Kulturhermeneutik

Interdisziplinäre Beiträge zum Umgang mit kultureller Differenz
1. Aufl. 2008, 554 Seiten, kart.
ISBN: 978-3-7705-4716-6
Sonderpreis
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Informationen zum Buch

Das Buch widmet sich Phänomenen des Neuen, Anderen, Unklaren, Fremden und fremd Bleibenden, die sich schon seit der »Krise der Mo­derne« den geisteswissenschaft­lichen Disziplinen aufdrängen und die in der »Postmoderne« nicht län­ger mehr als Rest- oder Randphä­nomene abgeschoben und entsorgt werden können.

 

Es sind dies Phänomene der in der li­terarischen, sozialen, politischen, reli­giösen, kurz: kulturellen Kommunika­tion auftretenden, oft sich aufdrängenden und doch nur schwer zu begreifenden oder gar dingfest zu machenden Alterität. Die kulturhermeneutische Ausrichtung der Forschungspublikation akzeptiert im Blick auf die Frage, wie kulturelle Kommunikation überhaupt funktio­niert, keine alten oder neuen Selbst­verständlichkeiten. Vielmehr bringt sie die in den verschiedenen Fächern – Literaturwissenschaften, Soziologie, Politische Wissenschaften, Religions­wissenschaft, Theologie, Medienwis­senschaft – mitgebrachten methodi­schen Potenziale, die als solche in keinem Fall unverändert bleiben kön­nen, in ein experimentelles Gespräch. Dies nicht immer konfliktlose Ge­spräch hat es ermöglicht, eine phäno­menologisch und semiotisch justierte Hermeneutik mit der Sprachanalyse, der Systemtheorie und der dekonstruk­tivistischen Diskursanalyse zu verbin­den. Die in diesem Buch versammelten Beiträge beantworten je auf ihrem Feld die Frage, was Kulturhermeneu­tik ist, wenn sie »im Zeichen von Dif­ferenz und Transdifferenz« betrieben wird.

 

Christoph Ernst ist Wissenschaftlicher Mit­arbeiter für Forschungsplanung am Graduier­tenkolleg »Kulturhermeneutik im Zeichen von Differenz und Transdifferenz«.