studie, die sich explizit mit den Relationen zwischen dem Übermenschen und der ewigen Wiederkehr sowie mit deren Relevanz in Nietzsches Philosophie auseinandersetzt. Deren Verknüpfungen und ihrer Bedeutung für Nietzsches Philosophie widmet sich die Studie. Dabei wird die gesamte Bandbreite der nietzscheanischen Menschentypen – ausgehend von der These, dass es Nietzsche immer um den schaffenden Menschen geht – vom „Heerdenthier“ bis zum Übermenschen so diskutiert, dass die mit ihnen verbundenen Dispositive (Metaphysik, Religion, Moral, Philosophie und Kunst) in Nietzsches Evaluation transparent werden. Zudem Nietzsches favorisierte strebensethische Selbsttechniken, die tragische Bejahung/Amor fati, das aktive Vergessen, der hohe Punkt der Perspektive, das Pathos der Distanz etc. dahingehend prüfen, inwieweit sie auch als Vorbereitung für eine übermenschliche Zukunft dienen.
In der Forschung besteht Einhelligkeit darüber, dass Nietzsches Übermensch nicht in einem christlichen Kontext angehörig ist. Das entbindet jedoch nicht von der Frage, ob er in seiner Philosophie diskurstheoretisch an die Stelle des toten Gottes tritt, und ob mit ihm, entgegen Nietzsches Intension, eine Teleologie verbunden sein könnte. Wie bedeutend ist dieser Topos und der der ewigen Wiederkehr im Gesamtgefüge seines Denkens und umgekehrt, würde es ohne sie ein anderes sein. Diese Fragen sind bisher nicht angemessen diskutiert worden, weil die besondere Relevanz dieser Topoi nicht angemessen gewichtet wurde. Hier will die Untersuchung neue Erkenntnisse vorlegen, die auch unser Verständnis und Selbstverständnis als abendländische Menschen tangieren, allzumal Nietzsche dazu aufruft, diese zu überwinden. Umfassende Bejahung ist für Nietzsche unverzichtbar, weil durch die Lehre der ewigen Wiederkehr für ihn belegt ist, dass alles und jedes, auch jeder Augenblick als Teil des ewigen Ganzen unverzichtbar, notwendig und gerechtfertigt, erkennbar und begreifbar ist, und dass er wiederkehrt. Die Bejahung der Wiederkunft, die letztlich nur ein Übermensch umfassend vollziehen kann, übersteigt damit, wie ich es sehe, das eingeforderte Bejahungslevel für den des Übermenschen. Sie ist gleichsam der Prüfstein für den Erfolg sämtlicher Prozeduren des Jas. Gelingen diese, dann hätte das Ja über das Nein umfassend und definitiv gesiegt. Nietzsche folgert. Für Nietzsches Philosophie der Bejahung, die ein der Transformation ist, sind der Übermensch und die ewige Wiederkehr unverzichtbare Topoi.
Zur Kritik der Erfahrung nach Hegel
Das Stichwort der ›Narben des Geistes‹ aus der Phänomenologie des Geistes nutzt die Untersuchung zu einer Kritik Hegels, die ihren Ausgang vom Verhältnis von Geist und Sprache, von Literatur und Philosophie nimmt.
Hegels Phänomenologie des Geistes stellt bis heute den umfassendsten Versuch dar, einen für die Moderne gültigen Begriff der Erfahrung zu begründen. Unter dem Stichwort ›Narben des Geistes‹ greift die Untersuchung Hegels Ansatz auf, um ihn zunächst mit literarischen Texten von Sophokles, Diderot und Goethe und in einem zweiten Schritt mit alternativen philosophischen Modellen von Benjamin bis zu Foucault zu konfrontieren. Den Abschluss bildet die Frage nach Erfahrungsbegriffen vor (Montaigne), parallel zu (Hölderlin) und nach Hegels Zeit (Nietzsche). Das Ziel der Untersuchung besteht in einer Kritik des Hegelschen Erfahrungsbegriffs im Blick auf den ästhetischen Diskurs der Moderne.
in Phänomenologie des praktischen Sinns
in Phänomenologie des praktischen Sinns
in Phänomenologie des praktischen Sinns
in Phänomenologie des praktischen Sinns
in Phänomenologie des praktischen Sinns
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