Anmerkungen zur Oper

1. Aufl. 2015, ca. 200 Seiten, 50 s/w Abb., Festeinband mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7705-5890-2
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Informationen zum Buch

Welche Vorgeschichte hat der steinerne Gast in Mozarts Don Giovanni? Woher stammt die Blutgier der Götter, die in Glucks Iphigenie schließlich musikalisch gestillt wird? Ist Carmen, die Mutter der Stiere, eine Mondgöttin? Welche Bedeutung haben die Kinderhexen für Verdis Macbeth-Komplex? Warum ist Wagners Tristan kein Romeo?
Diese und viele andere Fragen beantworten die Anmerkungen zur Oper des Musik- und Kulturwissenschaftlers Thomas Macho. Sein faszinierendes Buch ist aus Einführungsreden in verschiedenen Opernhäusern hervorgegangen, wendet sich also in erster Linie an Liebhaber dieser merkwürdigen vierhundert Jahre alten Gattung, die die Aufklärung nicht abschaffen und das 19. Jahrhundert nicht als »Gesamtkunstwerk« zu Tode feiern konnte. Nach wie vor, ja vielleicht heute mehr denn je, hält sie musikalische und sprachliche Rätsel für uns bereit, die in die Tiefe der mythischen Urgeschichte, der Existenz des Menschen reichen. Thomas Macho ist diesen Rätseln von Monteverdi, dem Begründer der Gattung, über Händel, Gluck, Mozart, Beethoven, Donizetti, Wagner, Verdi bis Offenbach, Bizet und vielen anderen auf der Spur. Wenn Sie sein Buch gelesen haben, wissen Sie, warum Sie vielleicht nicht die Oper, wohl aber die Opern lieben.