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  • Author or Editor: Christiane Solte-Gresser x
  • Comparative Studies & World Literature x
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Vergleichende Studien zum Traum als Erzählverfahren
Blick ins Buch

Dieses Buch präsentiert und analysiert literarische Träume der Shoah aus einer wissenspoetischen Perspektive. Ob in unmittelbarer Nähe zu den Konzentrationslagern oder aus der Distanz heraus entstanden; ob von Überlebenden selbst oder von den Nachgeborenen verfasst: Indem Christiane Solte-Gresser Traumnotate, Träume in Autobiographien und Traumfiktionen zueinander in Beziehung setzt, wird ein eindrückliches Spektrum an Erzählweisen sichtbar, mit denen sich bekannte wie bislang kaum beachtete Autorinnen und Autoren über den Traum schreibend der Shoah annähern.
Die Vieldeutigkeit und Widersprüchlichkeit des Traums, sein unsicherer Wirklichkeitsstatus, die übermächtigen sinnlichen und leiblichen Wahrnehmungen im Traumerleben und der ästhetische Eigensinn, der des Nachts Erfahrungen und Reflexionen in beunruhigende Bilder verdichtet, machen den Traum zu einem Erzählverfahren, mit dem die Grenzen des Darstellbaren ausgelotet werden. So lassen sich die erzählten Shoah-Träume auch als eine kritische Reflexion über das vieldiskutierte Problem der ›Unsagbarkeit‹ lesen. In ihnen scheint ein Wissen aufgehoben, das geborgen und weitergegeben werden will – und das auf anderem Wege kaum zugänglich oder vermittelbar ist.
Sinnliche Wahrnehmung in ästhetischen Traumdarstellungen
Volume Editors: Stephanie Catani and Sophia Mehrbrey
Der Band untersucht, wie die sinnliche Dimension des Träumens in Literatur, Film und Kunst dargestellt wird.
Der Traum stellt eine elementare Körpererfahrung dar, bei der alle Sinne des Menschen stimuliert werden. Die ästhetische Darstellung leiblicher Erfahrungen und sensorischer Wahrnehmung bleibt in Untersuchungen zu ästhetischen Traumdarstellungen bislang weitgehend unbeachtet. Der vorliegende Band bietet mit 16 Aufsätzen aus den Literatur-, Medien-, Musik- und Kunstwissenschaften einen transeuropäischen wie auch diachronen Überblick, der sich von Caravaggio über Shakespeare bis zu Baudelaire erstreckt. Auch weniger kanonische Autor:innen und Genres, wie der Horrorfilm, Kinderliteratur oder die Romane von Margaret Atwood werden in Hinblick auf die Darstellung synästhetischer Traumerfahrungen untersucht.