Der Wille zum Feind

Über populistische Rhetorik
1. Aufl. 2017, 200 Seiten, kart.
ISBN: 978-3-7705-6216-9
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Informationen zum Buch

Der Wille zum Feind ist tiefster Antrieb des Populismus. Auch seine »Liebe« zu Volk, Familie und Vaterland ist vergiftet. Sie lebt vom Hass auf all jene, die ausgeschlossen werden. Was macht diese Feindausdeutung so attraktiv? Warum findet sie in Medien und Öffentlichkeit und bei politischen Wahlen so großen Anklang?
Reinhard Olschanski untersucht den Populismus dort, wo er ganz bei sich ist – in der populistischen Rede. Hier entsteht eine besondere rhetorische Verbindung zwischen Redner, Publikum und Redegegenstand, in der es nicht um Problemlösung und sachliche Erörterung geht. Der populistische Redner meint es vielmehr persönlich! Sein Gegenstand ist der Feind, den er beschwört. Und sein letzter Zweck ist eine »magische« Transformation seines Publikums anhand des Feindbilds. Populistische Rede spaltet Gesellschaft im Versprechen auf ein neues – oder auch sehr altes – exklusives Wir.

Pressestimmen

Claudia Roth, Facebook, 30.05.2017

"Die populistische Rhetorik hat zahlreiche Merkmale. Den entscheidenden Unterschied zur üblichen politischen Rede aber macht der bedingungslose Wille zum Feind. Reinhard Olschanski hat dieser kompromisslosen Feindausdeutung nun ein Buch gewidmet, in dem er die populistische Rede bis ins letzte Detail analysiert". Das gesamte Zitat finden Sie hier.