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Formen des Religiösen im Nationalsozialismus
Author: Klaus Vondung
Der Nationalsozialismus ist nicht zu verstehen, wenn man seinen religiösen Charakter nicht beachtet. Seine Anziehungskraft bestand für viele seiner Anhänger darin, dass er die Wiederherstellung einer geeinten Volksgemeinschaft versprach und dass er dieses Ziel als »heiligen« Wert anpries. Hitler versprach nicht nur die Lösung politischer, gesellschaftlicher und materieller Probleme; er antwortete auf ein weitverbreitetes Verlangen nach »Erlösung«. Das Versprechen auf Erlösung überhöhte das Politische ins Religiöse und unterbreitete zugleich ein existentielles Sinnangebot. Die religiöse Aufladung des Politischen äußerte sich im Dritten Reich in unterschiedlichen Formen, denen Vondung nachgeht: vom »Glauben« überzeugter Nationalsozialisten über die kultischen Veranstaltungen der Partei, in denen die »Volksgemeinschaft« als Glaubensgemeinschaft und der Führer als »Erlöser« gefeiert wurden, bis hin zur gleichsam religiösen Rechtfertigung der Verfolgung der Juden, die als »böser Feind der Menschheit« für alle Übel der Welt verantwortlich gemacht wurden.
Ästhetik und Techniken der Kommunikation. Peter Gendolla zum 60. Geburtstag
Wie organisieren Künste ihre Räume und Zeiten? Wie wirken technische Medien an künstlerischen Prozessen mit? Welche Rolle spielen insbesondere computerbasierte Medien? Wo und wie schleicht sich der Zufall in Epistemologien und Ästhetiken ein?
Mit Beiträgen von Olaf Breidbach, Wolfgang Coy, Jörg Döring, Manfred Faßler, Thomas Kamphusmann, Kay Kirchmann, Otto Neumaier, K. Ludwig Pfeiffer, Karl Riha, Jörgen Schäfer, Helmut Schanze, Ralf Schnell, Jens Schröter, Erhard Schüttpelz, Roberto Simanowski, Klaus Vondung, Gundolf Winter und Carsten Zelle.