Warum Macht produktiv ist

Genealogische Blickschule mit Foucault, Nietzsche und Wittgenstein
1. Aufl. 2014, 221 Seiten, kart.
ISBN: 978-3-7705-5785-1
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Informationen zum Buch

Im alltäglichen Denken und in den Medien ist Macht meist negativ besetzt. Dass Macht auch produktiv wirkt, wird dabei oftmals vergessen.

Der historische Wandel von der traditionellen Souveränitätsmacht zu den subtilen Mechanismen moderner Disziplinargesellschaften ist ein Beispiel für die produktive Seite von Macht. Im Zentrum dieses Wandels stehen der Beginn der modernen Leistungsgesellschaft und die wachsende Ungleichheit der Vermögensverteilung. Um die Produktivität von Macht zu verstehen, spürt das vorliegende Buch die stilistischen und ästhetischen Mittel der genealogischen Erzählungen von Foucault und Nietzsche auf. Die Genealogie ist eine Blickschule des Denkens, die von berühmten Denkern wie Rousseau, Schopenhauer, Nietzsche, Freud, Wittgenstein und Foucault in ihren Gesellschaftsdiagnosen auf je unterschiedliche Weisen angewandt wurde. Der hierfür typische Blick auf den Menschen in seiner Gesellschaft und Kultur ist sichtverändernd und erfordert bestimmte Techniken ästhetischer Vorstellungskraft.

 

 

Pressestimmen

Zeitschrift für philosophische Literatur, Bd. 3, Nr. 3 (2015), 02.06.2016

"Bernardy bietet eine nachvollziehbare Darstellung der literarischen Methoden des genealogischen Blicks." (Hans Zillmann)

Hier geht es zur Besprechung.

Philosophische Rundschau, 10.03.2016

In Ausgabe 62 (2015) bespricht Rezensent Andreas Urs Sommer den Titel und fasst zusammen: "Bernardy hat ein feines Gespür für die denkverändernde Kraft des genealogischen Blickes, der wesentlich ein historisierender Blick ist: Genealogie als Repotenzierung."

Philosophisches Experiment, 26.06.2015

Unser Autor Jörg Bernardy war zu Gast in der Sendung "Philosophisches Experiment" und diskutierte gemeinsam mit Ƶlatko Valentić die Frage, was Foucaults Machtdenken auch heute noch aktuell macht.

Hier hören Sie die vollständige Radio-Episode.