Zwischen Tier und Mensch

Grenzfiguren des Politischen in der Frühen Neuzeit
1. Aufl. 2013, 253 Seiten, 8 s/w Abb., kart.
ISBN: 978-3-7705-5452-2
EUR 37.90 / CHF 46.20
erschienen in der Reihe:
herausgegeben vom Zentrum für Literatur- und Kulturforschung

Informationen zum Buch

Weil Grenzen – ob reale, disziplinäre oder symbolische – Orte der Begegnung und Konfrontation sind, entstehen gerade in ihren Zwischenräumen vielseitige Dynamiken. 
Der Grenzraum zwischen Tier und Mensch ist der zentrale Ermöglichungsgrund und Austragungsort des Wandels der politischen Semantik in der Frühen Neuzeit. Für diesen Wandel spielen politische Schriften ebenso eine wichtige Rolle wie wissenschaftliche und literarische Texte. 
Benjamin Bühler geht den Grenzfiguren wie dem Hirten, Fuchs, Picaro oder der Bevölkerung im Feld des Politischen nach. Ausgangspunkt der Studie ist die These, dass die Verortung der politischen Akteure zwischen Tier und Mensch in Perioden des Umbruchs die Ausbildung und Erprobung neuer politischer Semantiken erlaubt.

Pressestimmen

Kulturpoetik, 01.04.2015

"Zusammenfassend ist Bühlers kenntnisreiche Studie als fundamentaler Beitrag zur Aufarbeitung des zeichenhaften Gebrauchs der Grenze zwischen Tier und Mensch in der Abhandlung politischer Fragen zu werten" lobt Rezensentin Sabine Schu, und hebt dabei die breite Quellenauswahl hervor.

Hier lesen Sie die vollständige Rezension.