Leibliche Praxeologie vs. Iconic Turn

1. Auflage 2019, ca. 224 Seiten, 22 s/w Abb., 1 s/w Tabelle, Festeinband
ISBN: 978-3-7705-6475-0
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Informationen zum Buch

Werden wir nicht tagtäglich von Bildern bombardiert? Sind Diskurse nicht sinnfixiert und Bilder daher in intellektuellen Diskursen meist unterschätzt? Aber in diesem Diskurs des Iconic Turns wird der Massenmarkt stillschweigend zum Paradigma erklärt. Die künstlerischen Avantgarden haben dagegen seit den 1960er Jahren eine fortgesetzte Entgrenzung im Feld der Kunst hervorgebracht, die sich gerade in und mittels dieser Entgrenzung gegen die Dominanz des Sehens absetzt.

Das Feld der Kunst ist für diese Avantgarden kein semantisches Bedeutungsfeld, sondern eine Logik praktischer Strategien. Praxeologien sind weder binäre noch widerspruchsfreie Logiken, sondern leiblich gebundene Strategien der Innovation. Mit seiner Theorie einer Logik des Bildes übersieht der Iconic Turn die leiblichen Praxeologien einer alle Sinne einbeziehenden Wahrnehmung.