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Der Traum als anthropologisches Phänomen erfreut sich in der mittelalterlichen Literatur durch einen facettenreichen Umgang mit diesem Motiv einer besonderen Beliebtheit.
Ausgehend von dem facettenreichen Umgang mit der Traumthematik untersucht das Buch mittelalterliche Erzähltexte, in denen die Liebesthematik mit dem Traummotiv in Verbindung gebracht wird. Unter besonderer Berücksichtigung der Geschlechterverhältnisse bei der Traumdarstellung und -auslegung wendet sich die Studie aus einer komparatistischen und hermeneutischen Perspektive den Fragen zu, wie in den deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Erzähltexten mit dem Motiv des Liebestraums umgegangen wird und welche Funktionen die Liebesträume in den einzelnen volkssprachlichen Literaturen und Texten erfüllen.