Spielräume der Erfahrung

Kritik der transzendentalen Konstitution bei Merleau-Ponty, Deleuze und Schmitz
1. Aufl. 2007, 324 Seiten, kart.
ISBN: 978-3-7705-4453-0
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erschienen in der Reihe:
Band: 25

Informationen zum Buch

Die Frage nach einer nicht reduktionistischen Bestimmung von Erfahrung und Wahrnehmung steht im Zentrum dieser Untersuchung. Anhand der Figuren von Deckung, Drehung und Faltung wird die Radikalisierung der Phänomenologie nach Husserl als eine Umstellung von der Konstitutionsleistung eines transzendentalen Subjekts auf ein autonomes und zeitlich vermitteltes Differenzgeschehen dargestellt. In seinem unabgeschlossenen Spätwerk hat Merleau-Ponty das Verhältnis von Bewusstsein und Objekt als eine reversible "Verflechtung" ausgewiesen und im "materiellen Apriori" angesiedelt. Unter den Vorzeichen der Abkehr vom transzendentalen Subjekt radikalisiert Deleuze diese Theorieinnovation und zeigt die Wiederholung einer "Differenz an sich selbst" auf der Ebene der Immanenz.