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Author: Jutta Georg
In der Philosophiegeschichte findet sich keine Philosophie des Abschieds. Die Publikation liefert hierzu erstmals Ansätze und belegt, wie in einem Denken der Differenz die Spur des Abschieds, als ein abwesend anwesendes Phänomen nachzuzeichnen ist.
Neben der Rekonstruktion der relevanten philosophischen Thanatologien von der Antike bis ins 20. Jahrhundert, der Phänomenologie von Leiden und Schmerz, des Trostes und der Trauer werden vorrangig über Nietzsches Philosophie der tragischen Bejahung praxisphilosophische Orientierungen für ein souveränes Verhalten gegenüber dem existentiellen Phänomen des Abschieds präsentiert.
Interdisziplinäre Perspektiven auf Migration und Gesellschaft
Aus verschiedenen Fachperspektiven werden gesellschaftliche Probleme und Debatten rund um aktuelle Fragen von Migration und Integration beleuchtet.
Beiträge aus Politik, Soziologie, Jurisprudenz, Geschichtswissenschaft, Pädagogik, Psychologie, Medienwissenschaft, Literatur- und Kulturwissenschaft reflektieren anhand historischer Fallstudien, empirischer Untersuchungen und theoretischer Modelle, wie die Erfahrung von Fremdheit und Vielfalt in der modernen globalisierten Welt von unterschiedlichen Beteiligten wahrgenommen wird und welche Handlungsmöglichkeiten und ethischen Maximen sich für die Vision einer gesellschaftlichen Integration ergeben (können). Dabei werden die öffentliche Diskussion und die Darstellung in den Medien ebenso untersucht wie ideale Lösungsstrategien und praktische Handlungsanweisungen.
Der anti-objektivistische Einwand in Philosophie und Kunst
Was ist und was kann Kunst? Die zentralen Fragen der philosophischen Ästhetik sind nur anti-objektivistisch zu beantworten. Doch was das heißt, das zeigt sich erst in der Begegnung historisch-systematischen Denkens mit der Kunst.
Andrea Sakoparnig plädiert dafür, im Ausgang von der Frage nach der Objektivität des Ästhetischen die beiden zentralen Fragen der philosophischen Ästhetik neu zu stellen. Dazu rekonstruiert und diskutiert sie den in der philosophischen Tradition formulierten Einwand vom objektivistischen Missverständnis, den sie auf seine Wurzeln hin reflektiert und mit drei paradigmatischen Kunstwerken der Avantgarde konfrontiert. Damit begibt sie sich auf den Weg zu einer neuen Ontologie des Kunstwerks, die den heterogenen Plural der Seins- und Erscheinungsweisen von Kunst zum Ausgang nimmt.
Uses and Abuses of an American Icon
Thoreau in an Age of Crisis reconsiders the relevance of 19th-century-American naturalist, philosopher, and social reformer Henry David Thoreau to our troubled present.
This new anthology collects the work of fourteen leading scholars from various disciplines. They consider Thoreau’s life and work in light of contemporary concerns regarding racism, climate change, environmental policy, and political strife. They review Thoreau’s trajectory as a scientist and literary artist, as well as his evolving attitudes toward Native American cultures. Its essaysists also consider Thoreau’s acoustics, concepts of play, and impact on later writers. Most provocatively, they reveal a vulnerable and empathetic Thoreau, a far cry from the distanced and misanthropic critic often portrayed in popular culture.
Komplexe Einführungen in die Philosophie gibt es wie Sand am Meer. Die Reihe "Philosophische Einstiege" geht einen anderen Weg. Zeichnung und Text sind gleichberechtigt, was diese kurze und äußerst unterhaltsame Einführung besonders leicht verständlich macht. Mit reichlich anekdotischem und biographischem Material ausgestattet wird der Leser mit Leben und Denken eines Philosophen vertraut gemacht. Kleine Exkurse erklären die Wurzeln seines Denkens. Besonders angesprochen sind Schüler, Lehrer, Studienanfänger, philosophische Laien, aber auch Vertraute werden Vergnügen an der Lektüre finden.
Begründet von Oliver Kohns und Martin Doll
Series Editor: Oliver Kohns
Editorial Board / Council Member: Martin Roussel, Claudia Nitschke, Barth Philipsen, and Till van Rahden
Die Reihe »Texte zur politischen Ästhetik« stellt die Verbindung von Ästhetik und Politik nicht in den Zusammenhang der Darstellung oder Kritik politischer Verhältnisse in ästhetischen Werken, sondern fragt, inwiefern das Politische immer schon auf Ästhetik, bestimmte Formen der Sichtbarwerdung, des Wahrgenommenwerdens und folglich der ästhetischen Repräsentation angewiesen ist. Der Forschungsansatz ist durch eine kulturwissenschaftliche Perspektive auf Politik geprägt, die dezidiert für interdisziplinäre Fragestellungen geöffnet ist – unter Einbeziehung etwa von Medien- und Literaturwissenschaften, Philosophie, Soziologie, Geschichts-, Kunst- und Musikwissenschaft. Die Reihe wird von Forschern der Universität Luxemburg herausgegeben und strebt – dem Anspruch der Universität gemäß – eine internationale und damit auch komparatistische Ausrichtung an. Weitere Informationen unter: www.figurationen.lu.
Die Reihe ist abgeschlossen.