Architekturen des Sehens

Bauten in Bildern des Quattrocento
1. Aufl. 2015, 400 Seiten, 76 s/w und 14 farb. Abb., Engl. Broschur
ISBN: 978-3-7705-5800-1
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Informationen zum Buch

Als Fresken, aber auch als Tafelbilder setzen Gemälde des 15. Jahrhunderts eine Wand und damit Architektur voraus. Wie ändert sich dieses Verhältnis, wenn das Bild selbst Gebäude oder Räume darstellt und durch eine perspektivische Erschließung der Bildtiefe seine Bindung an die Fläche zu überwinden scheint?
Die Darstellung von Architektur wurde lange als Hilfsmittel zur Anwendung der Linearperspektive verstanden. Diese Studie macht nun auf überraschend komplexe Konstellationen zwischen Bildern und den in ihnen gezeigten Bauten aufmerksam. Keineswegs diente die Darstellung von Architektur vorrangig dazu, den Realitätseffekt der Perspektive zu nutzen und das Bild als »offenstehendes Fenster« erscheinen zu lassen. Vielmehr konfrontieren gerade die Bauten in Bildern des Quattrocento oftmals mit Ambiguitäten und Irritationen. Das Buch führt vor Augen, welche Einsichten über die Bildauffassung der Frührenaissance sich aus den Darstellungen von Architektur gewinnen lassen.

Pressestimmen

Hans-Janssen-Preis 2012 für Johannes Grave, 01.08.2012

Die Akademie der Wissenschaften zu Göttingen zeichnete Johannes Graves Studie 2012 mit dem Hans-Janssen-Preis aus. Der renomierte Preis wird alle zwei Jahre für Forschungen auf dem Gebiet der europäischen Kunstgeschichte der Neuzeit, unter besonderer Berücksichtigung Italiens verliehen.

Eine Liste der Preisträger sehen Sie hier.