Inspirationsmythen

Zur Ideengeschichte des menschlichen Schöpfungsvermögens
1. Aufl. 2014, 257 Seiten, 22 s/w Abb., kart.
ISBN: 978-3-7705-5760-8
EUR 30.90 / CHF 37.70

Informationen zum Buch

Was ist Inspiration? Und wie entsteht der zündende Gedanke in den Köpfen von Kreativen, Forschern und Entwicklern? Diese Fragen beschäftigen die Menschen seit dem Altertum, und bereits vor etwa 3000 Jahren kennen sie die wesentlichen Voraussetzungen für geistiges Schöpfungsvermögen. Doch dieses Wissen wird bald verdrängt, denn der geistig Schöpfende selbst hat großes Interesse an der Verschleierung der Wahrheit.
So entspinnen sich im Laufe der Kulturgeschichte immer neue, meist politisch intendierte Geschichten rund um den Inspirationsprozess und um die Schöpferperson. Ein Ende dieser Verklärungen ist nicht absehbar. Aus diesem Grund widmet sich das vorliegende Buch den Irrwegen des Inspirationskonzepts – jedoch auch den ersten vier Musen, deren Namen für die tatsächlichen intrinsischen Vorgänge bei der Ideengenerierung stehen.

Pressestimmen

form 259, 15.05.2015

"Entwurfsprozesse werden mystifiziert, die Generation der „Maker“ stilisiert sich selbst, medial erfolgreich, ökonomisch wohl kaum. Dies alles untersucht Melanie Kurz profund, das Buch ist so gesehen ein veritabler Beitrag zur Designtheorie."

(Bernhard E. Bürdek)

Hier lesen Sie die vollständige Rezension.

Frühkritik, HR2 Kultur, 27.01.2015

Ruth Fühner berichtet von der Veranstaltung im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt bei der Melanie Kurz das Thema Ihres Buches vorstellte – einer Studie zum Inspirationsprozess, die Arbeits-, Selbstermächtigungs- und Autonomieaspekte in den Vordergrund stellt und sich programmatisch und provokant mit dem Geniebegriff auseinander setzt.

Hier hören Sie Besprechung.