"Schreiben heißt: sich selber lesen"

Schreibszenen als Selbstlektüren
1. Aufl. 2008, 353 Seiten, kart.
ISBN: 978-3-7705-4654-1
EUR 45.90 / CHF 56.00
erschienen in der Reihe:
Band: 9

Informationen zum Buch

Selbstlektüren setzen die Möglich­keit einer Selbstbeobachtung beim Schreiben voraus. Doch wer oder was ist das ›Selbst‹, das beim Schreiben in Bewegung gerät – oder die Bewegung vorantreibt?

 

Von Autoren, bei denen – klassisch – die Subjektivität des Autors als Trieb­feder des Schreibens bestimmt wird, zu Schriftstellern, bei denen – instru­mental – das Schreibwerkzeug zum Hauptagenten wird, bis hin zu Schreibern, die – gestisch – in der Hand die Antriebskraft des Schrei­bens sehen, gibt es prinzipielle Unter­schiede in der praktischen Beurtei­lung der Frage, wer oder was beim Schreiben Regie führt oder führen soll. Diese Unterschiede prägen auch die Art, in der Schreibprozesse the­matisch und emphatisch, zu einer ›Schreib-Szene‹ werden.