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Die photographische Entdeckung der Welt im 19. Jahrhundert
Author: Bernd Stiegler
Series:  Bild und Text
Author: Bernd Stiegler
Dieses Buch rekonstruiert zum ersten Mal die Geschichte der Photographie von der Erfindung der Daguerreotypie um 1840 und den Reaktionen, die sie hervorgerufen hat, bis hin zur digitalen Photographie Ende des 20. Jahrhunderts als Theoriegeschichte.
Dabei geht es sowohl um die einschlägigen theoretischen Positionen (von Barthes, Derrida, Foucault, Moholy-Nagy, Emerson, Stieglitz bis hin zu Rodtschenko, Hausmann, Baudrillard, Flusser u.v.a.m.) als auch um eine Vielzahl von Texten, die erst bei genauerem Hinsehen ihren theoretischen Gehalt zeigen.
Untersuchungen zur Funktion der Eigennamen in der Literatur des 20. Jahrhunderts
Author: Bernd Stiegler
Author: Bernd Stiegler
Nicht große Photographen und klangvolle Namen, nicht die Klassiker und die Inkunabeln der Photographiegeschichte stehen im Zentrum dieser Erkundungen, sondern vielleicht merkwürdige, aber gleichwohl wichtige Fragen:
Warum interessieren sich Cyborgs für Photographien (obwohl sie keine eigene Geschichte haben)?
Kann man Elfen photographieren (und wie dann solche Bilder öffentlich verteidigen)?
Warum photographiert man Wolken (geben sie doch wenig zu sehen)?
Gibt es abstrakte Photographien (obwohl Photographien ja immer einen Bezug zum Gegenstand aufzuweisen scheinen)?
Kann man photographisch reisen, ohne sein Zimmer verlassen zu müssen (und doch die fernen Welten so erkunden, als sei man mittendrin statt nur dabei)?
Wie photographiert man Typen (wenn man immer nur Individuen aufnehmen kann)?
Können Bilder zerstören (obwohl sie eigentlich einen eher bewahrenden Charakter zu haben scheinen)?
Oder schließlich: Gibt es ein glückliches Mißlingen (auch wenn Scheitern kaum eine positive Erfahrung sein dürfte)?
Die Antworten auf diese Fragen führen einmal kreuz und quer durch die Photographiegeschichte und schreiten zugleich ihre Grenzen ab.

Von Adorno bis Žižek
Wenn man die noch recht kurze Geschichte der Medientheorie betrachtet, so fällt auf, daß eine Vielzahl von philosophischen Theorien gar nicht oder bestenfalls am Rande rezipiert wird, andere hingegen in zahlreichen Texten und Theorien erscheinen – und dies in aktiver Bezugnahme wie auch in konsequenter Absetzung. Zudem zeigt sich, daß viele der Theorien auf nur wenige Theoriesegmente oder Texte reduziert werden, die dann wie Versatzstücke oder mitunter wie erratische Blöcke durch die Theorien wandern. Nicht selten kann in der Rezeptionsgeschichte eine paradigmatische Deutung ausgemacht werden, die dann die weiteren Lektüren maßgeblich bestimmt. Das Buch antwortet in 18 theoretischen Porträts auf solche eigentümlich verunglückten Rezeptionsformen und schafft Abhilfe mit dem Ziel einer neuen philosophischen Grundlegung der Medienwissenschaft.
Deutungen des Himmels in der Moderne
Moderne Wolkenbilder sind mehr als Darstellungen meteorologischer Phänomene. Sie bieten Interpretationen komplexer Wirklichkeit. Das Buch diskutiert anhand ausgewählter Wolkenbilder von der Romantik bis Gerhard Richter, mit einem Schwerpunkt auf dem 20. Jahrhundert, wie moderne Künstler den Himmel unterschiedlich wahrnehmen und deuten: als große, alles umfassende Einheit, als Spiegel menschlicher Verfassung und Imagination, als Ereignis und Überwältigungserlebnis, als Chaos und Zufall. Als Wolkenbilder werden sowohl Darstellungen des bewölkten Himmels (Malerei und Fotografie) als auch abstrakte Bilder, denen Wolkenstrukturen zugrunde liegen, analysiert. Wie Naturbild und abstraktes Bild in dieser Gattung einander nahekommen, ist ein eigener Argumentationsstrang. Wolken, so die These, interessieren die modernen Künstler als Metaphern einer diesseitigen Unendlichkeit.
Photographie als Reflexionsmedium und Kulturtechnik
Author: Bernd Stiegler
Begreift man die Photographie als Reflexionsmedium, das in immer wieder neuer und nicht selten überraschender Weise das auszuloten versucht, was in einer Kultur als Realität verstanden wird, so eröffnet sich nicht nur ein neuer Zugang zur Geschichte der Photographie, sondern ergibt sich auch eine Neubestimmung ihrer kulturellen Funktion. Photographien erweisen sich in dieser Perspektive als Montagen des Realen.
Die Photographie ist zudem mehr als nur ein technisches Medium unter anderen: sie ist ein Leitmedium des Realitätsverständnisses in höchst unterschiedlichen kulturellen Kontexten.
Mit dieser theoretischen Neubestimmung der Photographie geht die Aufgabe einher, das Lesen von Photographien als neue Kulturtechnik in den Blick zu nehmen. Wenn bereits Moholy-Nagy davon spricht, dass der Analphabet der Zukunft derjenige sein wird, der nicht imstande ist, Photographien zu lesen, so unterstreicht er diese Bedeutung der Photographie als regelrechte neue Kulturtechnik.
»Montagen des Realen« versucht an unterschiedlichen Beispielen, die von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart reichen und wichtige theoretische Positionen (u.a. Barthes, Sontag, Foucault) ebenso einschließen wie paradigmatische Photographen (etwa Chaldej, Rosenthal, Rodchenko und Gursky), die Photographiegeschichte als Kulturtechnik und Reflexionsmedium zu lesen. Dabei kommen literarische Texte von Gautier, Flaubert, Zola bis hin zu Strindberg und Ernst Jünger ebenso zu Wort wie Fragen der Typographie und auch der Beziehung zum Film. Am Ende steht der Versuch, die Montage als eine Kulturtechnik zu begreifen, die nicht nur eine lange Geschichte hat, sondern auch für die Entzifferung der Geschichte der Gegenwart von zentraler Bedeutung ist.
Texte zur Kunstphotographie um 1900
Series:  Photogramme
Häufig verkannt, gehört die Kunstphotographie um 1900 zu den interessantesten wie umstrittensten Phasen der Photographiegeschichte. Sie steht für eine aufregende Übergangszeit, deren Bilder selbst Michel Foucault begeisterten.
Die piktorialistische Photographie wurde lange als kitschig abgelehnt und von der Forschung missachtet. Heute werden die Arbeiten der Piktorialisten wiederentdeckt: Als Antizipation der Avantgarden und als spannender Stilmix werden sie neu gedeutet. Erste Ausstellungen, wie die gefeierte Kühn-Retrospektive in Wien, sind Beispiele für die neue Anerkennung der Kunstphotographie.
Auch die Programme und Kontroversen der Kunstphotographen stoßen auf immer mehr Interesse. Gleichwohl sind bisher die Texte und Theorien der Piktorialisten kaum erforscht – nicht zuletzt weil viele von ihnen bisher nur schwer zugänglich waren. Bernd Stiegler und Felix Thürlemann legen nun erstmals eine umfassende und repräsentative Dokumentation wichtiger Quellen und Zeugnisse der Kunstphotographie vor, die in diese faszinierende Welt einführt.
Illustriert wird diese Anthologie mit zahlreichen eindrucksvollen Photographien. Darüber hinaus werden die Protagonisten der Debatten vorgestellt und Lektürehinweise gegeben.
Schriften zur Photographie
Series:  Photogramme
Arthur Conan Doyles literarisches Werk beginnt und endet mit der Fotografie. Am Anfang, in den 1890er Jahren, steht ein Zyklus von einem Dutzend Essays zur Amateurfotografie, am Ende zahlreiche Publikationen zur spiritistischen Fotografie und zur Verteidigung vermeintlicher Elfenaufnahmen.
Heute kennt man Conan Doyle nur noch als Erfinder der Figur des Sherlock Holmes, der wie kein Anderer zum Sinnbild der detektivischen Spurensuche dank Indizien am Tatort wurde. Die Fotografie ist hingegen weit mehr als nur eine bildliche Spurensicherung. Das zeigt das weit gefächerte Werk Conan Doyles, in dem wie in keinem zweiten heterogene und sich eigentlich ausschließende Felder koexistieren.
Wenn man seine Aufsätze zur Fotografie studiert, die in dieser Edition erstmals versammelt sind, so blättert man das fotografische Imaginarium der Jahrhundertwende auf. Conan Doyles Schriften zur Fotografie sind eine besondere Art der Erkundung des merkwürdigen, fremden, aber auch aufregenden Kontinents des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts.
Dingkonzepte und Wahrnehmungstechniken 1918-1939
Author: Tobias Wilke
Medialität scheint Unmittelbarkeit per definitionem auszuschließen - und doch ist es gerade der Zusammenhang dieser beiden Phänomene, der in den 1920er und 1930er Jahren zu Brennpunkt der beginnenden Medienreflexion avanciert. Von Hugo Münsterberg bis Rudolf Arnheim, von Fritz Heider bis Lásló Moholy-Nagy, von Béla Balázs bis Walter Benjamin reichen die Versuche, jenes Verhältnis psychologische und ästhetisch zu konzipieren. Indem sie das Spannungsfeld von dringlicher Wahrnehmungswelt, technischen Apparaturen und menschlichem Sensorium neu kartieren, bringen sie "Medien der Unmittelbarkeit" hervor.