1. Aufl. 2014, 384 Seiten, Festeinband mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7705-1932-3
EUR 38.90 / CHF 47.50

Informationen zum Buch

Sieben Pfeile zeigt nicht eine andere Welt – das Buch selbst ist eine andere Welt, in die wir – lesend – eintre­ten. Bilder und Text bieten nicht nur hinreißende Schön­heiten zur Betrachtung und Kontemplation, sondern er­schließen – zumal für uns Europäer – einen neuen Raum der Erfahrung. Und dieser Raum enthält nicht mehr und nicht weniger als dies: Möglichkeiten einer besseren Er­fahrung von uns selbst.

 

Heute ist viel von »alternativem Leben« die Rede. In Sieben Pfeile ist ein Angebot darauf konkretisiert. Nicht das »Welt­bild« eines bestimmten Indianerstamms übt diese Faszina­tion aus; das wäre, für sich genommen, schwer übertrag­bar; sondern ein anderes Verhältnis zur Natur, zur Natur in uns, wird eröffnet: Mitmenschlichkeit in der Brüderlichkeit der Naturgeschöpfe. Der Begriff der Mitmenschlichkeit wird präzisiert (und erweitert) als Angebot auf Mit-Tierlich­keit. Man probiere einmal die Rolle des tapferen, opferbe­reiten und zugleich in der Selbstsuche nicht nachlassenden »Springenden Maus« als eine Form der Identitätsfindung! Dieses Buch fasziniert nicht nur, es belebt. So kann es mit seiner Fremdheit uns Europäer lehren, die Verfremdung, die wir an uns selbst als Wesen einer Welt der Nur-Zivilisation erleben, umzuwandeln in eine neue Vertrautheit mit uns selbst. Als »weißer Mann« sind wir schon einmal in die Welt ge­gangen, die das Buch wiederaufleben lässt: als Eroberer damals und Zerstörer. Auf Einladung des »roten Mannes«, »des Menschen«, wie er sich nennt, könnten wir noch ein­mal darin eintreten: als Lernende, als Brüder, als Mitnatur.

 

Stimmen zum Buch:

 

»SIEBEN PFEILE zählt zu dem halben Dutzend von Büchern, die mich am meisten beeindruckt und mir völlig neue Ein­sichten vermittelt haben. Die Schönheit des poetischen Aus­drucks ist kaum vergleichbar.«

 

(Kansas City Star)

 

»Eines der schönsten Bücher, die ich je gelesen habe.«

 

(Robert Kirsch, Los Angeles Times)

 

»Ein wunderbares Buch, nicht nur wegen der hervorragen­den Illustrationen, sondern auch wegen der einfühlsamen Sprache.«

 

(N. Scott Momaday)