Der Opportunist

Eine Genealogie
1. Aufl. 2015, 326 Seiten, kart.
ISBN: 978-3-7705-5931-2
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Informationen zum Buch

Opportunisten lösen Empörung und Bewunderung zugleich aus. Sie gelten als prinzipienlose, den eigenen Vorteil suchende Anpasser genauso wie als Meister im Ergreifen der günstigen Gelegenheit, der opportunity.
Dieser Doppeldeutigkeit spürt Jonas Helbig nach. In den Blick gerät so eine Geschichte, die im 19. Jahrhundert beginnt, bis heute anhält und sich in den Bereichen Strafrecht, Ökonomie und Politik abspielt. Zum einen handelt sie von der Erschütterung der dominanten Verhaltenslogiken jener Bereiche durch die massenhaft betriebenen, innerhalb einer Grauzone zwischen Anpassung und Abweichung verorteten Opportunismen von Gelegenheitsverbrechern, listigen Wirtschaftsakteuren und kompromissfreudigen Politikern. Zum anderen erzählt die Geschichte von der Bekämpfung dieser opportunistischen Masse. Unter Überschriften wie etwa Bewährungsstrafe, Governance oder politische Klugheit interessieren hier Regierungstechniken, die selbst eine Semantik des Opportunismus durchzieht.

Pressestimmen

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.03.2016

Der Zweideutigkeit von Opportunisten "spürt Jonas Helbig in seiner glänzenden Studie nach, die den Opportunismus in Kriminologie und Strafrecht, in der Ökonomie und in der Politik historisch seziert", urteilt Rainer Blasius.

Die komplette Besprechung kann online hier nachgelesen werden.

WirtschaftsWoche, 12.02.2016

Überaus positiv hat Rezensent Dieter Schnaas "Der Opportunist" von Jonas Helbig in WirtschaftsWoche 7 besprochen.

Die Besprechung kann hier nachgelesen werden.

Die Zeit, 10.09.2015

In der ZEIT beschreibt Jonas Helbig den Wandel in der Wahrnehmung des Opportunisten - vom einstigen Ideal der Regierungskunst zum heute verachteten Inbegriff gefährlicher Prinzipienlosigkeit.

Hier lesen Sie den Artikel.