Die Kraft der Figuren

Darstellungsformen der Imagination bei Shaftesbury, Condillac und Diderot
1. Aufl. 2019, ca. 400 Seiten, kart.
ISBN: 978-3-7705-6412-5
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erschienen in der Reihe:
Münchener Studien zur Literaturwissenschaft

Informationen zum Buch

Die Imagination ist eine omnipräsente Kraft, die im Prozess des Schreibens und Lesens wirkt. Genau deshalb kann sie niemals Gegenstand einer reinen Theorie sein. Jeder Text über die Imagination setzt diese bereits performativ ins Werk.
Manuel Mühlbacher nimmt diese Beobachtung als Ausgangspunkt, um die Geschichte der Imagination zwischen Rationalismus und Romantik neu zu erzählen. Im 18. Jahrhundert prägt sich ein Bewusstsein dafür aus, dass die Kraft der Imagination letztlich unentrinnbar ist. Bei Shaftesbury, Condillac und Diderot, die im Zentrum der Untersuchung stehen, wird diese Einsicht programmatisch: Ihre Schreibverfahren führen vor, dass es keinen rationalen Standpunkt außerhalb der Imagination geben kann.