Nach Titel durchsuchen

Sie sehen 1 - 10 von 375 Elemente für :

  • Sozialphilosophie & Politische Philosophie x
  • Bevorstehende Publikationen x
  • Neuerscheinung x
  • Veröffentlichte Titel x
Alles löschen
Dynamiken zweckrationaler Passion
AutorIn: Eckart Goebel
AutorIn: Benjamin Schmid
Der Autor legt die wachsende Bedeutung der Architektur im politischen Denken des Mittelalters dar. Er demonstriert, wie Architektur zu einer Grundlage politischen Denkens wurde und wie Architektur dieses Denken beeinflusste. Das Buch analysiert die grundlegenden Verbindungen von Politik und Architektur. In zwei Teilen wird die Rolle der Architektur im politischen Denken des Mittelalters anhand zahlreicher Schrift- und Bildquellen untersucht. Im ersten Teil wird der weite Weg der Architektur hin zu ihrer Anerkennung in der mittelalterlichen Wissenschaftssystematik überblickt. Im zweiten Teil werden repräsentative Orte mittelalterlichen Denkens herausgearbeitet. Das Buch demonstriert damit den Bedeutungszuwachs der Architektur innerhalb des mittelalterlichen politischen Denkens, legt die Ursprünge der Verbindung von Politik und Architektur offen und zeichnet die Aufwertung der Architektur zu einem Fundament der Politik nach.
in Politisches Denken und Architektur im Mittelalter
in Politisches Denken und Architektur im Mittelalter
in Politisches Denken und Architektur im Mittelalter
in Politisches Denken und Architektur im Mittelalter
Über die Folgen der Netz- und Geopolitik von Facebook, Google, Amazon & Co.
AutorIn: Manfred Faßler
Sind Mensch-Medien-Vernetzungen demokratiefähig? Wie können Demokratieoptionen greifen, wenn das Individuum in der technischen Vokabel der User*in aufgelöst wird? Wenn sich Demokratie im ständigen Zugang zu allen Informationen manifestiert, wie funktioniert sie in einem System, das Informationen ›vorsortiert‹? Die vorliegende Studie ist datentechnische Entwicklungsgeschichte und zukunftsorientiertes Gedankenexperiment zugleich. Ausgehend von der Annahme, dass eine zunehmende gesellschaftliche Digitalwerdung – insbesondere durch Social-Media-Kanäle wie Facebook, Instagram und Twitter – weitreichende Sozialveränderungen bis hin zum Gesellschaftsersatz auslöst, stellt Manfred Faßler kritische Fragen an die derzeitige Konstitution von Sozialem und Politischem und dabei den Demokratiebegriff in den Fokus seiner Überlegungen.

Der Kapitalismus und seine Spätfolgen
AutorIn: Lars Distelhorst
Allerorten wird über Postfaktizität geklagt. Politische Werte weichen dem Schüren von Ressentiments und der Manipulation von Gefühlen. Fake News, alternative Fakten oder Faktenchecks finden als letzte Rettung immer mehr gläubige Anhänger. Wie können wir dem Postfaktischen begegnen, das inzwischen sogar als geopolitische Strategie — ausgehend von Trump, Orban & Co. — erfolgreich Demokratie und Rechtsstaatlichkeit auszuhöhlen droht? Wir müssen das Phänomen systematisch unter die Lupe nehmen. Lars Distelhorst zufolge wurzelt das Postfaktische in der fortschreitenden kapitalistischen Ökonomisierung der Gesellschaft, in deren Folge Sinn- und Bedeutungsverhältnisse sich zusehends auflösen. Können Affen, die Pfeile auf den Finanzteil einer Zeitung werfen, ein ebenso gutes Aktienportfolio erzielen wie Investmentbanker? Ergibt es ernsthaft Sinn, über alternative Fakten nachzudenken? Oder ist es an der Zeit, grundlegend zu diskutieren, ob die heutige Gesellschaft noch eine Perspektive für die Zukunft darstellt?

» ›Fake News‹, also mit Hilfe digitaler Medien in Blitzeseile verbreitete Falschmeldungen sind weitaus mehr als nur ein zeitgemäßes taktisches Mittel politischer Auseinandersetzung. Sie sind vielmehr — das beweist Lars Distelhorsts neue, bahnbrechende Untersuchung — ein, nein, das strukturelle Merkmal der gegenwärtig weltweit herrschenden Ökonomie: des ›Kapitalismus‹ im Zeitalter der Globalisierung. Der von Distelhorst hier erstmals gesellschaftstheoretisch analysierte Begriff der ›Postfaktizität‹ weist auf den historisch so noch nie gekannten Umstand hin, dass erfahrene Sinnlosigkeit nicht nur Aus-druck individueller Lebenskrisen, sondern — mehr noch — die wesentliche Produktionsbedingung des gegenwärtig herrschenden weltweiten Kapitalverhältnisses ist. Mit Distelhorsts neuer Studie ist die Kritische Theorie der Gesellschaft endlich auf der Höhe ihrer Zeit.« - Micha Brumlik
in Kritik des Postfaktischen
in Kritik des Postfaktischen