Wenn die Welt in Stücke geht

Warum wir philosophieren
1. Aufl. 2014, 284 Seiten, kart.
ISBN: 978-3-7705-5658-8
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Informationen zum Buch

Was machen wir, wenn die Welt in Stücke geht? Wenn Krisen und Katastrophen Ausmaße annehmen, die uns vollkommen überfordern? Nachdenken, bis wir der Sache auf den Grund gegangen sind. Das jedenfalls ist die klassische Antwort der Philosophie – eine Antwort, die in Zeiten der Postmoderne gerne vergessen wurde. Das Buch ist ein vehementes Plädoyer für ein Denken, das einem krisenhaften 21. Jahrhundert wieder auf Augenhöhe begegnet.
Philosophieren galt lange Zeit als eine Aktivität in der Komfortzone. Solange alles seinen geordneten Gang ging, schien das vernünftig. Geschichte, Gesellschaft, Märkte, Börsen und zuletzt auch das große Ganze brauchten weder Kritik noch intellektuellen Zuspruch. Seit der Jahrtausendwende ist das jedoch anders geworden. Krisen und Katastrophen beherrschen die Wahrnehmung unserer Zeit. Der Philosophie ist es freilich nicht gelungen, sich dem existentiellen Ernst der neuen Lage erneut zu stellen. Das Buch zeigt in 10 Kapiteln, wie das abendländische Denken von Anfang an darauf ausgerichtet war, zu drängenden Welt-Problemen passende Welt-Konzepte zu entwickeln, und wie Philosophie immer wieder aus dem besonderen Drama der jeweiligen Zeit entstanden ist, um schließlich zu erläutern, inwiefern sich auch heute Krisen-Konzepte für eine fragwürdige Gegenwart abzeichnen und bereits anbieten.

Pressestimmen

WDR 5 - Das philosophische Radio, 22.08.2014

Martin Gessmann spricht mit Jürgen Wiebicke über die Frage, ob die Philosophie Konzepte liefern kann, um Krisen zu bewältigen. Hier können Sie das Gespräch nachhören.

Literaturkritik.de, 21.07.2014

Hier können Sie die Besprechung einsehen.

Deutschlandradio Kultur, "Sein und Streit", 13.07.2014

Martin Gessmann zu Gast in der Sendung "Sein und Streit". Hier können Sie das Gespräch nochmals hören.