Mehr als ein Bild

Für eine Kunstgeschichte des hyperimage
1. Aufl. 2013, 224 Seiten, 96 s/w + 11 farb. Abb., Franz. Broschur
ISBN: 978-3-7705-5606-9
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Informationen zum Buch

Die Hauptakteure des Kunstsystems – Sammler, Kunsthistoriker und Künstler – haben eines gemein: Sie alle sind hyperimage-Bildner. In Ausstellungen, illustrierten Kunstbüchern und im Unterricht werden Bilder oder ihre fotografischen Reproduktionen als kalkulierte Ensembles mit eigener Bedeutung arrangiert. Für deren Untersuchung ist die Kunstgeschichte bislang kaum gerüstet. Felix Thürlemann entwirft eine Theorie dieser besonderen Form des pluralen Bildgebrauchs, die charakteristisch ist für den Umgang der westlichen Kultur mit dem Bild. Jede Zusammenstellung von Bildwerken zu einem größeren Ganzen kommt – dies ist die Hauptthese des Buches – einer Deutung und ästhetischen Wertung der beteiligten Werke gleich. Da die hyperimages nicht auf Dauer gestellt sind, erweist sich ihr Studium als wichtige, bislang vernachlässigte Quelle für die wechselnden historischen Konzepte von ›Kunst‹.

Pressestimmen

H-Art-Hist, 28.11.2014

Hier können Sie die Besprechung einsehen.

Südkurier, 25.10.2014

Hier können Sie die Besprechung einsehen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.04.2014

Thürlemann bewegt sich in seinem ansprechend geschriebenen Buch mühelos durch die Jahrhunderte und demonstriert dabei, was eine Kunstgeschichte des hyperimage leisten kann.

D-Radio Kultur, 20.02.2014

Das Berückende an Thürlemanns Buch ist nicht das Thema an sich, das im Grunde wenig überrascht, sondern die Paarung von Eleganz und Akribie, mit der er in unterschiedlichen Metiers einen vergleichbaren Umgang mit Bildwerken herausarbeitet. Hier können Sie die vollständige Rezension nachlesen.