Endliches Subjekt

Gleichheit und der Ort der Differenz bei Hobbes und Rousseau
1. Aufl. 2008, 188 Seiten, kart.
ISBN: 978-3-7705-4581-0
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Informationen zum Buch

Das endliche Subjekt – Reflexionen über Gleichheit, Differenz und das Verhältnis zum Anderen bei Hobbes und Rousseau

 

Ausgehend von der feministischen Debatte um Gleichheit und Differenz befragt die Autorin die Idee der Gleichheit bei Hobbes und Rousseau – zwei Theoretikern, die auf die Gleich- heitsprämisse in ihrer modernen, politisch-normativen Ausgestaltung maßgeblich Einfluss ausübten. Unter Berücksichtigung von Jacques Lacans Theorie des gespaltenen, vom Mangel gezeichneten Subjekts kann dargelegt werden, dass Hobbes’ und Rousseaus Thematisierung der Gleichheit auf spezifischen Bestimmungen des Subjekts fußt, in deren Zentrum das – allerdings gänzlich verschieden gefasste – Verhältnis zum Anderen steht. Die unterschiedlichen Verortungen von Differenz und Andersheit bestimmen dabei nicht nur Hobbes’ und Rousseaus Reflexionen über das Subjekt, sondern auch ihre Theorien der Politik und des Staates.