Von armen Schweinen und bunten Vögeln

Tierethik im kulturgeschichtlichen Kontext
1. Aufl. 2015, 248 Seiten, 14 s/w Abb., 3 Tab., kart.
ISBN: 978-3-7705-5777-6
EUR 30.90 / CHF 37.70
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Informationen zum Buch

Zwischen Mensch und Tier bestehen Grenzen, die manchmal übersprungen, oft aber beansprucht werden. In der Begegnung mit dem Tier kann der Mensch nicht nur seine eigene Verfasstheit reflektieren, er wird auch mit dem konfrontiert, was dem Tier scheinbar fehlt: die Sprache.
Tierethik ist nicht nur Sympathie mit dem Tier, nicht Tiermoral, die das Tier vor dem Zugriff des Menschen verteidigen möchte. Tierethik heißt, die erstaunlich durchlässigen Grenzen zwischen Tier und Mensch aufzuzeigen, nach Tierversuchen, Tierhaltung, nach dem Tier in der Sprache, nach dem Tötungsverbot, nach Tiergeschichten zu fragen, diese in interdisziplinären Kontexten zu diskutieren. Dabei erweisen sich gerade die Brechungen von Grenzerfahrungen und -begegnungen zwischen Mensch und Tier auch aus theologisch-anthroplogischer wie ästhetisch-literarischer Perspektive als besonders interessant und fruchtbar.

Pressestimmen

Literaturkritik, 08.08.2015

Vera Zimmermann hebt hervor "auch jenseits sprachphilosophischer Überlegungen bietet der Text eine engagierte Auseinandersetzung mit unserem Umgang mit Tieren."

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