Soliloquium

Theorie und Geschichte des Selbstgesprächs in der europäischen Literatur
1. Aufl. 2008, 508 Seiten, Festeinband
ISBN: 978-3-7705-4251-2
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Informationen zum Buch

»Wer mit sich selbst redet, ist ver­rückt.« Günter Butzers historisch und disziplinär weit ausgreifende Studie zum Selbstgespräch in der europäischen Literatur verfolgt die Genealogie dieses modernen Vorur­teils über die frühe Neuzeit zurück in die Antike und zeigt, dass dem Soliloquium als einem methodi­schen Verfahren sprachlicher Selbst­beeinflussung eine eminente kultur-und literaturgeschichtliche Bedeu­tung zukommt.

 

Von Marc Aurel und Augustinus über Montaigne und Rousseau bis hin zu Kafka und Beckett werden die unter­schiedlichen Ausprägungen dieses Redetyps dargestellt und seine Bezie­hungen zu philosophischen, theolo­gischen, medizinischen und ästheti­schen Diskursen entfaltet.